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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Neuer Prozessor


Autor: walifogel (Gast)
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@Alle

Zu meiner Schande muss ich bekennen das ich beim versuch ein Prozessor
für mein Projekt auszuwählen, den Überblich vollkommen verloren habe.

Ich weis nicht was sich die Entwickler gedacht haben, aber sie wollten
wahrscheinlich eine Eierlegendewollmilchsau basteln.

Besonders irritiert mich das die so unglaublich viel können, aber
schaut man sich das Pinning an dann sind alle 3…4 fach belegt. Ich
glaube auch mal 5 fach gesehen zu haben.

Will mann alle die verschiedenen E/A Sorten verwenden dann hat man von
allen weniger als die hälfte.

Und nun meine Frage an die Erfahrnen unter euch.

1. Ich benötige ein Prozessor der nur I/O (E/A in de) hat 2x8 Bit breit
und dann noch ca. 8 weitere. Ein paar Interrupt und paar Timer.
Und so schnell wie möglich, am besten Überlicht ;-))

2. Einen Prozessor der hauptsächlich nur aus A/D Wandlern besteht aber
nur wenige E/A hat.

Schreibt mir einfach ein paar Typen ich besorge mir die Datenblätter.

Aber Bitte Bitt. Bit.. Bi… nur Typen die ich auch im Einschlägigen
Handel bekomme.
Ich kann es mir nicht leisten, die per Kurier aus Korea einfliegen zu
lassen.

Mit Dank im voraus walifogel

Autor: Sebastian K. (basti)
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Hallo!
Würde dir da spontan einen Atmel ATMega64 vorschlagen, der hat genug
I/O (E/A) Pins und dazu noch 8 ADC-Kanäle.

Die Pins sind zwar auch mehrfach belegt (macht eigentlich fast jeder,
oder?), aber man muss diese Zusatzfunktionen ja nicht nutzen!

Den µC gibt's bei Reichelt für 9,30€ im TQFP-64 Gehäuse.

Ich würde an deiner Stelle auch mal bei Atmel durchschauen, die haben
in letzter Zeit viele neue Controller rausgebracht.

Autor: walifogel (Gast)
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@Basti

Danke Bastie für meine Portanwendung hat er immer noch zufil A/D.

Das Hauptproblem ist aber wie schließ ich den an.
Die Hauptplatine habe ich ja noch nicht, und mus noch eine menge
rumexperementieren. Da bietet sich eine AdapterPatine an auf die man
den Prozessor löten könnte und Beinchen in DIL vormat hat??

Weis jemand zufälligerweise einen Lieferanten ???

MfG Walifogel

Autor: Andreas Dörr (ADoerr) (Gast)
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www.segor.de hat ne recht große Auswahl an solchen Adapterplatinen. Die
ein oder andere findest Du auch bei Reichelt oder Conrad.
Auch hier gibt's sowas:

http://www.elk-tronic.de/Products/Adapter/SolderAd...

Bis denne, Andreas

Autor: akw (Gast)
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Bei der Google-Suche nach "TQFP Adapter Platine" finden sich einige!

Autor: Christian (Gast)
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Hallo,
ich weiss nicht mit welchen Hersteller du Liebäugelst, aber
ich selbst beschäftige mich mit PIC's von daher kann ich sagen da
könntest du eher fündig werden!
Schau mal bei www.sprut.de nach da gibts eine Auflistung über alle
möglichen PIC Prozessoren und deren Leistungsumfang!

mfg. Christian

Autor: walifogel (Gast)
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Danke damit läst sich schon was anfangen.

aber ich brauche noch mehr Prozessoren vor allem die Schnellen I/O
Prozessoren.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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1.
ATMega8515

2.
ATTiny26


Peter

Autor: Marko (Gast)
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die Qual der Wahl, hier ne Übersicht von Atmel:

http://www.atmel.com/dyn/products/param_table.asp?...

für Analog und wenig Pins, der Tiny15L evtl.
Für max. digitaler IO im lötbaren Gehäuse der Mega32
oder halt in SMD der Mega128

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Alles Quatsch. Mega64 ist doch blöd. TQFP ist zu klein.

Peter und Marko haben doch ein paar gute Chips vorgeschlagen. schaue
dir vorallem den link an von marko.

Es ist ja so, dass die Hersteller solche Listen erstellen, um die
Dinger besser zu verkaufen.

Autor: Philipp Burch (not logged in) (Gast)
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@walifogel:

Schreib' erstmal, was du machen willst. Es gibt nicht einfach
"schnelle" und "langsame" µC. Es gibt auch nicht einfach solche mit
"vielen I/Os" und solche mit "wenigen I/Os". Die Frage ist immer,
wofür du das brauchst. Im Allgemeinen gibt's für jede Anwendung mehr
und weniger ideale Typen, aber um da einen gescheiten Vorschlag zu
machen muss man natürlich erstmal die Anwendung kennen.
Ansonsten wie gesagt, vor Allem bei www.atmel.com und www.microchip.com
wirst du wohl sowas finden, die bekommt man recht gut (und billig) und
es gibt eine grosse Auswahl. Ausserdem gibt's dazu viele
Hilfestellungen, unter Anderem hier im Forum.

Autor: vorbeigeschlendert (Gast)
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>Alles Quatsch. Mega64 ist doch blöd. TQFP ist zu klein.
warum denn zu klein? Brille: Fielmann...

Und um mich Philipp anzuschliessen: keiner weiss so genau was der OP
eigentlich so wirklich möchte

@walifogel
Bitte versuch lies dir deine Anfragen und Beiträge nochmal durch ehe du
auf den 'Submit'-Knopf drückst... oder schick uns dein Attest mit

Autor: vorbeigeschlendert (Gast)
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>@walifogel
>Bitte versuch lies dir deine Anfragen und Beiträge nochmal durch ehe
du
>auf den 'Submit'-Knopf drückst... oder schick uns dein Attest mit

Aha, was bemerkt?
OK, ich hatte die <sarcasm> und </sarcasm> vergessen... sorry ;-)


und jetzt für alle:

@walifogel
Lies dir bitte deine Anfragen und Beiträge nochmal durch ehe du
auf den 'Submit'-Knopf drückst - die 'kleinen' Tippfehler (oder
sind das etwa gar keine) helfen nicht unbedingt eine fachliche Antwort
zu bekommen.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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>Alles Quatsch. Mega64 ist doch blöd. TQFP ist zu klein.
warum denn zu klein? Brille: Fielmann...

na das hat ja damit nix zu tun. Meinte das eher so in Richtung
Verwendbarkeit auf Lochraster Experimentierplatinen o.ä. Da ist DIP
meinermeinnungnach besser geeignet.

Autor: vorbeigeschlendert (Gast)
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OK, soweit geb ich dir natürlich Recht :-)

Autor: walifogel (Gast)
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Habe ich mich wieder zur Direkteingabe verleiten lassen.
Ich sehe diese verdammten Flüchtigkeitsfehler erst beim dritten lesen,
oder so.

Was ich mit meinen Anfragen bezwecke:
Ist ich will mir ein Low – Cost Elektroniklabor einrichten. Hass IV
lässt mir nicht viel spielraum und teure Laborgeräte kann ich mir nicht
leisten. Basis Ausrüstung wie Oskar, Multavie, etliche Kisten mit
(Teilwiese recht teuren) elektronischen Bauteilen habe ich ach noch.
Mit brauchbaren Programmierkenntnissen und einem ’’gutem’’ Konzept
müsste das (mit euerer Hilfe) doch zu packen sein!

Im Augenblick sind zwei Prozessoren wichtig
1. Für das Netzteil einer mit AD Wandlern
2. Für P.O.D mit 8 Input Eingängen und eine mit 8 Output Kanälen.
Jeder bekommt einen eigenen Prozessor der nut für diese Aufgabe
ausgesucht wird.

Ich habe zwar noch eine menge Detailfragen aber mit Gottes Hilfe und
der eurigen.

Autor: walifogel (Gast)
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Wie Editiert man die Beiträge eigentlich ??
Habe nämlich wieder ein Fehler entdeckt.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Wie Editiert man die Beiträge eigentlich ??
> Habe nämlich wieder ein Fehler entdeckt.

Garnicht. - Man steht zu dem, was man geschrieben hat. Nachträgliche
Fälschung ist nicht vorgesehen.

;-)

Mein Vorschlag:
ATMEL-AVRs der Typen:
- Tiny15
- Tiny26
- Mega8
- Mega8535/Mega16/Mega32

Warum ausgerechnet diese? - Die Ursache ist subjektiv, weil ich sie
mag...

...

Autor: walifogel (Gast)
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Wer seine Prozessoren Liebt der wiiiirbt, :----))))

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Wer seine Prozessoren Liebt der wiiiirbt, :----))))

Jou... - Immer noch besser, als wenn man keinen Plan hat, welchen
Controller man einsetzen möchte...

8-D

Bit- & Bytebruch...
...HanneS...

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@Walifogel: Wobei die Empfehlung vom HanneS aber auch handfeste Vorteile
hat:
1.) Programmieradapter ist flott zusammengelötet, Teile hast du
wahrscheinlich schon in der Bastelkiste liegen (74LS244 o ä)
Soft gibt's gratis im Netz (PonyProg2000).
2.) Eine komfortable Entwicklungsumgebung gibt's kostenlos beim
Hersteller (AVRStudio)
3.) Die Teile sind sehr schnell (bis 16 Mips) und gut ausgestattet.
4.) Preiswert. Mit Einem Euro fuffzich geht's los.
( http://www.elektro-nix.de/ )
5.) Sind auch in Assembler leicht zu programmieren, C geht aber auch
(WinAVR)

Gruss
Jadeclaw.

Autor: walifogel (Gast)
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Die Programmierung ist eigentlich nicht das Problem, sondern, den, für
diese Aufgabe bestgeeigneten Prozessor zu finden. Es macht schon ein
Unterschied ob ich ein Port als ganzes einlesen kann, oder ihn erst aus
verschiedenen Ports zusammenbasteln mus. Was nutzt es wenn da steht das
er pro Zyklus ein Befehl abarbeitet, ich aber ein halbes Duzend Befehle
brauche bis ich mein Datenwort zusammen habe. Dann soll auf Trigger
Bedingungen geprüft werden und die Daten ausgegeben werden.

Den Richtigen Prozessor können nur Leute benennen die schon mit ihm
gearbeitet haben.

MfG walifogel

Autor: Rahul (Gast)
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Wieso mehrgleisig fahren?
Wenn man einen Mega16 oder Mega32 nimmt, hat man Controller, die eine
Menge IOs und AD-Wandler haben. Die IOs liegen auch zusammenhängend
vor...
Mit einem etwas grösseren Controller kann man auch noch ein paar Sachen
mehr (Anzeigen, Eingaben etc) beim Netzteil realisieren. Und in einem
handlichen Format sind die beiden auch erhältlich...

>P.O.D ? "Payable on death"? Was hat das mit Mikrocontrollern zutun?

Autor: Ingo (Gast)
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Wenn's viele Ports (und DIP) sein müssen:

Mega16 oder 162 bzw Mega32

bei weniger Ports:

Mega168

Autor: vorbeigeschlendert (Gast)
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@walifogel
leider hast du offensichtlich immer noch keinen Plan was du denn damit
machen willst... oder du willst es uns einfach nicht sagen

>Im Augenblick sind zwei Prozessoren wichtig
>1. Für das Netzteil einer mit AD Wandlern
>2. Für P.O.D mit 8 Input Eingängen und eine mit 8 Output Kanälen.

das ist ja schön, aber irgendetwas fehlt noch... was sollen die uC in
deinen Geräten machen... nichts? gut, dann nimm zum AD-Wandeln einen
PIC10F22x oder ATtiny13 und für das P.O.D. (what the hell is this)
einen belieben uC mit 16 I/O, zB PIC16xxx oder ATmegax8 oder ATtiny2313
oder ATtiny26.... oder irgendeinen anderen... es gibt sicher Dutzende
die diese schwammigen Bedingungen erfüllen

Autor: walifogel (Gast)
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doch und zwar ''06.04.2006 23:31''

wf

Autor: Manos (Gast)
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"doch und zwar ''06.04.2006 23:31''"
Das einzige was ich daraus lesen kann ist

"Ist ich will mir ein Low – Cost Elektroniklabor einrichten."
Naja, viel Info ist das auch nicht grade...

Der AD-Wandler(-uC) - was soll der mit den Gewandelten werten machen?
die Spannung vom Netzteil Regeln, auf einem Display ausgeben, den
AD-Wert zu einem PC übertragen?

Der "P.O.D" (ist mir auch nicht klar was das ist), soll 2x8Bit
Ein-/Ausgang haben, +8 weitere Leitungen. Was macht der dann damit?
Ausgabe auf Display, senden an PC?

Autor: Manos (Gast)
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Es gibt bestimmt genug Leute hier die Dir beratend zur Seite stehen
wollen, aber ohne genauer Angabe was die Dinger machen sollen und
wieviel Zeit es dafür haben soll weder genau beraten können welchen uC
Du brauchst, noch wie schnell ("so schnell wie möglich, am besten
Überlicht").
Je nach dem was Du machen willst brauchst Du die physikalischen Grenzen
weder brechen noch beugen - evtl. reicht da auch schon der interne
Taktgeber aus.

P.S. Die Mehrfachbelegung der Pinne finde ich persöhnlich übrigens
genial, so kann man ein und denselben uC für verschiedene Aufgaben
nutzen indem man einfach nur die Funktion des Pins anders auswählt
(z.B. ADC statt I/O).

Autor: vorbeigeschlendert (Gast)
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>doch und zwar ''06.04.2006 23:31''

sorry, aber da steht nun wirklich nur bla...

Hilfe ich brauche ein Auto, ich will damit u.U. rumfahren, manchmal
parken - was soll ich kaufen? Ich finde es aber doof, dass die Türen
zum Ein- und Aussteigen benutzt werden können... auch ist mir das
zuviel, dass die meisten vorwärts UND rückwärts fahren können...

Autor: Karl (Gast)
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Ahoi,

falls du den Pod mit einem Rechner verbinden möchtest, µC sind halt
nicht grade geeignet viele Daten zu halten, würde ich mich erstmal um
schnellen Datentransfer über gängige Schnittstelle zum PC kümmern.

Als USB 2.0 (mit 12Mbit/s) fähige µC würde (je nach I/Os und Speicher)
die kleineren PIC18F2X5X oder grösseren PIC18F4X5X
genauer angucken.
http://www.microchip.com/ <- Parametersuche

Nebenbei haben sie auch 10Bit-A/Ds (ohne gibts die USB-Pics nicht;))

Die sollte man auch im freundlichen 28/PDIP oder 40/PDIP bekommen.
Farnell hat sie (ich glaube auch Schuricht).

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Die Programmierung ist eigentlich nicht das Problem, sondern, den,
> für
> diese Aufgabe bestgeeigneten Prozessor zu finden.

Du willst uns doch nicht etwa vormachen, dass du in Sachen
Programmierung auf allen in Frage kommenden Mikrocontrollersystemen fit
bist?

Das halte ich für Hochstapelei. Wenn du nur halbwegs die Übersicht
hättest, dann würdest du auch wissen, welcher Controller für deine
Aufgabe der Richtige ist.

Für mich sind eigentlich nur die Controller wertvoll, mit denen ich
auch umgehen kann.

Du suchst leistungsfähige Controller zum geringen Preis. Dann sieh dich
bei den einschlägigen Elektronik-Versendern um, was da so im Angebot
ist. Zum geringen Preis bekommt man da einige 8051er, einige PICs und
einige AVRs. Es gibt da noch mehr, aber die sind da schon etwas teurer.
Besorg dir vom Hersteller die Datenblätter, mach dich mit der
Architektur und den Programmiermöglichkeiten vertraut und entscheide
dann, welche Familie dir zusagt. Und dann lamentiere nicht lange herum,
sondern fang einfach an. Dein Netzteil-Projekt ist dazu aber etwas zu
hoch, fang lieber mit kleineren Dingen an.

...

Autor: Dummschwätzer (Gast)
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>06.04.2006 23:31
>Ist ich will mir ein Low – Cost Elektroniklabor einrichten. Hass IV
lässt mir nicht ...

Hass IV? Langeweile???

Euer Dummschwätzer...

Autor: walifogel (Gast)
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Tja jetzt muss ich mich wohl ein bisschen weiter aus meiner Deckung
raustrauen, selbst auf die Gefahr hin, das Ihr mich auslacht!.

@Dummschwätzer
In etwa, und in der Stimmung, jetzt erst recht.

@vorbeigeschlendert
Der Spruch mit dem Auto ist gut. :--))))

@...HanneS... Lux (HanneS)
Mit dem Programmieren ist das wie mit einer Fremdsprache einmal
gelernt…

POD soll heißen ’’Programmable Output Device’’ und darauf habe ich mir
ein ganzes dezentrales Labor „Equipment“ erdacht. Die über USB mit
einem USB – HUB verbunden ist und von ihm mit Energie versorgt wird,
auch über die 1A hinausgehend. Eine USB Schnittstelle zum PC mit der
Visualisierung - Software rundet das ganze ab.

Zu erst hatte ich gedacht das geht doch gar nicht, zu langsam,
Bastelkram, …
Bis ich mir überlegt habe, das ich noch nie an einem Handy Sendeteil
oder einem 3GHz schnellem Prozessor gemessen habe.

Das was man so alltäglich braucht, ist etliche Nummern kleiner und
Preiswerter.

Der Prozessor mit den vielen I/O soll 8 Digital – Kanäle erfassen
zwischenspeichern und auf Anforderung an den Zentralrechner
weitergeben.

Das soll es auch umgekehrt geben, als Stimuli, mit 8 Ausgängen und
verschiedenen Optionen an Ausgangsleistung / Ausgangsspannung. Braucht
man mehr Kanäle dann stöpselt man halt mehrere PODs an den HUB.

Der Prozessor mit den ganzen A/D soll die überwachungs und
Einstelleinheit für das Netzteil sein.

Die LCD Einheit für die Spannungsanzeige hat auch einen eigen PIC und
kommuniziert mit dem uC des Netzteils, soll aber über diesen später
auch andere Informationen darstellen können.

Ein Automatischer R/L/C – Tester und ein 8 Kanal Spannungsmesser habe
ich noch im Hinterkopf.
Ach ja, sollten Ihr auch noch einige Ideen für Gerätschaften einfallen,
die nur ein Döschen auf dem Tisch haben und die Messwerte vom Monitor
leuchten, dann immer her damit.

Selbstverständlich gibt es dinge die man nicht selbst machen kann. Ein
gutes Fluke Mutativ, ein Oszillograf. Dann hört es aber auch schon bald
auf. Sicher die Radio–Fernseh–Fritzen werden auch noch ein spezielles
Gerät haben das man nur schwerlich nachbauen kann.

Die einzelnen Komponenten sollen äußerst Preiswert sein, damit auch
einfachen Bastler, Schülern oder anderen es möglich ist alles nach und
nach zu kaufen oder selber zu Löten. Selbst ein ’’Logik Analysator’’
bis zu 32 Kanälen ist noch zu Bezahlen, wenn man sich klar ist das bei
ca. 10 MHz Schluss ist. Ein Preiswerter Hameg geht auch nur bis 25
MHz.

Ich werde noch  eine menge Anfragen starten müssen.

Autor: Schau Mal (Gast)
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Phantastikus

ich wuerde mal ein LED'chen per GigaProzessor zuenden
Mikrocontroller sind fuer Deine Aufgaben zu ''mikrig''

Autor: Dietmar (Gast)
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Eierlegende Wollmilchsau ist in der Industrie grundsätzlich immer
üblich. Du sollst doch für deine Firma was erwirtschaften. Anfangs habe
ich das auch nicht verstanden, aber es ist OK, glaube mir.

In Bezug auf Preis-Leistungs-Verhältnis und Auswahl an geeigneten
Bausteinen haben wir gerade die ARM7- Familie LPC2000 von Philips für
unsere zukünftigen Anwendungen ausgesucht.

In Punkto Preis und Performance versucht Philips gerade, den
8-Bit-Markt platt zu machen. 32 Bit zum Preis von 8 Bit. Und das ist
recht so: Derzeit arbeite ich mit den Serien LPC2129 und LPC2138, alles
32-Bitter mit ARM7-Kern, irre viel Flash, RAM, ADC, alle Register 32
bit, ARM / THUMB Befehlssatz Auswahl, Einstiegspreis ab ca. 1,25 Euro
bei Abnahme 1000 Stk, CPU-Speed 60 MHz, bis 60 Megainstructions/sec.

Der ARM7-Kern etabliert sich gerade bei immer mehr µC-Herstellern
weltweit. Das spricht auch für Kompatibilität in der nächsten Zeit.

Für diese Bausteinserien gibt es eine ganze Menge an C-Sourcecode
Beispielen und Beschreibungen bei Philips selbst und den
Compilerherstellern wie z.B. Keil und Hitex.

Also, schau dir diese Dinger mal an!

http://www.semiconductors.philips.com/products/mic...

Auch Evaluatin Boards gibt es recht preiswert bei:

http://www.keil.com/arm/

Gruß

Dietmar

Autor: walifogel (Gast)
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@Dietmar
Gegen das erwirtschaften ist nichts einzuwenden.

Auch nichts gegen Mannigfältigen Möglichkeiten der Pinbelegung, wenn
diese aber so unglücklich angeordnet sind das sie benötigte
zusammenhänge zerreisen, ist das Kontraproduktiv für den Anwender.

Im Niedrigpreis Bereich sind besonders die neuen Prozessoren schlecht
aufgestellt.
Bauteile sind nur dann wirklich preiswert wenn sie beim Einzelhändler
im ein Euro Bereich liegen.
Die von dir vorgeschlagenen LPC2xxx liegen bei RS bei 18..21€ und
kommen schon aus diesem grund nicht in betracht. Die von mir z.Z.
favorisierten Prozessoren liegen bei 4.40€ und sind sowohl in DIL als
auch in PLCC erhältlich, was den umgang erhäblich erleichtert.
Bedauerlicher weise tacktet der Baustein nur mit 16MHz.

Ausserdem ist die Projetionsphase noch nicht ganz abgeschlossen.

Es sind im Internet zwar noch nicht genug Datenmaterial über diese
Prozessoren zu bekommen, aber ich habe schon ein paar Datenblätter
gespeichert.

Mit Dank wf

Autor: Dietmar (Gast)
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Die Philips LPC2000 sind hypergalaktisch gut, aber ich kann dir da jetzt
nicht weiter helfen. Außer: Sie sind wirklich teuflisch gut, haben einen
sich weltweit verbreitenden ARM7TDMI-S Core .....

Bei der Pinbelegung haben wir keine Probleme.

Für Aufbauten mit DIL-Gehäusen auf der Lochrasterplatine hätte ich dir
den guten alten Intel 8085 vorschlagen sollen, 1975 war sein Jahr, der
erfüllt deine Anforderung ganz sicher.

Das ist jetzt kein Scherz, ich habe selbst vor 3 Jahren noch eine
8085-Schaltung mit Portexpander 8255 und Timer 8254 aufgebaut, und in
Betrieb genommen, rein aus Nostalgiegründen. Die ist nach wie vor sehr
leistungsfähig.

Laut Wikipedia ist einer der in den 1970er Jahren ersten 8 bit
Prozessoren "Intel 8085" auch heute noch der an Stückzahlen meist
hergestellte Prozessor bei Intel!!! Wie kommt das??? Man mag es kaum
glauben!

Nichts für ungut!!!

Dietmar

Autor: Schmidi (Gast)
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Wenn Du einen schnellen Logic Analyzer bauen willst wuerde ich mir mal
FPGAs anschauen. z.B. mit einem billigen Spartan III kannst Du auch 32
Kanäle mit 60 MS und mehr aufzeichnen. Auslesen kann man die Daten dann
z.B. via Druckerschnittstelle (ultra low cost) oder über einen
zusätzlichen Mikrocontroller...

Evalboards gibts z.B. unter
http://digilentinc.com/Products/Detail.cfm?Nav1=Pr...

Autor: walifogel (Gast)
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An die FPGAs habe ich zu erst gedacht. Die währen besonders gut für die
Triggerbedingungen. Aber es sind, zu erst einmal, nur sehr große PALs,
selbst die kleinen kosten schon 20…40€uronen. Einen Prozessor hätte ich
dan trotzdem gebraucht.
Das passt leider nicht ins Konzept.

Wf

Autor: Dietmar (Gast)
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Schmidi,

was kostet so ein FPGA Evaluationboard?

Gruß

Dietmar

Autor: Manos (Gast)
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"was kostet so ein FPGA Evaluationboard?"
Wenn man dem Link folgt: $99.00 bei 1-9 Stück, ab 10 $95.00

Autor: Schoaschi (Gast)
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Hi

Ich muss zugeben ich hab den ganzen Thread jetzt nicht durchgelesen.
Aber zur auswahl des µC möchte ich vl auch noch andere sagen.

Wie wärs mit einem guten "alten" 8051er? Genauer gesagt, einem
DS89C430. Dieser verfügt über 4 x 8-IO-PINs. wobei 2 Ports definitiv
keine Doppelbelegung haben. Weiters hat er 3 x 16bit-Timer und noch
einige Interrupts(13 Insgesamt...6 Externe und das ganze mit
Prioritäten). Der µC läuft auch noch mit 33MIPs und ist im DIP-Gehäuse
erhältlich. Somit Ist er "etwas" schneller als ein PIC ;-).

Für den µC mit Analogen Eingängen würde ich einen PIC18Fxxxx nehmen
oder vl bei Analog Devices vorbeischauen. Wie wärs mit einem ADuC?

mfg Schoasch

Autor: walifogel (Gast)
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@Schoaschi
Sei bedankt für dein Vorschlag passt aber leider nicht. Er ist etwas zu
teuer, und den, den ich gefunden habe ist ein ROM type.
Ich habe die Datenblätter gespeichert, wer weis ob man das nicht doch
mal brauch.

wf

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Und was war nun mit den Atmel-Typen? Die hast du dir wohl nicht
angeschaut, da die alles haben was du brauchst und zudem teilweise
16MIPS erreichen können.

Autor: walifogel (Gast)
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Welchen Typen meinst du jetzt speziell oder dankst du das der
’’ATmega8515’’ nicht zu den Atmel typen gehört ??

Wf

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Die ARMs gibt es auch als "ATMEL-Typen" ebenso die 8051er.
Wenn ihr AVRs meint, dann nennt sie bitte auch AVRs damit man weiß, was
gemeint ist.

...

Autor: Schmidi (Gast)
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Hab grad einen Xilinx Spartan 2 (XC2S30 - VQ100) in einem Layout
verwendet - das ding kostete fuer die Prototypen (Bestellmenge 5 Stueck
bei Silica) ca. 10 EUR pro Stueck - also ganz ertraeglich...
Die Dinger gibt es teilweise auch zu ganz vernuenftigen Preisen bei
Xilinx Online Shop (www.xilinx.com) - Hab bisher aber noch nicht dort
bestellt...

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