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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Weiss jemand was das für ein Leistungschalter ist?


Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

weiss jemand zufällig was das für ein Leistungschalter ist. Habe das
Teil in einen Starkstromschweißgerät gesehen. Oben ist der Stromeingang
und unten kommt er raus wenn man in der mitte das Teil eindrückt.
Züsätzlich hat es einen Stromanschluß wenn dort Strom angelegt wird
dann zieht das Teil auch an. Müsste also ein Starkstromrelais sein
welches das häufige Schalten in einem Schweißgerät mit Imax 200A
verträgt. Die Marke ist ABB leider finde ich dieses Teil nicht auf der
Homepage des Herstellers. Wollte mal schauen mit welcher Spannung das
Teil angesteuert wird damit es durchschaltet.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo!

Es ist ein Schütz, also so etwas wie ein starkes Relais. Wenn du das
Teil ersetzen willst, müsste die Spulenspannung stimmen und die
Schaltleistung.

Autor: Steffen Heigen (Gast)
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Die Daten die du brauchst sollten eigentlich auf dem Ding stehen. Bild
ist etwas klein sonst könnte man es evtl direkt ablesen

Autor: Thomas O. (Gast)
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danke hatte leider nur das Handy dabei. Werde das nächste mal genauer
schauen.

Autor: <::::::><< (Gast)
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ja ein 80Pixel mal 96 Pixel ... also nicht mit 200 Pixel zu belasten

Autor: Profi (Gast)
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Ja, unser Thomas uns sein Schweißgerät...
Wie ich sehe, hast Du inzwischen was mit Drehstrom, gratuliere!
Ja, ein Schütz, über das vermutlich die Primärspule des Gerätes
geschaltet wird.
Steuerspannung vermutlich 24V DC.
Messe doch einfach die Spulenspannung mit dem Multimeter, kann auch
230V oder AC sein, also zuerst hohen Spannungsbereich wählen.

Ist es defekt? Oder warum willst Du es wissen?
Meist gibt es dann noch ein zweites kleineres Relais für den
Vorschubmotor, außer er ist elektronisch gesteuert.

Was steht auf dem Schütz?
Welche Marke ist das Gerät?

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

diesmal hat das ganze nicht mit einem selbstbau zu tun, habe nen
Verwanden dem sein Schweißgerät ist tot. Hatte mir das heute mal kurz
angeschaut und nen Entschluss gefasst im ne kleine µC-Platine dafür zu
machen. Wären nur ein paar kleine Sachen die das Teil können muss:
2 Analoge Signale einlesen(Poti-Vorschub, Poti-Gasnachströmzeit)
2 digitales Signale (Betätigngstaste und Wahlschalter 2 o. 4
Taktbetrieb)
Drahtvorschub per PWM
2 und 4 Taktbetireb
und natürlich den Schütz bedienen um den Haupttrafo einzuschalten. Die
einzelnen Teile funktionieren. Also Trafo, Drossel, Drahtvorschubmotor
und Gasventil funktionieren nur scheint die Platine tot zu sein. Die
Stromstärke wird durch einen komplexen Schalter bewerkstelligt der die
Primärspule über verschiedene Anzapfungen versorgt, da muss ich nichts
drann machen.

Nur weiß ich nicht genau wie der Schütz angefahren wird also mit
Wechselstrom oder mit Gleichstrom(weils verschiedene gibt) damit ich
den Trafo für die µC-Platine dimensionieren kann. Auch wird das
anfällige Relais bei dem immer wieder mal die Kontakte gereinigt werden
mussten gegen einen Trasistor getauscht, damit da auch ruhe ist.

Ein weiteres Problem ist jetzt noch die Stromaufnahme des
Vorschubmotors da sitzt nämlich ein Motor drin der wie ein
Scheibenwischermotor aussieht. Denke das die Dinger schonmal gut und
gerne 100W schlucken

Ist etwas blöd weil das fast 100km von mir weg ist und ich nicht
allzuoft dort bin. Leider habe ich mir keine Daten des Schützes
aufgeschrieben, die werde ich in den nächsten Tagen bekommen.

Autor: Profi (Gast)
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Manchmal steht die Spannung / Wechsel/Gleichspannung auch direkt auf der
Spule. Also dort auch suchen. Evtl. Widerstand der Spule messen.

Type / Hersteller des Gerätes? Evtl. könnte ich es darüber
herausbekommen.

Autor: Thomas O. (Gast)
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es ist ein Kercomet 200 der Hersteller ist Elektron-Bremen, leider finde
ich auch nichts auf der Homepage. Wiederstand der Spule messen ist kein
Prob aber wie finde ich raus ob diese Spule mit Gleich- o. Wechselstrom
"befeuert" wird. Kann es sein das eine Wechselstromspule einfach eine
Diode in Reihe hat um nur die positiven Halbwellen durchzulassen und
dafür einen geringeren Wiederstand hat, da sie ja im Prinzip mit 50%
getaktet wird?

Autor: Gironymo (Gast)
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Wenn bei dem Schütz eine Diode ist, wird es wahrscheinlich eine
Freilauf-Diode sein. Die soll verhinden, dass nach dem Abfallen das
Schützes eine Gegeninduktion auf die Elektronik kommt.

Leider kann man das icht so allgemein sagen, ob eine Wechselstromspule
einen geringern Widerstand hat oder nicht. Aber rein vom logischen her
würde ich tippen, dass der Widerstand einer Wechselstromspule geringer
ist, da bei Wechselstrom eine Gegeninduktion stattfindet. Je höher die
Frequenz, desto höher auch die Induktion, desto höher der Widerstand.
Bei Gleichspannungsspulen verhält sich die Spule (fast) gleich wie ein
normaler Widerstand.
Anahnd der Type oder der Bezeichnung kann man relativ wenig sagen.
Normalerweise sollte es aber irgendwo drauf stehen, entweder oben oder
auf der Seite ;o)

Hast schon mal versucht direkt beim Hersteller anzurufen?

Es gibt auch Schützen, bei denen die Spule unabhängig von den Kontakten
gewechselt werden kann, sprich 24V =, 230V ~ ...

Aber ich würde dem Profi recht geben, was 24V= angeht. Meistens in
solche Geräten werden solche Schützen verwendet um sie direkt über die
Elektronik ansteuern zu können. Wäre es ein 230V ~ Schütz, müsste (oder
sollte) ein Relais vorgeschaltet sein, denke ich mal ...

Autor: Profi (Gast)
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Eine Wechselstromspule hat einen niedrigeren Gleichstrom-Widerstand, da
sich im Betrieb  der Wechselstromwiderstand addiert.

Du kannst fast jede Wechselstromspule auch mit Gleichstrom versorgen,
aber die Spannung ist deutlich geringer.
Der Trick ist übrigens genial: eine Wechselstromspule hat vorne am
Anker eine dicke Kurzschlußwicklung (1 Windung). In dieser wird ein
phasenversetzter Strom induziert, welcher wiederum ein Magnetfeld
erzeugt. Entweder das Hauptmagnetfeld oder das verzögerte
Hilfsmagnetfeld zieht den Anker an --> kaum Brumm.


Umgekehrt geht selten gut: eine Gleichstromspule brummt erheblich, wenn
sie mit Wechselstrom betrieben wird. Daher Brückengleichrichter
davorschalten, der gleichzeitig die Funktion der Freilaufdiode
übernimmt.

Am besten mit Labornetzteil o.ä. ausprobieren, bei welchem Strom /
welcher Spannung die Spule anzieht. Unbedingt Polarität beachten, falls
die Spule eine eingebaute Freilaufdiode haben sollte!

Dann Wechselstrom über Vorwiderstand (wegen evtl. Diode) anlegen, wenn
der Strom klein ist und das Relais brummt, ist es ein Gleichstromtyp.

Oder beim Hersteller anrufen.
Ich habe noch einen Händler gefunden: Hartmann Berlin
http://www.hartmann-tech.de/schweisstechnikbedarf/...


"Kann es sein das eine Wechselstromspule einfach eine
Diode in Reihe hat um nur die positiven Halbwellen durchzulassen und
dafür einen geringeren Wiederstand hat, da sie ja im Prinzip mit 50%
getaktet wird?"
Nein, weil dann brummt das Teil mit 50 statt mit 100 Hz.


Die Ansteuerung dürfte relativ einfach zu reparieren sein, da nur
low-Tech-Bauteile verwendet werden.

Habe schon ein Dutzend verschiedene Schweißgeräte repariert.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Die analoge Platine tut mich doch etwas überfordern die haben da
bestimmt 200 Bauteile drauf. Am Anfäng hängte nur ein Relais zum Schluß
hin schaltete sich das Schweißgerät nur sporadisch ein aber nun ist
alles tot die Platine gibt überhaupt keine Signale von sich. In dem
Teil sitzt ein 2x12V Trafo könnte also schon sein das der Schütz 24V
bekommt.

Am Montag bin ich nochmal dort dann werde ich mal testen welche
Spannungen die ganzen Aktoren benötigen und mir die Daten des Schützes
aufschreiben. Da sitzt z.b. ein Gasventil drin und ein
"Scheibenwischmotor" für den Vorschub. Dieser wird warscheinlich
soviel Saft ziehen das er nicht über den kleinen Trafo läuft sondern
eher an den Schweißtrafo muss. Ich müsste dann halt per PWM die
Spannung für den Motorkonstant halten und nur bei veränderung des Potis
die Spannung ändern. Könnte gut sein das das ein 24V Motor ist weil auf
dem Typenschild des Schweißgerätes 13-27V angegeben ist.

Da ich mit MIG/MAG noch nichts zu tuhen hatte, frage ich mich ob mit
der Brennertaste auch mechanisch der Gasaustritt unterbrochen wird oder
ob diese Geräte auch eine Gasvorströmzeit haben. Da das elektr. Ventil
hinten im Gerät sitzt dauert es ja bestimmt einige Sekunden bis vorne
aus der 3 Meter Leitung das Gas strömt. Wird da also etwas verzögert
bis der Drahtvorschub und der Strom losgehen damit auch das Gas vorne
schon austritt oder geht es gleich los?

Autor: Thomas O. (Gast)
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War heute nochmal dort und hab ein paar Fotos gemacht leider sind nicht
alle gut lesbar. Beim Hersteller www.abb.de habe ich nichts gefunden
namens B16-30-10 scheint ein etwas älterer Schütz zu sein. Werde morgen
dort mal anrufen mal schauen ob die mir ein Datenblatt zuschicken.Auf
dem einen Anschluß steht was von 42/48V 50/60Hz aber in dem
Schweißgerät ist nirgends soeine hoche Spannung verfügbar da der
Haupttrafo ja erst durch den Schutz eingeschaltet wird, es ist nur ein
Trafo mit 2x12 / 24V.

Der Gasschalter hat 16 Ohm und der schaltet mit 12V DC zuverlässig ohne
warm zu werden, also ne Stromaufnahme unter 1A.

Der Vorschubmotor hat 3,7 Ohm leider steht da nichts weiteres drauf,
bei 12V wären das also knapp 3,3A. Leider hatte ich keine passende
Spannungsquelle dann hätte ich mal schauen können obs mit der
Vorschubgeschwindigkeit ungefähr hinhaut.

http://people.freenet.de/Thomasoly/Schuetz.JPG
http://people.freenet.de/Thomasoly/Schuetz2.JPG
http://people.freenet.de/Thomasoly/Schuetz3.JPG
http://people.freenet.de/Thomasoly/Schuetz4.JPG

Vielleicht habe ich ja das Glück das jemand nen älteren ABB Katalog mit
den Daten hat. Im Internet habe ich die Datei 2CDC001008C0103_kap1.pdf
gefunden dort sind lauter Schütze drin aber meine Ausführung nicht.

Autor: Profi (Gast)
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Google nach
+"B16-30-10" +abb
bringt 39 Treffer.
Evtl. kann es sein, dass das AC-Schütz mit DC gespeist wird, wie ich
oben schon beschrieben habe.
Hast Du den Widerstand der Spule auch gemessen?

Ja, normal wird zuerst das Gas freigegeben, es kommt nahezu sofort am
Ausgang an, da der Schlauch bereits mit Gas gefüllt ist.
Dann wird gleichzeitig Motor & Trafo eingeschaltet.

Bei hochwertigen Geräten wird der Motor etwas eher abgeschaltet, damit
der Draht noch ein wenig zurückbrennt. Das kann aber auch gleichzeitig
abgeschaltet werden.

Der Motor wird fast immer mit DC versorgt, die aus dem Haupttrafo
phasenangesteuert und gleichgerichtet wird.

Wie gesagt, oft ist auf der Platine nur eine Kleinigkeit defekt  oder
eine Leitung locker oder ein Schalter defekt (meine Erfahrung).

Autor: Thomas O. (Gast)
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bei google fand ich leider auch kein Datenblatt trotz 39 Treffer. Habe
aber gerade mal dort angerufen. B16-30-10 gibt es nicht mehr ist durch
A16-30-10 ersetzt worden. Habe dazu ein Datenblatt per Mail bekommen
und die Auskunft das mein dieser Schütz Wechselstrombetätigt ist und
mit 42-48V AC funktioniert.

Vielleicht kann mir jemand dabei etwas helfen auf der letzen Seite
http://people.freenet.de/Thomasoly/Techn-Daten-B-S... steht was
von Leistungsaufnahme beim Anziehen/Halten. Das heißt doch eigentlich
ich brauch eine Dauerleistung ca. 10W und könnte die kurzzeitig höhere
Energie durch einen Elko bereitstellen. Aber wieso schreiben die als
Einheit VA/W? W ist doch das Produkt aus V*A so das es das gleiche
bedeudet wie VA.

Die Sache ist etwas verzwickt weil ich ja nirgends die Spannung von 48V
herbekomme wenn der Schütz den Trafo nicht einschaltet, dann wäre
nämlich die Leerlaufspannung in diesem Bereich. Aber ich brauche diese
Spannung ja schon vorher um den Schütz durchzuschalten. Also müsste ich
noch nen Trafo reinbauen der mir 48V zur Verfügung stellt und da müsste
ich wissen für welche Leistung er ausgelegt werden muss, damit ich
notfalls einen bestelle.

Habe auch bei Elektron-Bremen angerufen, diese werden mir einen
Schaltplan des Gerätes zufaxen(hat mich echt überrascht). Vielleicht
ist da doch ein 2ter Sek. Ausgang der die höhere Spannung unter
umgehung des Schützes bereitstellt, den die Primärspule hat sehr viele
Abgriffe.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Nun, da will ich Dir bei deinem Schweissgerät auch mal helfen.
Vorab: Hast Du auch noch andere Hobbies?
(nicht böse gemeint :-)) )

Die Angabe zu den Halteströmen der Spule

Um diese anziehen zu lassen, brauchst Du eine Leistung von 65Watt. das
ist ja auch gut rauszulesen.
Ist die Spule/Magnetanker dann angezogen, brauchst Du eine
Scheinleistung (VA) von 9Watt und eine Wirkleistung (W) von 2.2Watt.
Die angabe VA/W ist in diesem Fall keine Formel, die es auszurechnen
gilt. Das "/" stellt lediglich einen Trenner für die in der nächsten
Spalte zu findenen numerischen Angaben 9/2.2.
ich scroll noch mal nach oben und lese mir den Thread erst mal durch.
Bis dann
AxelR.

Du musst vor dem Fotografieren einen Schnaps trinken - dann wackelts
nicht so :-)))

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

Danke schonmal vorab. Das war jetzt ein reiner Zufall das in der
Vrwandschaft ein Schweißgerät ausgefallen ist. Habe mich selbst etwas
über den argen Wackler gewundert scheint aber deshalb gewesen zu sein
weil die Kamera extrem lange belichtet hat.

Habe gerade den Schaltplan bekommen. Und glaube den Hund jetzt auch
gefunden zu haben. Der kleine Trafo T2 hat ja Verschiedene
Speisemöglichkeiten und ich habe den im Ausgebauten Zustand mit 230V
getestet höchstwarscheinlich auf der falschen Einspeisung(330V)
deswegen hat er zuwenig Spannung rausgegeben, jetzt müsste die Spannung
hoch genug sein um den Schütz anziehen zu lassen geht ja ganz normal
über K2(das scheint das Relais auf der Platine zu sein) wodurch der
Hauptrafo seine Spannung erhält und dann die Platine auch mit richtig
Saft für den Vorschubmotor zu versorgen. Aber die Platine schreibe ich
mal ab. Eine eigene Steurung ist schon was feines werden dann auch
gleich ne Möglichkeit vorsehen um Punktschweißen durchzuführen also per
Poti Zeit vorgeben und dann kurz den Schütz durchschalten.

Autor: Profi (Gast)
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Na, jetzt wird die Sache viel klarer.
Was mich wundert ist die 220 / 330V-Angabe.
Sollte meiner Meinung nach 220 / 380 V heißen.
Bei normalem Drehstrom also auf jeden Fall 330 V -Brücke setzen, da der
Trafo zwischen 2 Phasen liegt.

Punkten  / Pulsen sollte die Platine können, siehe Schalter S1 und
seine "Wahrheitstabelle".

Bei der Wahrheitstabelle zum Schalter S2 fehlt ein Punkt ganz links
oben (Stellung 1, Kontakt 1-2), behaupte ich jetzt mal.
Da in Stellung 1 und 10 das Gasventil nicht angesteuert wird (Kontakte
41-42 und 43-44), nehme ich an, das sind Stellungen zum
Widerstandsschweißen / Batterieladen??, dafür könnte X5 zu gebrauchen
sein.
Mit X2 wählt man aus, ob die Primärwicklung im Stern (3x 380V) oder
Dreieck (3x 220V) betrieben wird.

Kontakte 37-38 / 37-40 dürften die Motorgeschwindigkeit grob vorwählen
(bei hohen Strömen braucht man immer mehr Draht).

Zwar interessant, wenn Du eine eigene Steuerung aufbauen willst,
trotzdem vermute ich, dass Du mit der Reparatur der bestehenden
schneller ans Ziel kommst. Jetzt, wo die Funktion der einzelnen
Anschlüsse bekannt ist, ist es ein Klacks, das Board wieder zum Laufen
zu bekommen.

Evtl. war der kleine Trafo auf 220V eingestellt und das Gerät wurde an
380V angeschlossen -> Überspannung.
Wie sind denn X2 und 220/330/380V Brücke verbunden?
Wenn auf 220V, dann kann es sein, dass das Gerät für 3x 220V / 380V
oder  3x 330V 571V (Industrienetz) ausgelegt ist.
Hat das Gerät einen normalen CeCon-Drehstomstecker?

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

ja der Schaltplan hat mir nun auch weitergeholfen. Das komische war das
das Gerät manchmal lief manchmal nicht und jetzt gar nicht mehr. Der
Vorschubmotor wird direkt vom Schweißtrafo gespeist und die Platinne
regelt das dann mit dem Transistor, anscheinend im Linearbetrieb da der
TO3-Transistor auf einem großen Kühlblech montiert ist. Normal dürfte
der sich bei PWM fast nicht erwärmen. Das mit dem Signal Stufe 2-5 und
6-9 werde ich so übernehmen das die Vorschubgeschwindigkeit etwas
angehoben wird.

Man kann mit dem Gerät auch Elektrodenschweißen dazu hat es einen extra
Anschluß wo man noch ein Kabel mit dem Elektrodenhalter anschleißen
kann. Frage mich da eh warum man das unter Umgehung der Drossel machen
kann? Vielleicht um die Oxidschicht bei bestimmten Materialien leichter
aufbrechen zu können. Kann mich noch errinnern das Stufe 10
Elektrodenschweißen war aber Stufe 1 weiß ich nicht mehr evtl. ist das
eine andere Stromstärke fürs Elektrodenschweißen.

X2 ist im Gerät auf 380V eingestellt. T2 war auch auf 330V eingestellt
aber ich habe den beim Testen(Phase und N) warscheinlich über den 220V
abgriff getestet. Das Gerät hat auch den normalen roten
Drehstromstecker.

Autor: Profi (Gast)
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Ging das Gerät schonmal zuverlässig und leistungsstark in dieser
Konfiguration.

Es kann nämlich sein, dass für den 380V-Betrieb die Brücken auf 220V
(3x 220V) gestellt sein müssen - oder zumindest die 220 / 330 auf 220.
Zur Sicherheit die Brücke mit einer 40W-Glühlampe überbrücken, dann
kann kein zu großer Strom fließen, falls der Trafo in Sättigung geht.

Kann sein, dass sich die Spannungsangabe nicht auf die
Wicklungsspannung des Trafos bezieht, sondern auf die Spannung P-N
(Vermutung).

Ohne Gewähr, messe mal die Sekundärspannung des T2 in 330V-Stellung.
Evtl. ist die zu wenig, sodass das Relais nicht anzieht.
Bzw. steht etwas brauchbares auf dem T2?
Oder frage mal beim Hersteller danach  oder nach einem Handbuch.

Stellung 1: sehe ich auch so, Elektrodenschweißen geringe Leistung.

"aber ich habe den beim Testen(Phase und N) warscheinlich über den
220V abgriff getestet."
Eher umgekehrt, wenn die Sek-Spannung zu niedrig war, war auf 330V
eingespeist.

Autor: Thomas O. (Gast)
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"aber ich habe den beim Testen(Phase und N) warscheinlich über den
220V abgriff getestet." Eher umgekehrt    Ja so meinte ich das.

Habe aber inzwischen den Steckbrettaufbau fast fertig, also
2-Taktbetrieb inkl. Regelung für Vorschub und Gasnachströmzeit ist
fertig.

Wollte jetzt nochmal kurz fragen in welchen Zeitfenster die gängigen
Nachströmzeiten liegen. Habe es im Moment so das man es zw. 0 und 8
Sek. einstellen kann. Habe überhaupt keine Ahnung was hier gängige
Werte sind.

Autor: Profi (Gast)
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Die Nachströmzeit ist relativ kurz, im Bereich 0..1 Sekunde. Du
entfernst den Brenner ja in der Regel sofort.

Zieht der Schütz sicher an bei dieser Trafoeinstellung 330V?
Wie hoch ist die Ausgangsspannung des Trafos?

Noch eine Bitte, Thomas:
Ich nehme mir für das Beantworten Deiner Fragen ziemlich viel Zeit.
Manchmal stelle ich auch Fragen. Bitte nehme Dir auch die Zeit, lese
die Postings ganz durch und beantworte alle gestellten Fragen (3 Stück
im letzten Post) möglichst ausführlich, sonst kann es sein, dass meine
Lust auf Hilfestellung etwas getrübt wird. Ist das in Deinem Sinne?
Was hast Du mit der Original-Platine vor?

Autor: H. Kühne (Gast)
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@Profi,
wenn das Fragen sein sollen.. Wie wärst mit der Verwendung von
Fragezeichen? Kein Mensch antwortet auf Fragen, die keine sind.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Ich versuche schon alle Fragen zu beantworten nur leider ist das
Schweißgerät ca. 100km von mir weg so das es mir nicht so schnell
Möglich ist das ganze zu beantworten.

Als ich diesen Trafo das letze mal mit 230V versorgt habe konnte ich
2x12V bzw. 1x24V messen, wie gesagt vielleicht habe ich in an der 330V
Anzapfung betrieben so das die Sek. Ausgangsspannung bei richtigem
Anschluß auch höher sein könnte. Nehme aber an das es sich dann auch
Proportional verhält also das er dann ca. 2x18 bzw. 1x36V ausspuckt.

Mit dem Schütz habe ich noch keinerlei Tests gemacht, habe auch ganz
vergessen den Wiederstand der Schützspule durchzumessen. Vielleicht
komme ich am Montag nochmal dorthin dann kann ich noch ein paar Sachen
ausprobieren.

Die Brücke für den Schweißtrafo ist in 380V Einstellung und das
Schweißgerät wurde schon mit hoher Leistung beansprucht (100mm
Vierkantrohre)

Habe da noch kurz eine andere Frage wozu ist in der Schaltung unter dem
Haupttrafo der einstellbare Widerstadn R1 gut, wird damit eine
Mindestlast eingestellt damit die Leerlaufspannung unter den
geforderten Wert glaube 47 V bleibt?

Autor: AxelR. (Gast)
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R1 ist ein Varistor, also ein Widerstand, der bei zu hoher Spannung
leitend wird

Autor: Profi (Gast)
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Das ist kein Poti, sondern ein "sich selbst einstellendes Poti".
Der VDR (Voltage Dependent Resistor" soll die Dioden vor
Induktionsspannungen schützen.

@H. Kühne:
Ja, tut mir leid, manchmal vertippe ich mich auch. Habe es natürlich
gleich bemerkt, nachdem ich "Submit" gedrückt hatte.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Nochmal kurz zur Trafospannung außen steht am Gerät Schweißspannung
13-27V. Deshalb denke ich auch das der Vorschubmotor an dieser SPannung
hängt dazwischen in noch ein TO-3 Transistor der wird da bestimmt noch
PWM-mäßig die Geschwindigkeit regeln.

Ich bin jetzt mit dem Steckbrettaufbau auch komplett fertig. Muss das
demnächst auf ne Platine machen und dann gehts wieder zum Gerät um
unter echten Bedingungen zu testen.

Frage mich noch wie hoch die PWM-Frequenz des Vorschubes ist,
vielleicht ist da ein ruckweiser Transport erwünscht konnte mir so
100-200 Hz vorstellen.

Autor: singlefire (Gast)
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Hallo Thomas,

kurz gefragt (da ich ein Schutzgasgerät von nem Kumpel defekt da stehen 
habe)
deine Eigenbau Schaltung läuft die noch und würdest du Schaltpläne 
Layouts verschicken?
Danke
Andre

Autor: Hans Bergmann (Gast)
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Hallo ich habe auch ein defektes ELEKTRON Schweißgerät
Auf der Platine ist ein kleines Relais welches defetkt ist
Kann mir jemand sagen ob es ein 12V oder 24V, Relais ist
Wieviel A Schaltleisung hat es (Gleichstrom oder Wechselstrom)
Danke

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