Gast
#4953992
Hallo zusammen, ich bin gerade dabei eine Schaltung zur Ansteuerung eines BLDC zu entwerfen. Aktuell beschäftige ich mich mit dem Thema, wie ich den Motor ansteuere und habe mich dabei für Sinuskommutierung entschieden. Hier komme ich momentan etwas durcheinander und hoffe, dass mir jemand etwas den Wald lichten kann. Und zwar wird bei der Beschreibung der Sinuskommutierung die Sinusspannung in manchen Quellen/Beiträgen um 0V herum zentriert und anderswo mit einem Offset angegeben. Das angehängte Bild zeigt die Kommutierung mit Offset. Folgendes Video zeigt (https://www.youtube.com/watch?v=bCEiOnuODac) die Spannung um 0 herum zentriert. Nach meiner Theorie müsste der Strom in den Windungen des Motors in beide Richtungen fließen können, daher macht es für mich Sinn, wenn ich den Sinus um 0V herum zentriere. Wenn ich den Sinus mit Offset nehme und jede der 3 Phasen an einen Spulenstrang anschließe, dann ergibt sich zwar zwischen den verschiedenen Phasen wieder die richtige Spannungsdifferenz, aber der Strom würde doch dann immer nur in den Motor reinfließen, nur halt mal mehr, mal weniger. In dem Punkt hängt grade meine Platte im Kopf und ich frage mich, wo der springende Punkt ist. Ist es egal, ob ich mit oder ohne Offset den Sinus auf die einzelnen Spulenanschlüsse des Motors gebe? Fließt der Strom dann immer noch korrekt ab (wie es bspw. bei der Blockkommutierung mit 3x 1/2-H-Brücken passiert, bspw. im DRV8313 implementiert)? Würde mich freuen, wenn jemand das Wirrwarr in meinem Kopf etwas zurechtrücken könnte :)
