Hi Leute,
hab folgendes Problem: muss ein 4Mhz Sinus (Amplitude 4Vss) in der
Amplitude ändern (0-100mVss)Die sollte nach Möglichkeit in 256 besser
1024 Schritten geschehen. Dabei muss die Signalform und Frequenz und
Fase des Ausgangssignals exakt erhalten bleiben.
Bin für jede Idee dankbar.
Mfg
Cosmic
hier die Schaltung aus dem Intersil-Datenblatt zum AD7423/7533. Der 7524
hat noch ein Latch-Register, ist sonst ähnlich.
Hersteller dieser alten DA-Wandler: Maxim, TI, Exar, AD, Intersil
alle bei www.alldatasheet.com mit Suchbegriff 7523 oder 7524 zu finden
Ja wenn die 4 MHz schon mit 50 Ohm Ausgangsimpedanz vorliegen, reicht
ein digitaler Hochfrequenzabschwächer aus. Hab erst gestern aus der
Glotze gelernt, dass "Hittite" das biblische Volk der "Hethiter"
meint. Bei www.ame-engineering.de gibts ein paar Hittite-ICs in
Einzelstückzahlen für Endkunden. Operationsverstärker für 4 MHz sind
z.B. der LT1227 ( 40 dB = 100fache Spannungsverstärkung bei 10 MHz oder
MAX435 / 436 (Verstärkung*Bandbreite 275 MHz) von Reichelt.
Hallo,
ich stehe vor einem ähnlichen Probelem.
Nur bei mir ist die Frequenz 10 Mhz, bei geringen Verzerrungen.
(Funktionsgenerator)
Bis zu welcher Frequen arbeiten AD 7524 und AD 7533 ?
In den Datenblättern finde ich auf Anhieb nichts.
Danke für eure Hilfe.
Jogibär
Es gibt auch die analogen Amplitudenregler mit dB-Kennlinie AD600 und
folgende ( bis AD606?). Die brauchen eine analoge Steuerspannung und
haben nur 100 Ohm Eingangswiderstand.
Oder Analogmultiplizierer wie der AD835 oder AD734, bis über 30
MHz,aber teuer ( AD835 bei www.farnell.de ).
Mit einem einfachen FET kann man auch schon sehr gute Werte erzielen.
Mit der Gate-Spannung, als Regelspannung, verändert man den
Source-Drain Widerstand.
Signalveränderung (Phase, Klirrfakt., Intermodulationsf. usw.)
wären überschaubar.
Bernhard
@Jogibär
Ein eingaches Schaltungsprinzip für einen N-Kanal FET.
Für einen P-Kanal Typ einfach den Elko drehen.
Die Steuerspannung ist gegenüber der Ausgangsspannung nicht linear,
da aber die Steuerspannung durch einen µC erzeugt werden soll, kann in
ihm eine Kennlinien-Korrektur vorgenommen werden.
Bernhard
Bis jetzt hast du uns noch nicht verraten was der µC machen soll, außer
die Vorgabe der Amplitudenänderung. Das kann auch ein Poti, wie
Bernhard schon sagte.
Also ich muss diese Signalwandlund insgesammt 3 mal machen, und das
möglichst genau. Es kommt nacher auf die Amplitudenunterschiede
zueinander an. Es sollte nach möglichkeit vom PC aus zu steuern sein.
>Also ich muss diese Signalwandlund insgesammt 3 mal machen, und das>möglichst genau. Es kommt nacher auf die Amplitudenunterschiede>zueinander an.
Wie genau ist den genau?
Im µV-Bereich?
Sicherlich wirst Du, wenn es ziemlich "genau" sein soll, hinter jeder
Signalwandlung eine Messung vornehmen müssen,
das ganze geht in Richtung Regelung eines HF-Signals.
Und das ganze für 3 Kanäle, ist das korrekt?
Ich muss das 4Mhz Sinus Signal (4Vss) für 3 Kanäle als Eingang (100mVss)
wandeln. Da ich am liebsten 10Bit Auflösung hätte sind wir da im µV
Bereich. Es kommt im Endeffekt nicht so sehr auf den genauen Wert jedes
einzelnen Signals an sondern vielmehr auf die Amplitudenunterschiede
zueinander. Es muss halt nur ziemlich genau sein, damit ich mit den
Eingangssignalen eine vernünftige Kennlinie aufnemen kann.
>Es kommt im Endeffekt nicht so sehr auf den genauen Wert jedes>einzelnen Signals an sondern vielmehr auf die Amplitudenunterschiede>zueinander. Es muss halt nur ziemlich genau sein, damit ich mit den>Eingangssignalen eine vernünftige Kennlinie aufnemen kann.
Ist mir noch nicht ganz klar wie Du das meinst.
Ich habe es so verstanden:
- das Ausgangssignal soll keinen genauen Spannungs-Wert haben
(egal ob 100 mV oder 120 mV)
- das Ausgangssignal soll einen konstanten !! Spannungs-Wert haben
Ist das so richtig ?
Das Ausgangssignal soll einstellbar sein, im Bereich von 0-100mV, mit
einer Auflösung von 10bit. Dieses Signal brauche ich insgesammt 3 mal
mit unterschiedlichen Amplituden als Eingang für meine Applikation. Aus
den Amplitudenunterschieden wird dann eine Kennlinie aufgenommen. Da wir
bei 10bit im Bereich von 100µV sind sollte die Genauigkeit auch in dem
Bereich liegen.
...so langsam kommen wir der Aufgabenstellung etwas näher...
Ein 4 MHz Generator mit 3 Ausgänen:
- Ausgangsamlitude 0...100mV
- jeder Kanal stufenweise einstellbar mit 10 Bit (1024 Schritten)
- Stabilität des HF-Signals +- 0,1 mV
- Genauigkeit des HF-Signals +- 0,1 mV
- sehr geringe Phasenverschiebung zw. den Kanälen
ist das korrekt?
"Wer HF misst misst Mist" :)
...ich male Dir gerade mal ein Prinzip auf, wird sicherich unterm Strich
ziemlich aufwändig für Dich, da Du sehr hohe Anforderungen an die
Ausgangssignale stellst....
Wofür wirst Du es genau einsetzen wollen?
Ich möchte einen ASIC außerhalb der Baugruppe testen.
Dieser erzeugt das 4Mhz Signal (4Vss),dass nach induktiver Einkopplung
an den 3 Eingängen anliegt (ca.0-100mVss). Ist ein berührungsloser
Wegaufnehmer.
Ich habe Dir mal das 2 Prinzipien dargestellt.
Du musst selber entscheiden, welche Anforderungen an die
Ausgangssignale gestellt werden und mit welchem Aufwand Du diese
Aufgabe lösen möchtest.
Ich denke mal, dass ganze Projekt ist sehr stark HF-Kopflastig,
die digitale Peripherie wird das geringste von allem sein ;)
Hab mal ein bisschen was aufgebaut mit dem mega8 und hab mir ein paar
multiplizierende DACs besorgt. Laut Datenblatt sollten die meine
Anforderungen schon ganz gut erfüllen. Diese werden vom µc per spi
angesprochen, oder zumindest sollten sie das. Hab auch ne spi
Senderoutine in C geschrieben, aber irgendwie tut sich nichts.
Ich benutze momentan ne Analog Devices AD5444 mit dem Mega8.
Wie kann ich denn am besten testen ob meine SPI Routine funktioniert?