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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB + Mikrocontroller für Betrieb am PC


Autor: D H (Gast)
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Hallo,

für eine Standardanwendung (z.B. Messung. Steuerung) möchte ich einen
Mikrocontroller am PC betreiben - sprich mit dauernder Verbindung zum
Datenaustausch.
USB ist Pflicht.

Nun frage ich mich wie wohl diese Verbindung zum PC kostengünstig und
einfach zu realisieren ist?
Einerseits mit einem extra Baustein der Serial->USB konvertiert oder
gleich mit einem Mikrocontroller der USB an Bord hat? Was denkt ihr?
Gibt es Vor- bzw. Nachteile? (z.B. Geschwindigkeit, Auslastung,..)?

Danke für Hilfe!

Grußm
Dani

Autor: Thomas (Gast)
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µC mit onboard USB (z.B. Cypress EZUSB und Nachfolger) haben keine
Nachteile hinsichtlich Auslastung, da der USB-Core vom Rest unabhängig
ist und viel alleine macht. Man spart halt einen extra Chip, wenn man
keinen usb-seriell Konverter braucht. Auch ne Frage, auf welcher
Architektur du bleiben willst und was du machen willst. 8051-Kompatibel
oder AVR oder ARM. Man kann's eigentlich nicht so einfach sagen ;)

Autor: D H (Gast)
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Hm, da ich gerne C als Sprache verwenden würde und es von Atmel nen
freien Compiler gibt (sowie am meisten Community) würd ich die
Mikrocontrollerreihe mit USB von denen nehmen...
Kosten glaub 10-12€ pro Stück.

Ist halt im Vergleich zu nem PIC mit USB (4-5$) schon ein Unterschied.
ARMs mit USB weiß ich grad gar keine...

Was wäre zu empfehlen unter den Bedingungen:
-möglichst gure freie Entwicklungsumgebung für C
-möglichst viel Info im Netz
-preisgünstig bei Entwicklung und Einkauf
-USB-Schnittstelle

Danke!!!
Gruß,
Dani

Autor: __ __ (unrouted)
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Also einige Atmel ARM controller haben USB!

Beispiel: AT91SAM7S64
http://www.atmel.com/dyn/products/param_table.asp?...

Gibts bei ebay für 8 Euro inkl. Versand

Entwicklungsumgebung: WinARM, kostenlos
Erfahrungen hab ich damit keine! Infos im Netz sind wohl eher noch
selten zu finden...

Andere Möglichkeit ist eben der exterene USB-RS232 Wandler-Chip.
Der Vorteil ist, dass man nicht an USB-MCs gebunden ist und
beispielsweise einen beliebigen AVR mit kostenlosen Enwicklertools und
viel Infos im Netz verwenden kann...

Der FT232RL (~6Euro bei reichelt.de) braucht nur wenige externe
Bauteile und zusammen mit einem  AVR-Controller kommst du auch ca. auf
die 10-12Euro und kannst im Windows mit entsprechendem VCOM Treiber die
ganze Soße wie ein normale RS232 Schnittstelle ansprechen.
Ich glaub damit sind theoretisch RS232 Datenraten bis 1Mbit möglich.

Autor: Tosci (Gast)
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http://www.holger-klabunde.de/usb/18f2550.htm
Ich denke ihr wollt es selber bauen :-)

Autor: D H (Gast)
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Hi,

Danke erstmal für die schnellen Antworten. Ein Controller mit
integriertem USB scheint mir die richtige Wahl im Vgl. zu
seriell-usb-seriell. Auch SW USB ist nicht das Wahre.

Die Wahl zwischen Atmel und Microchip Controller werd ich mal hier
nicht auch noch anfragen - ich schätze das löst Glaubenskriege neu aus.
:)

Meine Wahl wird zu 99,9% auf einen Atmel fallen aufgrund der
Entwicklertools.

Nur komm ich noch nicht mit dem Unterschied AVR und ARM klar - kann mir
das kurz wer...?
Danke!
Gruß.
Dani

Autor: Tosci (Gast)
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ein hab' ich noch, weil mit AVR und easy:
http://www.avrfreaks.net/index.php?module=FreaksTo...
den Link müßt ihr ev. zusammenbauen... :-)

Autor: Tosci (Gast)
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Autor: Lupin (Gast)
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die obdev software implementation ist besser.

Autor: D H (Gast)
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Hmm...

Ich war wohl voreilig. Das USB-Protokoll selber umzusetzen dürfte schon
ein Stück Arbeit sein - zumal Kollege Igor monatelang dran geschraubt
hat.

Preislich hat diese Lösung auch was für sich.

Was für Datenraten sind denn mit dieser Softwarelösung möglich?

Und - bei dem PIC wurden 80KBit/s genannt. Ist das ein reeller Wert?

Danke!

Gruß,
Daniel

Autor: Lupin (Gast)
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ich schreibe 512kb in 1:20 minuten in ein flash.

Autor: Lupin (Gast)
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... mit der obdev firmware :)

Autor: D H (Gast)
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Hi!

Ich schätze das kommt so rüber als ob ich die USB-Schnittstelle für das
Reprogrammieren benutzen will...

Eventuell sollte ich mal das Umfeld verkünden (und mich darauf
vorbereiten gesteinigt zu werden) - am Mikrocontroller hängen 6
Sensoren  deren Werte im ersten Schritt nur ausgelesen und an den PC
übertragen werden sollen. Natürlich finden noch ein paar kleinere
Filterungen vor der Übertragung statt. Schritt 2 beinhaltet dann die
Steuerung von Aktuatoren.

Die Frage ist wieviel Laufzeit schluckt diese durchgängige Übertragung
per USB? Natürlich ist das abhängig von der Menge der zu übertragenden
Daten - aber kann man einen gewissen Auslastungsfaktor durch den
benötigten "Grundumsatz" festlegen?

Anbei: Die Daten sollten 256Byte nicht übersteigen - allerdings sehr
oft an den PC gesendet werden, etwa alle 20-30ms.

Sorry für die Fragerei aber ich bin recht unerfahren in der
Buskommunikation mit Müs...

Danke und Gruß

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