Hallo, ich frage mich wie MOSFET oder TRIAC Hersteller ihre Spannungsfestigkeit begründen (teilweise beträgt die Sperrspannung bis zu 800V). Denn die Pinabstände bei Standardgehäusen (TO220, TO251, ...) betragen ja nur wenige Zehntel Millimeter (0,7mm lt. Datenblatt eines TO220). Geht man nach der Isolationskoordination von EN60664-1. Das ist die mir bekannte Grundlage für alle Fragen professioneller Schaltungsentwicklung im Consumer Bereich. Auszüge hier einsehbar: http://www.wecogroup.com/_de/themen/techdat/techdat_kriech.htm. Setzt man als Arbeitsspannung 250VRMS an, dann werden dafür 1 mm Kriechstrecke auf Leiterplatten und 2,5 mm auf allen anderen Isolierstoffen gefordert (Verschmutzungsgrad 2). Danach wäre kaum ein Schaltnetzteil Normkonform. Wie lässt sich das erklären?
Diese Mosfet und Triac trennen ja nicht den Hoch- vom Niederspannungsteil. Wo das gebraucht wird, sind Übertrager oder Optokoppler drin, und diese gibt es mit den entsprechenden Isolierklassen.
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