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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Beschleunigung messen


Autor: Christian Sedlmaier (sed)
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servus, bin neu hier und ziemlich unbescholten was elektronik und
computerwissen betrifft.
bitte steinigt mich nicht aber mit der suche kam ich nicht weit.

ich will nämlich eine beschleunigung bis ca. 200 g messen, hab aber
nicht die geringste ahnung wie das gehen soll. über internetrecherche
fand ich heraus, dass ich einen g-sensor, eine messwertkarte und ein
kleines programm brauche um das ergebnis zu visualisieren. am
einfachsten für mich wäre natürlich eine plug-and-play-lösung. aber ich
fürchte, die kann ich mir nicht leisten. was muß ich mit dem sensor und
der messwertkarte anstellen um ein ergebnis zu erhalten?
ein hilfreicher mensch ließ mich per email wissen, dass er es mittels
µc lösen würde. jetzt frag ich mich aber wie das gehen soll, da ich ,
wie gesagt, keine ahnung hab.
was würdet ihr tun?
ich hoffe, dass es hier leute gibt die mir helfen können.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> was muß ich mit dem sensor und der messwertkarte anstellen um ein
> ergebnis zu erhalten?

Das hängt vom Sensor ab. Je nach Art des Sensors werden die
Beschleunigungswerte in unterschiedlicher Form (als Frequenz, als
analoger Spannungswert, digital z.B per SPI, ...). Wie man den Wert da
herausbekommt, findet man im Datenblatt.

> ein hilfreicher mensch ließ mich per email wissen, dass er es
> mittels µc lösen würde. jetzt frag ich mich aber wie das gehen
> soll, da ich, wie gesagt, keine ahnung hab.

Dann ist es wohl eher ein langer Weg. Einen Mikrocontroller muß man
erstmal programmieren lernen. Ggf. mußt du dazu erstmal überhaupt
programmieren lernen. Es gibt Mikrocontroller-Boards, die man relativ
einfach einsetzen kann, ohne viel selbst basteln zu müssen, denn wenn
ich dich recht verstehe, kennst du dich damit ebenfalls nicht so gut
aus. Dann mußt du die Software schreiben, um den Sensor auszulesen und
das Ergebnis z.B. per RS232 an den PC zu schicken. Das ist für einen
geübten Programmierer ein Klacks, kann aber für den Anfänger schon eine
große Hürde sein. Abschließend brauchst du dann auf dem PC die Software
zur Visualisierung. Dafür gibt's auch schon geeignete Tools, die einem
das erleichtern.

Autor: Christian Sedlmaier (sed)
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da es keine lebensaufgabe werden soll, ist es wohl einfacher  mit einer
messwertkarte. es hat auch mal jeand gesagt, dass man das oszi von der
soundkarte irgendwie verwenden könnte(nur so am rande).
weiß hier jemand wo ich die nötigen utensilien kaufen kann? weder auf
ebay noch google oder conrad  wurde ich fündig. vielleicht können mir
dann ja auch der jeweilige verkäufer weiterhelfen.
aber schonmal danke für die hilfe

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Hier gibts verschiedene Beschleunigungssensoren und Evaluationsboards /
Software:
http://www.sander-electronic.de/be00006.html

Autor: Gironymo (Gast)
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hallo, in der firma, in der ich vorher gearbeitet hab, wurde eine
zentrifuge entwickelt. dabei wurden (nur zu testzwecken) dms
(dehnungsmessstreifen) verwendet. sie wurden an eine eisenwelle
(durchmesser ca. 50mm und 100mm länge schätze ich mal) angebracht.
darauf wurde ein gewicht geschraubt und quer zur
beschleunigungsrichtung montiert. durch die beschleunigung hat sich die
welle verbogen (irgendwas im uMeter-Bereich) aber die dms haben das
mitbekommen. dadurch erhält man dann unterschiedliche wiederstandswerte
der dms und irgendwie kann das dann berechnet werden. frag mich aber
bitte nicht wie ...

Autor: Christian Sedlmaier (sed)
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ich glaub natürlich, dass man mit einer zentrifuge und dms einiges
berechnen kann, ich hätt`s aber gern so einfach wie möglich.

mit "sander-electronic" hab ich schon telefoniert und er meinte er
würde mir einen sensor verkaufen. da dieser aber scheinbar einen filter
und wer weiß noch was braucht würde das auf geschätzte 5000,-€ kommen.
das ist mir zu heftig. es muß doch irgendwie möglich sein das ganze(es
muß ja nicht highest-quality sein) billiger zu bewerkstelligen.

Autor: Gironymo (Gast)
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ist jetzt nur so mal eine idee ... kann natürlich auch kompletter
schwachsin sein.

im prinzip köntest du eine art federwaage nehmen, in der sich ein stück
metall bewegt (an der feder). das ding entgegen der beschleunigung
montiert, würde sich das metall je nachdem mehr oder weniger weit
bewegen. über induktive sensoren (die sind nicht teuer) könntest du
dann die position des metalls feststellen. allerdings glaube ich nicht,
dass das so genau wird dann.
vielleicht gings mit so einem system mit einer art "poti" oder so?

Autor: Christian Sedlmaier (sed)
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also ehrlich gesagt müssten beschleunigungssensoren doch der einfachste
und genaueste weg sein, oder?
man liest doch auch immer wieder von leuten, die spasseshalber sowas
fürs auto bauen. nur find ich leider keinen von denen.

Autor: Sven (Gast)
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Hääää.....der MMA7260Q von Sander kostet knappe 20 EUR...was soll man da
für einen Filter brauchen ?????

Autor: Christian Sedlmaier (sed)
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hast recht !?!?!?
da gibt`s den MMA1200D. dieser würde den messbereich, den ich bräuchte,
abdecken und kostet 20,53 €.
derjenige, den ich am telefon hatte meinte aber, da ich einen aufprall
messen möchte, dass es dabei zu schwingungen kommt, die das ergebnis
drastisch verfälschen. um die rauszufiltern ist wohl ein nicht
unerheblicher aufwand nötig.

Autor: Christian Sedlmaier (sed)
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noch eine frage, woher krieg ich dann die passende messwertkarte? das
datenblatt würde mir wohl bei der wahl der richtigen karte helfen, aber
wo kann man sowas kaufen? bis jetzt hab ich noch niemanden ausfindig
machen können.

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