Kupferlitze mit Alulackdraht verbinden?

Gast #4915625
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Ich habe einen Atika Leisehäcksler mit Kondensatormotor, bei dem die 
Hilfswicklung unterbrochen ist. Bei näherer Betrachtung ist die 
Verbindung zwischen Zuleitung und Wicklung abgeraucht.

Nun dachte ich mir, etwas einkürzen und neu verlöten. Ja denkste, die 
schöne kupferbraune Wicklung ist nur braun lackierter Aludraht.

Die bisherige Verbindung war gecrimpt. Wie bekomme ich das jetzt wieder 
zusammen?

Crimpen, ich hab keine so käftigen Crimphülsen, nur die normalen dünnen 
Aderendhülsen. Ausserdem gammelt das sehr wahrscheinlich wieder weg.

Löten, geht nicht. Meine bisherigen Versuche Alu zu löten unter Paraffin 
sind kläglich gescheitert.

Lüsterklemme, ist eigentlich nicht genug Platz und mit Alu auch nicht 
dauerhaft.

Wagoklemme, könnte ich mit Fett füllen, ist aber noch dicker als die 
Lüsterklemme.

Irgendwelche Ideen, wie ich das zuverlässig zusammenbekomme?
Gast #4916709
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Horst schrieb:
> Nimm 'nen passenden Stoßverbinder und Crimp das wieder.
> Sowas wie
> 
https://www.conrad.de/de/stossverbinder-mit-schrumpfschlauch-05-mm-vollisoliert-rot-conrad-components-739114-50-st-739114.html

Du weißt aber, wie groß die Dinger sind?
Ich würde einfach das Metallteil von einer kleinen Lüsterklemme nehmen.
Und dann von einer mit nur einer Madenschraube.

Oder sehen, ob man eine Windung abwickeln kann.
Gast #4916850
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Timm T. schrieb:
> Irgendwelche Ideen, wie ich das zuverlässig zusammenbekomme?

Wagoklemme zerstören und vom Metall nur 1 Klemmstelle abschneiden. 
Kupferlitze daran am abgwandten Ende anlöten. Vaselinegefüllte 
unisolierte Wagoklemme auf Aludraht schieben und per Schumpfschlauch 
drumrum isolieren.
Gast #4917004
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Alulot:

https://www.amazon.de/Aluminiumlot-Alulot-funktioniert-Aluminium-Reibelot/dp/B003UPGHC2

http://www.ebay.de/itm/Aluminiumlot-Reibelot-5-00-m-in-2-5-mm-/281604055391?

scheint aber trotzdem nicht soo toll zu funktionieren...

http://bugfans.de/forum/motor-typ1/erfahrungen-mit-aluminium-reibelot-al380-t9921.html




Kupfergeflecht am Alu-Chassis (Röhrenverstärker): unter einem Tropfen 
Maschinenöl mit dem Dreikantschaber das Alu afkratzen und den Draht mit 
ordentlich Temparatur anlöten. Ging mit normalem Lot, ist aber hundert 
jahre her, oderso...

StromTuner
Gast #4936304
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Nimm einfach normale Crimp-Steckverbinder als lösbare Verbindung . Oder 
das hintere Stück abschneiden . Oder ein Alurohr oder am Besten 
Messingrohre(!) gibts ganz kleine im Modellbaushop haben -sehr geringe- 
Wandstärken . Oder Kupferrohre/-blech
Mit der Beißzange 'crimpen' .
Hab so mal einen Fön repariert . Sind auch sonst ein 
Allerwelts-heilmittel .
Gast #4936305
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Axel R. schrieb:
> mit dem Dreikantschaber das Alu afkratzen und den Draht mit
> ordentlich Temparatur anlöten.

JoJo , heute nimmt man zum 'Aufkratzen' WIG-AC-Schweißgeräte
NaNaJo , die Technik schritt voran ... die letzten hundert Jahre .

?Oder wolltest schreiben : das Alu abkratzen ?

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