Forum: Offtopic Verrückte Kühlkörperabschussvorrichtung


von Hänsch (Gast)


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Hallo,

ich habe mal bei eevblog was gesehen.... leider weiss ich nicht mehr 
genau in welchem Video.

Da war auf dem Boden ein schwarzer Kühlkörper auf ein anderes Teil 
gelegt. Genau hat man es leider nicht sehen können. An diesem Teil waren 
zwei fette Kabel dran. Die Kabel gingen zu einer riesigen HV 
Kondensatorbatterie. Der Typ hat dann wohl diese Batterie mit einem 
Schalter entladen und daraufhin flog der Kühlkörper gut 50 Meter in die 
Luft. Das Teil, was unter dem Kühlkörper war, hat sich nicht gerührt. 
Sah schon ziemlich cool aus. Leider wurde dazu nichts weiter erklärt. 
Das war eher so eine "höhö guck mal was ich lustiges kann" Szene.

Ich frage mich jetzt die ganze Zeit, was das für ein Effekt ist. Da 
flossen bestimmt einige kA. Das daraus resultierende Magnetfeld kann 
aber keinen Einfluss auf einen Aluminiumkühlkörper gehabt haben. 
Eventuell Wirbelströme? Ich hab keine Ahnung.

von /\/\ (Gast)


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von Gerald B. (gerald_b)


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Ich kenne vor zig das aus dem Pysikunterricht nur mit einem 
Aluminiumring. Der wurde auf eine Trafospule gelegt, durch die eine 
Führungsstange ging. Legte man an die Spule Strom an, flog der Ring 
fort, da laut Lenzscher Regel darin in entgegengesetzter Richtung ein 
Strom floss und sich beide Magnetfelder abstoßen.

von THOR (Gast)


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Aluminium ist diamagnetisch, das reagiert auf Wechselfelder mit einer 
Kraftwirkung.

Mit 1DM Stücken konnte man das schön sehen, wenn man nen Magnet 
drüberhält passiert nichts. Wenn man den Magnet kreisend drüberbewegt, 
lupft sich die Münze ab und zu mal an den Rändern etwas hoch. Ob das mit 
Euros geht, weiss ich nicht.

Wenn das Magnetfeld ein starker Puls war, könnte es das gewesen sein.

von Martin S. (led_martin)


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Aus der Beschreibung heraus, würde ich sagen, daß Gerald B. (gerald_b) 
es getroffen hat, und es sich um die 'mit ganz viel Bumms' Variante 
dieses Versuchs handelt. Bei dem Physik-Versuch kommt Wechselstrom zum 
Einsatz, man braucht eine Stromänderung in der Spule, um im Aluminium 
Wirbelströme zu erzeugen. Das diamagnetische Verhalten von Aluminium ist 
bei weitem nicht so stark. Ein einzelner Stromimpuls kann da auch 
genügen, wenn er nur stark genug ist. In einer Physik-Sendung, im 
Fernsehen, wurde mal eine, über 9 Elektromagneten schwebende, 
Aluminium-Bratpfanne gezeigt. Die, durch die Wirbelströme erzeugte, 
Verlustwärme reicht gut für ein Spiegelei.

Hier ein Video, in dem eine flache, kernlose, Spule über einer 
Aluminiumplatte schwebt, wenn Wechselstrom durchgeschickt wird. Es wird 
normale Netzfrequenz verwendet:

https://www.youtube.com/watch?v=Wlfd5wjFyYw

Die Bildqualität ist nicht überragend, aber es ist recht anschaulich.

Bei dem Versuch, den der TO berschrieben hat liegt halt die Spule auf 
dem Boden, und darüber das Aluminiumteil (Kühlkörper).

Mit freundlichen Grüßen - Martin

von Linkposter (Gast)


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