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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kaufempfehlung Lötstation


Autor: black blizzard (Gast)
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Hallo

ich möchte mit eine Lötstation zulegen
sie sollte nicht allzu viel kosten aber halbwegs gut sein
(smd sollte man damit gut löten können)
was könnt ihr mir empfehlen?
ich werde bei conrad bestellen
die analog 60 hat bei euch eine gute kritik.
was ist mit der wtcp 51 oder der günstigen ls50??
vielen Dank!!!

Autor: Marcus (Gast)
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WECP von weller... da sind glaube ich die spitzen billiger oder? (dafür
die stationen teurer?)

hatte auch mal so ein billig ding von konrad, damit macht das basteln
aber nicht viel spass...
Vellemann hat glaube auch noch gute sachen...

Autor: Peter (Gast)
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Warum bei Conrad??
Reichelt ist meist Preiswerter, ich würde mich ehr umschauen nunja.
Empfehlen kann ich die Weller Lötstationen.
Ich habe mir vor ca. einem Jahr die WS81 gekauft und bin damit
zufrieden.
Musst ebend schauen, ob du einmal etwas investieren willst fuer etwas
gutes oder alle x Jahre dir eine neue kleinere kaufen willst.

Gruss

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Vielleicht tut es ja auch eine gebrauchte.
Eine Weller Magnastat sollte man bei einem bekannten Onlineauktionshaus
bekommen können. Robustes Industrietier, praktisch unkaputtbar.
Übersteht auch Dauerbetrieb.

Autor: black blizzard (Gast)
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Hallo

ja ich weis, dass conrad teuer ist..trotzdem
also wenn man die ls50 nicht empfehlen kann, werde ich wohl die finger
davon lassen. ich möchte nämlich einmal investieren und nicht mehrmals
mehr als 150€ möchte ich nicht ausgeben.

Also: ERSA Analog 60 oder die Weller WTCP 51??

danke im voraus!!

Autor: Marcus (Gast)
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ERSA hab ich noch nicht benutzt, Weller kenne ich, ist gut, finde die
WECP aber besser.

Autor: SupaChris (Gast)
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Also ich hab die Analog 60 seit Jahren. Super Gerät. Die Auswahl an
Spitzen ist enorm, für SMD gibts jede Menge. kann ich nur empfehlen.
Weller Magnastat find ich nich so toll, man braucht für andere
Temperaturen ne andere Spitze. Komisches System. Gibts die eigentlich
noch?

Autor: alfsch (Gast)
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ich benutze zz eine AP-2 von reichelt,kostet 17,50 und spitzen rund
80ct. geht einwandfrei, auch smd , da sehr feine spitze.
ansonsten könnte ich weller empfehlen, habe mit einem (!) wtcp rund 20
jahre gelötet...nur kosten hier die spitzen bald soviel, wie ne ganze
billig-station...
die profi-teile sind sicher die wahl, wenn du einige tausend stunden
damit löten willst, sonst tuts ne billigere !

Autor: Olaf (Gast)
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Ich hab seit 20 Jahren privat eine WTCP. Funktioniert immer noch wie am
ersten Tag. Und in der Firma haben wir auch mehrere. Nie ein Problem
damit gehabt. Die halten auch problemlos wochenlangen Dauerbetrieb aus.
Loetspitzen halten normalerweise mehrere Jahre.
Ich kann die nur empfehlen.

Dadurch das die Temperaturregelung uebrigens Teil des Loetkolbens ist
kann man den auch allein verwenden. Die Loetkolben sind zwar eigentlich
fuer 24V gedacht, aber man kann sie auch einfach im Auto an  12V
anschliessen. Haben dann natuerlich deutlich weniger Leistung, aber um
mal eben ein Kabel zusammenzuloeten reicht das. Das ist ein ganz netter
Zusatznutzen.

Allerdings, ich hab bis jetzt immer den WTCP mit 50W verwendet. Das war
auch immer ausreichend Leistung. Mit dem Umstieg auf bleifreien Lot
wuerde ich mir aber in Grenzfaellen schonmal mehr Leistung wuenschen.
Nicht beim normalen Loeten von Bauteilen, aber wenn man mal dickere
Stecker loetet oder was ausloeten moechte. Daher wuerde ich mir heute
eine Loetstation mit 80W kaufen wenn ich eine neue braeuchte.

Olaf

Autor: 3 Newton (Gast)
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MS 250 von Ersa. Die Teile die auf Weller zurückgehen erkennt man an
ihrer größten Schwäche: aufgeschraubte Metallplatte am Griff. Dort
brechen die gerne ab. Ich hab 2 gekillt damit. (Auslöten hehehe)

3N

Autor: Steffen (Gast)
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Die LS50 ist für den Preis OK. Nachteile sind meiner Meinung nach das
recht starre Kabel zum Kolben und der vordere bereich wird recht warm.
Die Spitzen halten aber lange und es lässt sich recht gut damit löten.

Klar, an Ersa oder Weller kommt die Station nicht ran aber es lässt
sich auch damit gut löten. Zum direkten vergleich habe ich auch noch
eine analoge Ersa Station.

Noch ein anderer tip, schau mal nach AOYUE Lötstationen (www.aoyue.de).
Die sind recht preiswert. Habe allerdings keine Ahnung, ob die Kolben
was taugen aber die Heissluftstationen sind sehr gut.

Autor: Winfried (Gast)
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Ich mag ja Geräte, die ein Leben lang halten. Von daher bin ich mit 2
Weller-Stationen sehr zufrieden (WECP und Magnastat). Die sind
mittlerweile auch schon 20 Jahre alt. Die Magnastat, die ich habe,
würde ich aber nicht für's Basteln empfehlen. Spitze wechseln, um eine
andere Temperatur zu haben, ist nichts im Elektroniklabor. Wenn man
dagegen hunderte von Platinen bestückt und keine unterschiedlichen
Temperaturen braucht, ist Magnastat sehr gut.

Autor: Olaf (Gast)
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Warum sollte man die Spitze wegen der Temperatur wechseln wollen? Es
gibt nur eine richtige Loettemperatur. Wechseln ist hoechstens mal
angebracht wenn man einen anderen Typ braucht. Und mal abgesehen davon
das dies recht selten notwendig ist, und dann auch noch bei anderen
Modellen genauso, mach ich das bei der WTCP problemlos bei
eingeschaltetem Loetkolben mit der Kombizange.

Und wer ueber irgendwelche Billigloetkolben nachdenkt sollte ueberlegen
ob es dafuer in 20Jahren noch Ersatzspitzen gibt. Bei Weller war das bis
jetzt kein Problem. Es gibt sogar Fremdhersteller fuer die Loetspitzen
weil sie so verbreitet sind.
Was hilft einem ein Billighobel wenn man ihn in zwei Jahren wegwerfen
muss weil es keine Spitzen mehr gibt?

Olaf

Autor: Christian Kreuzer (Gast)
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Hallo,

ich hab seit Jahren die LS 50 und bin sehr zufrieden damit, die Spitzen
halten ewig (immer noch die Erste obwohl ich gar nicht so wenig damit
löte) und auch genügend Auswahl an verschiedenen Formen.
Leider ist das Kabel etwas steif, aber ansonsten sehr empfehlenswert.

Viele Grüße,
Christian

Autor: Lupin (Gast)
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ich hab ls-digi 60 von conrad, geht so... ich hab es nicht mit anderen
verglichen aber mir ist beim ersten kolben der dabei war die heizspule
oder wie man das ding nennt kaputt gegangen und musste gleich einen
neuen kolben nehmen, der kolben der dabei ist ist auch richtig doof,
dafür gibt es nur eine recht grobe Spitze. Ich hab jetzt einen besseren
kolben der auch feine spitzen hat. Geärgert hat mich dabei, dass im
katalog als ich das gekauft habe nicht erwähnt wurde das es
unterschiedliche kolben gibt.

Autor: Klaus (Gast)
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Mit einstellbarer Temperatur ist schon wichtig.
Also keine WTCP  (Magnastat).

Manchmal braucht man höhere Temperatur, um von Kupferlackdraht den Lack
wegzubrennen.

Weller habe ich WECP 20 , ist praktisch unkaputtbar , entspricht jetzt
WS 51  (50 Watt).
Nur gelegentlich hätte man schonmal gerne die 80 Watt Ausführung.

Es gibt auch Entlötaufsatz dafür !
Vgl. reichelt, "DIL-E-24"  "Ablötzusatz für Lötkolben LR-21".
Funktioniert recht gut.

Autor: Läubi (Gast)
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Ich hab eine Ersa Analog 60 von Reichelt, das Ding ist eigetlich spitz,
auch die Spitzen die ich dazu hab musste ich bisher noch nicht
auswechseln. Bin damit ganz zufrieden.

Autor: Gast ein Anderer (Gast)
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Wird Zeit das sich mal die Selektra Fans melden. Da sind nicht nur die
Lötstationen sehr klein auch der Kolben ist sehr schlank und liegt gut
in der Hand. Das Anschlusskabel ist super flexibel. Dazu gibt es eine
sehr feine gebogene Lötspitze (die brennt aber auch schnell ab wenn man
nicht aufpasst). Ich habe mir allerdings auch noch keine geleistet.
Zuhause verwende ich eine no name Lötstation für SMD und fürs grobe
einen Weller Magnatstat Kolben direkt am Trafo (uralt und
unzerstörbar).Feinere Sachen wie PQFP, löt ich aber meist in der Firma
mit der Selektra Station das ist für mich definitiv die mit der besten
Ergonomie.
Gruß

Autor: Prinz William XXVI (Gast)
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...einmal Ersa, immer Ersa. Was besseres gibts für mich nicht. Hatte mal
eine Magnastat, aber wie "3 Newton" weiter oben schon schrieb, brechen
die gerne am Griffstück ab. Auch die Lötspitzen sind nicht so haltbar
wie bei Ersa. Zudem ist die Ersa Analog Station weitaus preiswerter als
der Weller-Müll.

Gruß

Autor: Olaf (Gast)
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Ich gebe es zu. Eine WTCP ist absolut unbrauchbar wenn man eigentlich
eine Brechstange und einen Analpropf braucht. Zum loeten ist sie aber
okay. Und ich loete damit selbstverstaendlich, sogar sehr oft, auch
Faedeldraht. (7er Spitze)
Und auch 0.5er SMD habe ich damit schon von Hand geloetet.

Ausserdem ist die WTCP noch ein wunderbares EMV-TEstgeraet. :-) Das
abschalten der Heizung kann man naemlich wunderbar in seiner Elektronik
verfolgen wenn man nicht ordentlich designt hat.

Und noch was zur Lebensdauer der Loetspitze. Auf der Arbeit kaufe ich
etwa alle 1-2Jahre eine neue Spitze. Dabei schalte ich den Loetkolben
morgens um 8 ein und zu Feierabend aus.

Olaf

Autor: blackblizzard (Gast)
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hallo

ich tendiere zur ERSA ANALOG 60

spricht da was dagagen??
welche spitze ist dabei und welche sind empfehlenswert?? (für
"allround-löten" und smd"??)

mfg

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Mein Rat: Weller oder Ersa.
Meine WTCP geht nach 20 Jahren immer noch wie neu.
Das mit den ausgebrochenen Schraubenlöchern habe ich bei einer anderen
WTCP schonmal erlebt, der Löter ging da aber etwas gewaltsam zu Werke.
Echter WTCP-Nachteil: Die teuren Spitzen (EUR 6 - 8,--).
Halten dafür aber auch lange.
Mit diversen Ersa-Teilen habe ich auch schon gearbeitet,
geht ebenfalls sehr gut.
Finger weg vom Billigkram, das macht echt keinen Spass.
Schlappe Heizregelung, kurze Standzeiten und schnell kaputt,
das muss man nicht haben.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: peter dannegger (Gast)
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Ich sach auch Weller WECP-20.


@3 Newton

"Die Teile die auf Weller zurückgehen erkennt man an ihrer größten
Schwäche: aufgeschraubte Metallplatte am Griff. Dort brechen die gerne
ab. Ich hab 2 gekillt damit. (Auslöten hehehe)"

???
Heißt Du mit Nachnamen Klitschko ?


Als Brecheisen habe ich sie noch nicht benutzt, also ist der Kolben
auch heile (nach etwa 15 Jahren).
Auch die 5 anderen Kollegen haben ihren Weller noch nicht als
Brecheisen benutzt.


Peter

Autor: dennis (Gast)
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Hab die WS 81 von Weller mit dem WSP 80 Kolben. Handlich, leicht, bisher
absolut keine Probleme, große Auswahl an Spitzen ...
Gäbs noch mit Digitalanzeige, aber wozu?

Ich hab gehört das bleifreies Lötzinn ne höhere Temperatur braucht und
gegenüber den Lötspitzen ziemlich agressiv sein soll, stimmt das? Gibt
es dann spezielle Spitzen? Das normale Zinn wird's wohl nicht mehr
lange geben

Grüße
dennis

Autor: Stevko (Gast)
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@Lupin:

Habe auch diese Lötstation und der Lötkolben ist wirklich nix
besonderes. Geeignete SMD-Spitzen = Fehlanzeige.
Wo hast Du Deinen 2. Lötkolben gekauft und wie ist die ist die
Bezeichnung?
Würde mir nämlich auch einen anderen zulegen.

Gruß
  Stevko

Autor: Lupin (Gast)
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Die conrad nummer für den anderen kolben ist 828378 - 62

Du brauchst zusätzlich noch eine spitze. Wenn du das geld hast würde
ich mir was ordentliches kaufen :)

Autor: Marko B. (Gast)
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Ich habe auch eine Analog 60, aber wenn ich mir nochmal eine Lötstation
kaufen müßte, dann würde ich die Analog 80 wählen. Manchmal braucht man
eben mehr Power, und dann nervt es wenn man den Lötkolben lange an die
Lötstelle halten muß, bis sie sich erwärmt.

Autor: Stevko (Gast)
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@Lupin:

Danke. Die Station habe ich geschenkt bekommen.
Na und mein Geld fressen die Kinder unermüdlich auf. Deshalb wird für
eine Woche das Abendbrot gesperrt und ein neuer Lötkolben gekauft :-)

Gruß
  Stevko

Autor: Herbert (Gast)
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wie sieht es eigentlich mit dem bleifrei-löten aus bei der analog 60 und
bei der wtcp?? geht das ohne probleme?

mfg

Autor: holm (Gast)
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Ich habe eine Ersa Analog 80 und an der bis auf den Lötkolbenständer
selbst nichts zu meckern. Ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig,
daß ich letztens beim Elektronikrecycler eine Ersa MS60C aus der
Gitterbox holen konnte, scheinbar uralt, aber funktioniert prächtig.
Das Gehäuse war schon ordentlich vergilbt, aber Aceton hat die
Gilbschicht weitgehend abtragen können.
Diese Dinger haben den Nachteil, daß der Lötkolbenständer mit der
Feder
sich aufheizt und dann das Vorderteil des Kolbens deformiert wird,
aber löten läßt sich mit beiden prima. Auf digitale Temperaturanzeigen
lege ich keinerlei Wert, ein Poti für heißer oder käkter reicht mir
völlig.

Gruß,

Holm

Autor: Thomas O. (Gast)
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Wieso sind die Preisunterschiede zw. Analog und Digital 80 so hoch. Die
Analog 80 kosten ca. 170 Euro und die Digital 80 nur 110 Euro.

Was meint ihr ist aus technischer Sicht das bessere System.
Standbyfunktion, Temperaturvorwahl per Taste usw. ist mir nicht ganz so
wichtig aber wenn ich soviel Geld ausgebe will ich einfach was robustes
haben. Die Analog 80 sieht mind. ne Klasse höherwertiger/robuster aus
als diese kleine Digitale. Anderseits hat die digitale nen schmaleren
Kolben und außerdem nicht dieses alte Ersa Design bei dem das Platik am
Lötolben vorne immer so heiß wird. Vielleicht ist das aber nur bei
meinem Einzelötkolben so der permanent auf 450°heizt wodurch die
Spitzen auch nicht besonderst lange halten.

Autor: Schoasch (Gast)
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Hi

Ich habe schon einmal mit der Analog 60 gearbeitet... und naja.. vl
waren die Spitzen nicht mehr die besten, aber mein 30W Netzbetrieberner
Ersa-Lötkolben war da um einiges besser. Jetzt habe ich die Ersa RDS80.
Prinzipiel ist diese Station ziemlich gut. Sie heizt schnell an, die
Lötspitzen sind wunderbar und die Vorwählbaren Temperaturen sind auch
ganz angenehm. Wenn man zb schnell was entlöten muss und man etwas mehr
Power braucht, dann drückt man einfach auf eine Taste und er heizt auf
zb 400Grad. Oder wenn man kurz mal was anderes machen muss, aber man
den Lötkolben nicht auskühlen lassen will, stellt man ihn halt auf
150Grad. Das ist recht angenehm.

Die RDS80 empfinde ich als ziemlich Robust. Und so klein ist sie auch
nicht. Sie ist ca gleich gross wie die Analog 80.
Was ich auch noch unheimlich Praktisch finde, sind die Lötspitzenhalten
die beim Lötkolbenhalter der RDS80 integriert sind. Da weis man dann
wenigstens immer wo die spitzen sind.
Angenehm ist auch das geringe Gewicht und der kleine durchmesser des
Lötkolbens.

Doch alles hat irgendwo einen Haken. Was mich bei der RDS etwas stört
ist die Leitung zwischen Lötkolben und Lötstation. Die ist etwas
starrer. Ich glaube, es gibt aber welche mit "weicher" Leitung. Was
mich dann etwas enttäuscht hat, waren die Ergebnisse bei Masseflächen.
Es dauert etwas länger bis man da die Power merkt. Da kanns schon ein
paar Sekunden dauern bis man wirklich Löten kann.

Aber im grossen und ganzen bin ich sehr zufrieden damit. Aber wenn ich
mir eine neue kaufen müsste, würde ich vorher zuerst einmal eine Weller
testen, bevor ich mich entscheide.

In diesem Sinne

mfg Schoasch
PS.: Aber die Absaugpumpen von Ersa sind unschlagbar ;-)

Autor: Thorsten (Gast)
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Ich habe den Vorgänger der Analog 60, die MS 6000. Gutes Gerät, über
zehn Jahre alt und ich arbeite jetzt mit der zweiten Lötspitze*. Die
Zuleitung von der Station zum Lötkolben ist extrem flexibel; Silikon
halt.

Was mich aber etwas stört, ist die starke Erwärmung des Lötgriffs. Wenn
die Station eine halbe Stunde bei 350° betrieben wird, erwärmt sich der
Griff am unteren Ende so stark, dass dessen Berührung unangenehm wird.
Die Folge ist, dass man den Griff relativ weit hinten greifen muß und
das ist bei SMD (bei dem ohnehin eigentlich recht langen Griff) ein
Problem. Wie sieht das bei den neueren Ersa-Stationen aus?

*) Erstaunlich ist, dass die original Ersa-Lötspitzen eine
Selbstheilungsfunktion zu haben scheinen. Meine jetzige zweite
Lötspitze war mal so stark verzundert, dass sich an manchen Stellen die
Spezialbeschichtung gelöst hatte und die Lötspitze überhaupt kein Zinn
mehr annahm. Wollte sie schon wegwerfen, kam aber nie zum Conrad um mir
ne neue zu kaufen. Hab die Spitze dann noch ne zeitlang benutzt, zum
Kabel ablöten ging es ja. Irgendwan dann war die Spitze aber wieder
völlig in Ordnung und wie neu :)

Autor: pumpkin (Gast)
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ich habe mit mit weller und ersa nur gute erfahrungen gemacht. nutze zur
zeit eine weller ec 2002 antistatic. finger weg von dem
voltcraft-conrad-schnulli.

pumpkin

Autor: Winfried (Gast)
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Hab eine wtcp, bleifrei kein Problem. Ich glaube, die Neuen Stationen
von Weller bieten noch etwas mehr komfort, weil die Wärmeenergie
schneller in die Spitze kommt. Ich sehe aber derzeit keinen Grund, mir
was anderes anzuschaffen. Man sollte aber die recht kurzen Spitzen
verwenden, damit die Wärme nicht verlustig geht.

Autor: Markus (Gast)
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Lange und dünne Lötspitzen finde ich auch völlig überflüssig. Ich hatte
mal so eine zum SMD Löten und es ist mir regelmäßig passiert das die
Lötspitze an SMD Pads mit Thermals zu Masseflächen regelrecht kleben
geblieben ist. Die Wärmeableitung war stärker als die Wärmezuführung
vom Kolben. Und das bei einem 80W Edsyn Kolben. Seitdem löte ich SMD
mit kurzen Meißelspitzen

Autor: Profi (Gast)
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momentan ist ein Heißluft von JBC drin:
Ebay-Artikel Nr. 290026151776

Gab's im April bei epay (Sofortkauf 244,00):
Hallo,

zur Auktion kommt eine Profi-Lötstation Advanced AD 2700 von JBC.
Extrem kurze Aufheizzeit (2 Sekunden nach dem Einschalten kann bereits
gelötet werden).

JBC hat in der ADVANCED-Reihe folgende revolutionäre Techniken
umgesetzt:

1. Heizelement in der Lötspitze integriert

Bei normalen Lötstationen ist das Heizelement in den Griffel
integriert. Die Hitze wird über eine Wärmeleitstrecke nach vorne in
Richtung Lötspitze übertragen. Dort kommt dann aber noch das
Wechselinterface mit der Lötspitze. Die Lötspitzen sind aber fast immer
oxidiert, auch im hinteren Teil wo die Lötspitze in den Griffel gesteckt
wird. Das stelt einen wärmetechnischen Widerstand dar und ist denkbar
schlecht für die Wärmeübertragung vom Heizelement zur Spitze.

Auf der ganzen Strecke entstehen Verluste und um diese zu kompensieren
wird bei solchen Systemen einfach die Löttemperatur erhöht. Wenn Sie
z.B. 5 große Lötstellen in Reihe löten müssen drehen Sie automatisch
vorher schon Mal die Temperatur hoch. Genauer betrachtet passiert
folgendes: Die Temperatur der Spitze wird bei der ersten Lötstelle
durch Wärmeabgabe an die Lötstelle kleiner. Wenn Sie dann sofort die
2-te Lötstelle angehen haben Sie dort schon eine geringere
Löttemperatur. Mit jeder weiteren Lötstelle wird die Löttemperatur
weiter herabgesetzt. An der 5. Lötstelle haben Sie deutlich weniger
Temperatur als an der 1. Die ganze Wärmestrecke ist nicht in der Lage
benötigte Wärme schnell genug nachzuschieben.

Bei der ADVANCED ist das anders. Hier ist die Heizung in die Lötspitze
integriert. Wenn Sie eine Lötstelle löten und HItze wird abgeführt,
kann diese auf kürzestem Wege (und damit auch hoch dynamisch)
nachgeschoben werden. Wenn Sie mit der ADVANCED 5 große Lötstellen in
Reihe löten hat die 5. Lötstelle nahezu dieselbe Löttemperatur wie die
erste, weil die wärmetechnische Strecke wesentlich besser ist. Es liegt
also ein wärmetechnisch besserer Wirkungsgrad vor.

2. Der Temperaturfühler ist in die Lötspitze integriert

Bei normalen Lötstationen ist der Temperaturfühler in den Griffel
integriert. Somit misst er die Temperatur der Heizung - und nicht die
Temperatur der Spitze. Dass das schlecht ist leuchtet ein.

Bei JBC ist der Temperaturfühler in die Lötspitze integriert. Logisch
dass somit die Temperatur an der Spitze gemessen wird. Somit ist
natürlich die beste Basis für den Temperaturregelkreis gegeben.
Zusammen mit der idealen Wärmestrecke der Heizung ist der ganze
Regelkreis hocheffizient. Bestes Beispiel ist die Fähigkeit von
Raumtemperatur auf Zieltemperatur in nur 2 Sekunden zu kommen. Dabei
hat die Station nicht mehr Leistung (Watt) als eine Weller !!!

Einleuchtend dass damit auch der Energienachschub bei wärmezehrenden
Lötstellen hocheffizient funktioniert. Wenn Sie mit der ADVANCED 5
große Lötstellen in Reihe löten hat die 5. nahezu dieselbe
Löttemperatur wie die erste. Die ADVANCED ist daher auch nicht bis
450°C einstellbar wie z.B. eine Weller, weil es hier die Schwachpunkte
nicht gibt und man keine schwachsinnige Übertemperatur vorhalten muß.

Dass mit dem Aufwand die Lötspitzen der ADVANCED auch teuerer sind als
die einer Weller leuchtet ein. Aber JBC hat sich was einfallen lassen,
um den Preisnachteil hier wieder wett zu machen:

3. Beim Ablegen des Lötgriffels in der Ablage wird die Temperatur
runtergeregelt (sleep-Modus)

Wenn Sie den Lötgriffel ablegen erkennt das die intelligente Station
und fährt die Temperatur zurück. Dadurch verlängert sich die
Lebensdauer der Lötspitze enorm und auch diejenige des Lötzinnes auf
der Lötspitze. Sie müssen die Lötspitze seltener im Lötschwamm
reinigen. Bei normalen Lötstationen bleibt die Lötspitze auf derselben
Temperatur. Deren Spitzen altern schnell, das Lötzinn muß häufig am
Schwamm abgetragen werden.

4. Werkzeugloser Lötspitzenwechsel in wenigen Sekunden (3-5 Sekunden)

Bei anderen Stationen müssen Sie zum Lötspitzenwechsel mit Werkzeug
anrücken. Da kann schon Mal 1 Minute draufgehen (Überwurfhülse auf,
heisse Lötspitze mit Zange entnehmen, an ungefährlichen Ort ablegen,
neue Lötspitze rein, Überwurfhülse drauf, anziehen). Dann kommt noch
die Aufheizzeit der gewechselten Lötspitze dazu, so dass in Summe gut
und gerne 2 -3 Minuten fällig sind.

Bei JBC ist im Ablageständer eine Depot für 2 Lötspitzen eingebaut.
Weiters auch eine Art Abzieher mit dem die in den Griffel eingeschobene
Lötspitze spielend einfach rausgezogen werden kann. Danach mit dem
"leeren" Griffel auf die nächste Lötspitze draufgehen, draufdrücken,
fertig. Das ganze dauert ca. 3-5 Sekunden. Danach den Griffel in die
Hand nehmen und Sie können sofort weiterlöten. In Summe dauert alles
keine 10 Sekunden.

Fazit: Wenn Sie mit dieser Station erstmals arbeiten, glauben Sie an
einen Quantensprung. Diese Aufheizgeschwindigkeit, die spürbare
Wärmenachfuhr beim Löten, der sekundenschnelle Lötspitzenwechsel, alles
derart zeitsparend. Und: Zeit = Geld

Zur Auktion gehören (s. Foto) :

* Basisstation, 230 V Ausführung, gebraucht

* Handgriffel 2245 (Top teil für gehobene ESD Anforderungen, z.B.
Luftfahrt, Militär, Medizin), gebraucht

* eine Lötspitze, NEU

* ein Rauchabsaugungs-Kit, NEU: Anbausatz für Lötrauchabsaugung direkt
neben der Lötspitze (mit dem montierten Kit kann der Griffel weiterhin
im Ablageständer abgelegt werden. Auch der Lötspitzenwechsel ist mit
montiertem Absaugkit einwandfrei möglich), Kit beinhaltet Metallrohr,
langer flexibler Schlauch, Montageclipse

* 2 Schwämme, NEU

Alles funktioniert einwandfrei. Der Neupreis der gelieferten
Komponenten liegt bei ca. 420 - 430 Euro. Da ich Privatperson bin gebe
ich keine Garantie, Gewährleistung u.ähnliches.

3  -  2  -  1  Deins

Suchworte: Weller Ersa Lötkolben Löten

Autor: thomas (Gast)
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Hallo

Was haltet ihr von der ERSA RDS 80???

da ist der lötkolben nicht so klobig wie der von z.b einer magnastat
oder Analog 60

mfg

Autor: Thomas O. (kosmos)
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zu Weihnachten gönne ich mir auch ne Lötstation ich frage mich aber sehr 
stark was an der Ersa Digital 80 besser sein soll als an der Analog 
60/80, sie hat zwar ein Display und man kann einige Temperaturen 
einspeichern. Aber auf der technischen Seite werden die Analogen doch 
stabiler aufgebaut sein oder warum habe die so ein riesen Gehäuse im 
Gegensatz zur digitalen? Hat die digitale evtl. ein Schaltnetzteil und 
die analoge einen Trafo oder worauf ist das zurückzuführen?

Da ich meine Station länger behalten möchte, würde ich auch den 
Mehrpreis für die Analog 80 ausgeben, mich würde aber schon 
interessieren was den Merrpreis zur Digital 80 rechtfertigt.

Autor: Sascha (Gast)
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Hallo,

ich bekenne mich, dass ich eine Analog 60 habe und sehr zufrieden damit 
bin. Habe in der Hochschule oder auf Arbeit auch mehrmals mit Weller 
gearbeitet. Zuletzt auch mit der WSD81 (siehe auch aktueller Elektor 
Test). Sehr geiles Ding.
Privat bin ich aber mit meiner Analog sehr zufrieden und würde dieser 
jederzeit wieder kaufen. Der Kolbenhalter ist nicht so optimal, aber es 
gibt schlimmeres. Habe die Analog damals bei Kessler gekauft, dort war 
sie mit Koffer so teuer wie ohne bei Reichelt. Ob man Ihn braucht ist 
fraglich, ist aber ein stabiler Metallkoffer mit Einlage. Ich kann 
Metallkoffer immer gebrauchen. Die Einlage ist recht intelligent 
gemacht, man muss nicht quetschen und drücken bis alle Kabel reinpassen 
(wie bei anderen Gerätekoffern), sondern es ist möglich die Station 
praktisch aus dem Koffer zu betreiben. Netzkabel (Kaltgerätestecker) hat 
im Einsatz eine Aussparung, so dass man es in der Station eingesteckt 
lassen kann.

Die Entlötpumpen von Ersa finde ich nicht so doll. Ich habe eine VAX5 
und diese hat das Problem, dass wenn viel Blei in der Pumpe ist dieses 
in der Spitze kalt wird. Beim Rausdrücken fällt dann evtl. die Spitze 
ab.
Viel besser und mehr Saugleistung hat die Soldapult SS350.

Zu den Selektra Kolben? Hat hier jemand mal einen Preis von einer dieser 
angeblich so hochgelobten Stationen.

Sascha

Autor: HPV (Gast)
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Hi, ich habe die Analog 80 und kann sie nur weiterempfehlen.
Gerade im Bezug auf die RDS 80, da ist die RDS 80 der letzte
Dreck gegen...nimm mal im Laden (Conrad stellt die glaube ich
auf Regalflächen aus...) den Kolben von einer Analog und einer
RDS in die Hand, dann weißt Du was ich meine.
Wer nur 1 x im Monat lötet, ist mit der RDS wohl gut beraten,
aber wer öfter zum Kolben greift ärgert sich über das starre
Kabel zum Kolben. Spätestens, wenn man mal mit einer Analog
und dem genialen Silikon-Kabel gearbeitet hat, bei der der
Kolben sich in die Hand schmiegt und jede Bewegung präzise
mitmacht.

Analog 60 ist genau wie die 80, blos nicht so viel Leistung.
Ich habe mir die 80 geholt, weil ich auch Akku-Fahnen anlöte
und da sind 80 Watt besser als 60 Watt.

LG,
HPV.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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jetzt tendiere ich mehr zur Analog 80. Wie groß sind da eigentlich die 
Kolben ich verwende zurzeit einen Multitip 25 dieser hat aber nur 25W, 
viel größer dürfte er eigentlich nicht ausfallen, der Kolben der Analog 
80 dürfte doch da schon um einiges größer sein oder ist da das 
Heizelement nur dicker so das der Kolben in den Abmessugen nicht arg 
abweicht?

Autor: HPV (Gast)
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Hi,

ich habe hier noch den C15 (also nur eine Nummer kleiner als
der C25) und die Kolben (C15 und Basic Tool) sind von den
Abmessungen her fast identisch, lediglich der Metallteil mit
Sensotronic zur Spitze hin ist bei der Analog 80 dicker und
demzufolge sind natürlich auch die Spitzen an dem Ende, an
dem sie auf den Kolben gesteckt werden, etwas dicker. Vieleicht
3 mm unterschied. Habe das jetzt nicht nachgemessen, aber ich
habe noch nie Probleme wegen der Kolbengröße gehabt.

LG,
HPV.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Ich habe hier Weller WTCP-S-Systeme (von früher privat) und jetzt 2 
Stück in der täglichen Produktion.
Und ich habe mir eine Ersa RDS80 zum gelegentlichen Löten in der Meßbude 
geholt.
Ich bin sehr enttäuscht von der RDS80. Das Kabel ist die reinste 
Zumutung. Die Lötspitzen vom Typ 832 bringen gar keine Hitze nach vorne, 
die Type 842 (1mm) ist mörderdick und kann etwas löten.
Es passiert immer wieder, daß ich mit dem Kolben festklebe und dann 
fluchend zu meinen WTCP-S einen Raum weiter laufe, mit denen ich alles 
(auch SMD) löte.
Ich kann nur hoffen, daß die analog 60 bzw. 80 besser die Hitze an die 
Spitze bringt. Die digitale Einstellung und Anzeige der Temperatur ist 
absoluter Blödsinn. Bei den Wellers TCPs geht das schon prinzipbedingt 
nicht.

Kosten für die Lötspitzen ? Die Ersa 832 gibt es für ca. 6 Euro bei 
Reichelt, di 842 für ca. 10 Euro bei Schuricht, die Wellers gibt es 
(Temperatur 7!) für ca. 6-7 Euro bei Reichelt. Sind also so ziemlich 
gleich.

Die Weller WTCP-S wäre nur ca. 15 Euro teurer als die RDS80 gewesen - 
heul.
Ich habe ja auch auf die Weller WSD81 geschielt, aber als 
Gelegtnlich-Lötkolben fand ich die zu teuer.

Das Reden von den Löttemperaturen ist oft auch Blödsinn (bleifrei jetzt 
ausgenommen!). Man braucht einen Kolben mit ordentlich Power in der 
Hinterhand, der eine definierte Temperatur liefert. Dann erwärme ich die 
Lötstelle schnell und bin schnell fertig. Wenn ich lange "bruzzle", dann 
ist das Bauteil hinüber. Alle Bauteile, die ich sehe halten mindestens 
10 Sekunden Lötungen am Pin aus. Das ist eine Ewigkeit für einen 
richtigen Lötkolben.

Autor: Der der die IC's brät (Gast)
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Will keinen neuen Threat aufmachen, muss meinen Ärger aber trotzdem 
auslassen.
Ich habe eine solche Lötstation geschenkt gekriegt.
Es ist eine sog. LS 30 W.
http://www.cfh-gmbh.de/produkte/elektroloeten/prod...

Das ist eine sog. pseudo-temperaturgeregelte Lötstation, man könnte als 
genausogut den Lötkolben ans Netzgerät anschliessen und hätte vermutlich 
eine bessere Temperaturregelung.
Anfangs happy nicht mehr mit nem Lötkolben braten zu müssen, 
angeschaltet, merkwürdig blinkende LED gesehen, dann aufgeschraubt um 
die Qualität zu begutachten, dann entsetzt.
Da ist nur ein billiger uralt µA741 Opamp drin, allerdings in 
SMD-Bauweise, der unter die für THT-Bauweise gebohrte Platine gefrickelt 
ist, vermutlich weils billiger ist.
Regelprinzip: bei "150°C" 50% PWM duty cycle für Lotkolben, bei "450°C" 
100% duty cycle => Temperaturregelung entsprechend mies.

Auf das es potentielle Käufer von Chinamüll abhält, für solchen oder 
ähnlichen Schrott Geld auszugeben.
Werde mir jetzt oder später für SMD-gebastel dann doch ne richtige 
Weller oder Ersa kaufen müssen

Autor: Gast (Gast)
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Dann nutze ich auch die Gelegenheit, um mal zu fragen:
Ich habe hier einen uralten Ersa Multitip 15W 230V (mit sehr kaputter 
Spitze), und eine Conrad Station 30W Station, in desolatem Zustand 
(Stecker mehrfach repariert, Griff schmilzt, Kolben wackelt, etc.)

Da muss dringend Ersatz her, allerdings ist das Budget begrenzt. 
Entweder wieder billig (Reichelt, 12€) und dann weiter rumbraten und 
irgendwann wieder ersetzen, oder was mittelteures was dann hält. Da 
hätte ich eine Ersa Analog 80 im Auge, für ~80€. So wie ich das hier 
verstehe hält die ewig, ist aber nicht für bleifrei geeignet. Das muss 
sie für mich auch nicht, solange Lot verfügbar ist. Allerdings habe ich 
gehört dass die Spitzen jetzt für bleifrei sind, was sich nachteilig 
auswirken soll?

Für eine Quelle für passenden Spitzen wäre ich auch dankbar, ich blicke 
da nicht durch, welche sich für den Basic Tool Lötkolben eignen.

Löten würde ich damit gerne auch SOIC AVR's, da ich angefangen habe 
Platinen zu ätzen und mir das bohren gerne sparen würde.

Autor: derbroiler (Gast)
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Hallo,

suche nach einer Lötstation um bzw. defekte Kondensatoren aus 
elektrogeräten (Mainboards, Monitoren, etc. rauszulöten)

Da ich bisher noch keine großartigen Erfahrungen habe frage ich euch, 
was ratet ihr mir für meine Zwecke sollte ich mir lieber eine gebrauchte 
Weller kaufen oder eine neue günstigere Lötstation?
Welche könnt ihr mir empfehlen?

Vielen lieben Dank für euere Hilfe.

LG der Broiler

Autor: Patrick B. (p51d)
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Wie wärs mit einem eigenen Beitrag? Nicht einer aus der Versenkung 
retten???

Ich würde lieber auf Qualität setzen, auch eine gebrauchte Weller ist 
immer noch besser als die günstigen "Hobby-Bastel-Lösungen" die knapp 
für das Verzinnen einer Litze reichen. Hatte auch einmal so ein Ding und 
habe mir dann eine Weller zugelegt. Macht gleich viel mehr Spass mit 
ordentlichem Werkzeug.

Autor: smiley (Gast)
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Guten Morgen,

von meinen Erfahrungswerten lohnt die Investition in einen hochwertigen 
Kolben mit Regelung vorausgesetzt man hat nicht vor damit zu braten oder 
ihn als Brechstange zu benutzen ;-)

Ich habe eine uralte Magnastat 60W (bestimmt schon 25 Jahre) immer noch 
mit der ersten Heizung, nur die Spitzen muss man ab und an mal tauschen. 
Tolles Teil zum braten, für SMD oder Reparaturen eher mittelmäßig.
Mein Nachbar hat eine Analog 60. Gibt's auch nichts dran Auszusetzen, 
kann man gleichsetzen mit der Weller.

Für die Qualität aber zu teuer... da kann man teilweise mit einem ERSA 
710CD (den hatte ich auch bis vor kurzem) mehr anfangen. Kostet die 
Hälfte, liegt gut in der Hand, temperaturgeregelt, nur das Netzkabel 
stört etwas... den würde ich empfehlen wenn die Kohle grad nicht für so 
etwas über ist. Ansonsten wie hier auch viele andere Leute empfehlen 
eine JBC Station.

Die kostet zwar viel, aber das ist wie mit z.B. Notebooks... man kann 
die gleiche Hardware billig verpackt in einem Acer-Gehäuse für 500teus 
kaufen oder das doppelte für ein erstklassig verpacktes ThinkPad...

Deswegen habe ich mir vor vier Wochen die CD-2BC gekauft. Da waren 
gleich 2 Wechselspitzen dabei.

Autor: Patrick B. (p51d)
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Die JBC sind absolute Spitze.
Superschnelles und einfaches Wechseln der Spitzen, und die sind sehr 
schnell aufgeheitzt.

Wir hatten bei meinem Lehrort eine (glaube die gibt es nicht mehr, sah 
aber der AM 6000 ähnlich) und an dieser gabs nichts auszusetzen. Kostete 
damals aber auch >5000.- mit allem Zubehör.

Autor: sisco09 (Gast)
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Moin und hallo erstmal,

da man immernoch ziemlich schnell in diesem inzwischen fast legendären 
threat  landet, wenn man im Internet nach einer Kaufberatung für 
Lötstationen sucht, möchte ich hier auch mal ein paar Gedanken dazu 
hinterlassen. :-)
Ich habe mich gerade selbst intensiv mit der Frage beschäftigt, welche 
Lötstation angeschafft werden soll und eigentlich reduzieren sich die 
vielen dazu verfügbaren Ratschläge und Informationen auf einige wenige 
Überlegungen.

1) WAS BRAUCHT MAN?
 - Wie viel Power?                       Antwort: 80W
Will man für alle Anwendungsbereiche (und vor allen Dingen für 
bleifreies Lötzinn mit höherem Schmelzpunkt) gewappnet sein, sind 80 
Watt sinnvoller als 50, weil nur 80 Watt auch bei größeren Lötflächen 
schnell genug die Temperatur ausgleichen, bzw. stabil halten können. 50 
Watt gehen auch, können aber z.B. bei größeren Lötflächen oder in 
ungünstigen Werkzeukkombinationen (zu kleine Lötspitze, langsames 
Heizelement, etc.) durch spürbare 'Nachheizphasen' nerven.

-Display? Digital? Analog?          Antwort: egal, ist eine Preis / 
Geschmacksfrage
Eine Displayanzeige der Temperatur ist eigentlich unwichtig, denn man 
weiß ja, welche Temperatur man eingestellt hat und ob sie erreicht ist, 
zeigt eigentlich jede Station irgendwie an.
Die Einstellung der Temperatur über einen Drehknopf ist komfortabler als 
über Tasten, wird aber in der Praxis sowieso kaum verändert.
Ob Digital oder Analog ist eine Glaubens- und Preisfrage. Allerdings 
kann man wohl davon ausgehen, daß eine billig zusammengeworfene China- 
Digitalschaltung unzuverlässiger ist, als eine vernünftig abgestimmte 
eines Markenherstellers. Sowohl, was die tatsächliche Einhaltung der 
eingestellten Temperatur angeht, als auch die Lebenserwartung des 
Gerätes.

-Wella? Ersa? China?                   Antwort: das kommt darauf an... 
:-)
Bei Gebrauchtgeräten stellt sich die Frage eigentlich nicht, denn da 
dürfte klar sein, daß sich die Ausgabe nur für ein gutes Markengerät 
lohnen kann. Aber dazu gleich mehr.

Bei einem Neugerät würde ich eher zu einem Markengerät tendieren. Eine 
Lötstation kauft man eigentlich nicht, wenn man nur mal eben einen 
Widerstand einlöten will. Dafür tut es auch jeder Lockenstab vom 
Grabbeltisch.
Die STATIONEN selbst dürften sich rein technisch, also von den 
Leistungsdaten her nicht groß unterscheiden, denn letztlich sind das 
auch nur Trafos mit ein paar Lämpchen und Schaltern dran. Wahrscheinlich 
werden in einem Markengerät hochwertigere Bauteile  stecken und es wird 
daher länger halten. Allerdings muß man berücksichtigen, daß die 
Preisunterschiede dafür aber inzwischen enorm sind: Eine brauchbare 
Billigstation (z.B. ELA) kostet um 50 Euro, eine Wella mit den gleichen 
Daten kommt auf fast 300 Euro. Ob solche Unterschiede gerechtfertigt 
sind, muß jeder für sich entscheiden.
Die LÖTKOLBEN, also die eigentlichen Werkzeuge unterscheiden sich aber 
durchaus - und das ist der Grund, warum ich immer eher ein Markengerät 
mit weniger technischen Spielereien und dafür aber einem vernünftigen 
Lötkolben nehmen würde. An den Billigstationen hängen in der Regel auch 
billigste Grillprügel, die nicht wirklich gut in der Hand liegen, die 
Hitze nicht gut an das Bauteil bringen und für die es eben auch nicht 
die Auswahl an hochwertigen Lötspitzen gibt. Darum werben die 
Billighersteller auch mit futuristischen Stationsgehäusen und zeigen 
dafür den Lötkolben kaum.
Man sollte auch bedenken, daß bei einem Markengerät alleine der 
Lötkolben schon um die 150 Euro kostet und das hat seinen Grund.

-Gebraucht oder neu?                          Antwort: Das kommt auf den 
Preis an.
Genau wie bei der Frage nach der Marke ist auch hier eigentlich der 
Lötkolben selbst entscheidend. Wie gesagt: Ein neuer Lötkolben kostet 
rund 150 Euro! Sieht man sich die Gebrauchtangebote an, wird viel über 
die Station geschrieben und wenig über den Lötkolben und auch die Bilder 
zeigen meist nur die Station. Wenn an der Station etwas kaputt geht, ist 
das meist günstig zu reparieren, am Lötkolben aber nicht und man sollte 
bedenken, daß eine sehr gute alte Weller Station meist eben auch mit 
einem alten Lötkolben verkauft wird, der dann eben keine sehr hohe 
Lebenserwartung mehr haben dürfte. Man sollte also auf den Preis für die 
gebrauchte Station gedanklich nochmal 150 Euro aufschlagen und sich dann 
überlegen, ob sich nicht doch die Anschaffung eines neuen Gerätes mehr 
lohnt.
Wenn man eine Weller WECP 20 oder einen der Nachfolger (in gutem 
Zustand!!!) für 50 bis 60 Euro bekommen kann, sollte man sicher 
zuschlagen. Entsprechendes gilt für die guten Ersah Modelle. Preise von 
teilweise weit über 100 Euro für die legendären Gebrauchtgeräte, wie sie 
momentan verlangt werden, sind aber fraglos utopisch und eigentlich eine 
Unverschämtheit. Man muß sich vor Augen halten, daß diese Geräte 
Arbeitstiere sind. Fraglos sind die robust gebaut und fraglos zeigt die 
Erfahrung, daß sie problemlos 20 Jahre durchhalten können - aber fast 
alle gebraucht angebotenen Geräte haben schon 20 Jahre durchgehalten - 
und ich denke nicht, daß das zwangsläufig bedeutet, daß sie NOCHMAL 30 
Jahre überstehen. Darum sind auch diese sicherlich qualitativ wirklich 
hervorragenden Geräte keinesfalls noch Preise im Bereich technisch 
vergleichbarer Neugeräte wert und es lohnt sich dann sicherlich eher die 
Anschaffung eines neuen Gerätes, selbst wenn zweifellos inzwischen auch 
bei den Großen die Qualität nicht mehr mit der der alten Geräte 
vergleichbar ist.

Ich hoffe, das hilft anderen Suchenden ein wenig weiter und gibt 
Denkanstöße bei der Kaufentscheidung. :-)

Autor: Sascha E. (baracuss)
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Einen punkt könnten man noch erwähnen. Und das wären SMD Endlötzangen. 
Wenn man so eine verwenden will muss man auch gucken das die Station 
diese Überhauot unterstützt. Das Problem gibt es nämlich bei den Neueren 
Wella Stationen zum Teil.

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