Chipkarten-Kontaktiereinheit?

Gast #319396
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Hi,
kann mir jemand sagen, wo man diese Kontaktier-Einheiten für
normalgroße und normaldicke (gibts da ne Norm?) Chipkarten
herbekommt? Idealerweise für normales Rastermaß (2,54),
damit ich erstmal auf Lochraster experimentieren kann.
Ich habe bei Reichelt nichts gefunden, bei Pollin habe ich
die Best.Nr. 720 770 gefunde, aber irgendwie sieht das Teil
merkwürdig aus. Ist das so eine Lese-Einheit, mit der man
normale Telefonkarten, Bankkarten und ähnliches anschließen
kann?
Laut der Beschreibung hat die Einheit einen Schleifkontakt. Die
besseren Lese-Einheiten haben wohl sich selbst absenkende Kontakte,
wodurch die Kontakte der Karte geschon werden. Ab wieviel
Steckvorgängen lohnt sich so etwas? Bei Conrad gibt es eine,
bei der die Kontakte abgesenkt werden, allerdings ist die
wohl nicht Rastermaß:
http://produkt.conrad.de/45973183/chipkarten-kontaktiereinrichtung.htm

Der MorningStar.
Gast #319399
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Ab ca. 100-500 Steckzyklen solltest du aufsetzende Kontakte verwenden.
Zum Basteln und ersten experimentieren sollten die Pollin-Teile
funktionieren.

Ne Norm gibt es auch: http://de.wikipedia.org/wiki/ISO_7816

Bei über 10.000 Steckzyklen solltest du auf einen sehr guten Leser
achten (Preis ca. 10-20 Euro mit aufwändiger Mechanik). Nicht diese
Billig-Teile, wie die von Pollin. Amphenol ist da führend.
Gast #319400
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@MorningStar: Ich bin mal neugierig: Was baust Du denn?

@Winfried: Die untere Grenze halte ich mit 100 Zyklen für zu niedrig
angesetzt. Alle Kartenleser für den PC (Homebanking etc.), die mir
bisher untergekommen sind, hatten nur Schleifkontakte. Die halten
garantiert mehr als 100 Zyklen durch.
Gast #319403
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@Christian: Was die Steckzyklen angeht, ist auch noch die Abnutzung der
Karte wichtig. Und die nutzt sich bei Schleifkontakten viel schneller
ab. Und dann hatte ich auch schon den Fall, dass in staubiger Umgebung
der Verschleiß um ein vielfaches größer war, weil der Staub wie
Schleifpapier wirkte. Selbst beste Kontaktiereinheiten waren da nach 2
Jahren und etwa 50000 Steckzyklen (mit etwa 10 Karten) hinüber.
Unter'm Mikroskop konnte man gut erkennen, dass das Gold runter war.
Sowohl beim Leser, wie bei allen Karten.

Auch noch wichtig ist die Stabilität der Leser. Bei obigem
Anwendungsfall brechen mir billige Leser nach ein paar Monaten seitlich
weg.

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