Leider sind T1 und der Quarztyp nicht angegeben, sonst könnte man besser
abschätzen, welche Änderungen noch durchgeführt werden müssen. Wo hast
Du denn die Schaltung her? Link? Steht da nichts weiter?
Es ist nämlich so, dass die nötige Verstärkung und das Verhältnis von C1
und C2 sowohl von der Frequenz als auch der Stromverstärkung und dem
Eingangswiderstand abhängen. Dazu siehe das berühmte "Quarzkochbuch"
(www.rainers-elektronikpage.de/Grundlagen-der-Quarztechnik/osckochbuch.p
df) im Kapitel 6.3.1.
Solche Umdimensionierungen gewinnen an Erfolgsaussicht durch ein
gewisses Maß an Mathematik und Elektronikkenntnissen. Die Gleichungen ab
Nr. 14 sind maßgeblich. Offen gesagt, sind Änderungen ohne dies, nur ein
Herumprobieren.
Ein Oszilloskop mit hochohmigem Tastkopf ist mehr als hilfreich.
Aber Herumprobieren: Du könntest mal ganz einfach den Quarz wechseln und
schauen ob der Oszillator noch anschwingt. Vermutlich nicht, aber
ausgeschlossen ist das nicht. Wenn nicht musst Du die Summe von C1 und
C2 vermindern und das Verhältnis vergrössern.