Denkanstoß für Kurzschlusserkennung mittels Pieper

OP #4907631
Lesenswert?
• ▲
▼
Moin.

Folgendes ist gegeben: Netzteil mit +/-15V, mit dem ich meine 
OpAmp-Schweinereien teste. Nun ist es ja manchmal so, dass in einem 
fliegenden Aufbau gerne ein Schluss einer der Rails gegen Masse meint, 
unbedingt ein Wörtchen mitreden zu müssen.

Ich möchte nun gerne, dass in diesem Fall ein dem Netzteil 
implementierter Pieper piept. (Es können meinetwegen auch zwei sein; pro 
Rail einer.)

Ist natürlich irgendwo "Spielkram", und selbstverständlich weiß ich, wie 
und womit ich einen experimentellen Aufbau auf Kurzschluss testen kann, 
BEVOR ich diesen ans Netzteil knöper. Aber ich habe einfach Lust dazu, 
diesem Netzteil sowas hinzu zu fügen, komme aber auf keinen richtigen 
Trichter, zumal der Pieper erst dann piepen soll, wenn der Strom eine 
Höhe erreicht hat, die einem Kurzschluss entspricht; respektive diesem 
sehr nahe kommt. Im konkreten Fall ca. 600mA/Rail.

Eine fertige Schaltung erwarte ich nicht (wäre aber auch nicht 
schlimm...), sondern eher einen Denkanstoß.

Gruß Achim.
#4907657
Lesenswert?
• ▲
▼
Hi

Wenn Dein Netzteil eine Strombegrenzung hat - irgendwie muß Die ja 
erkennen, daß ab jetzt der Strom einzugrenzen ist - da das Signal für 
den Pieper abgreifen.
(Denke, wird ein Komparator sein, Der den eingestellten Strom-Wert mit 
dem tatsächlichen Strom vergleicht)

So hast Du zwar eine Kurzschluß-Erkennung, aber eine 'Strom an Grenze' 
Erkennung - mit einstellbarem Pieps-Punkt.

MfG
Gast #4907736
Lesenswert?
• ▲
▼
> Komparator ist ein guter Tipp.

oder Thyristor. Sobald am Shunt genug Spannung abfällt (ca 0,7V) 
schaltet der Thyristor den Summer ein und der bleibt dann auch solange 
an, bis zu mit einem Taster (Öffner) dessen Stromzufuhr unterbrichst 
oder mit einem Taster (Schließer) den Thyristor kurz überbrückst.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren