simpler Quarzoszillator

Gast #4908467
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Hi,
ist es theoretisch und praktisch möglich einen Quarzkristall zwischen 
zwei Invertern zum Schwingen zu bringen? oder zwischen zwei 
nicht-invertierenden Verstärkern?

also z.B.

|----Inverter----|
|                 Schwingquarz
|----Inverter----|

oder

|----Verstärker----|
|                Schwingquarz
|----Verstärker----|

ein Verstärker würde ausreichen und
nur beim Inverter braucht man zwei oder?

Wenn ja, wären diese Schwingungen stabil?
Und vor allem: Bräuchte man einen Vorwiderstand für das Schwingquarz?
oder: könnte man einen RC Tief- u. Hochpass dazwischen schalten (hier 
vllt links zwischen den Invertern bzw. die Verstärker)? (um die Frequenz 
zu stabilisieren)

Danke im Voraus!
Pascal
Gast #4908709
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Du meinst den Pierce-Oszillator?
https://en.wikipedia.org/wiki/Pierce_oscillator

http://ww1.microchip.com/downloads/en/AppNotes/00826a.pdf

Sowas klingt auf den ersten Blick sehr toll und einfach, ist auf den 
zweiten Blick wenig trivial.
Da steckt eine Menge Auslegung dahinter.

Der faule (oder kluge) Entwickler nimmt in solchen Fällen einen 
Quarzoszillator, weil er weiß, dass das zuverlässig funktionier, einen 
definierten Jitter hat, eine definierte Frequenzstabilität undundund.

Es hat schon einen Grund, warum man heute sowas selten diskret aufbaut.

PS:
Mir ist schon klar, dass ein µC einen solchen integriert hat (und viele 
andere IC). Nur, da wurde das ausgelegt. Vom Hersteller. Und die Daten 
finden sich im Datenblatt.
Gast #4908754
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Nan kann mit invertierenden Bustreibern wie dem 74HC240 bestens kleine 
Oszillatoren bauen, die man auch gleich als Minisender benutzen kann:

http://cloud-warmer.blogspot.de/2013/01/a-better-diagram-for-74hc240-qrpp-tx.html

http://qrp-projects.blogspot.de/2011/03/74hc240-qrp-transmitter.html



Hier siehst du, dass man noch ein paar Widerstände und Kondensatoren 
rund um das Quarz benötigt, damit es sauber schwingt:

http://3.bp.blogspot.com/-KgpNXK6q97c/UPCdbzohjSI/AAAAAAAAJPg/UbXgxtsY1fc/s1600/logi-tx.gif

Im Grunde benötigst du nur einen einzigen Inverter (hier zwischen Pin9 
und 11).

Mit dem Drehkondensator lässt sich in gewissen Grenzen die Frequenz 
einstellen.

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