Gast
#5037625
Hallo Leute, ich beschäftige mich gerade mit dem Zero-Crossing-Detector aus "The Art of Electronics, Third Edition" auf Seite 269 unten rechts in der Ecke. Für alle die das Buch nicht haben, habe ich das Schematic mal als .png angehängt. Ich würde gerne mal eine Erläuterung dazu haben: Vorne bei Input kann man mit beliebigem AC-Signal bis mehreren hundert Volt Amplitude rein. R1/D1/D2 begrenzen das auf ca -0.6 bis ca 5.6 V. Das ist logisch. Da der LM393 aber unter -0.3V am Eingang merkwürdige Effekte hat, bilden R2/R3 nochmals einen Spannungsteiler um die negativ-Amplitude auf mehr als -0.3V zu begrenzen. Auch das ist logisch. R7 ist der Pull-Up -> auch logisch. R5 und R6 machen die Hysterese. Auch logisch. Jetzt zu meinen Fragen: R4, der 2.7 M-Ohm Widerstand gegen 5V. Was genau macht der? Laut dem Buch wird er benötigt, um die Hysterese symmetrisch um den 0V Punkt zu halten? Aber wie man die Größe bestimmt keine Ahnung? Ob ich den weg lasse oder drinnen lasse macht laut Simu keinen unterschied. Zweite Frage: Was macht der 330pF Kondensator am negativen Eingang. Da steht auch nichts dabei. Dritte Frage: der C2 soll ein "Speed-Up Capacitor" sein. Dazu findet man im Internet dass er angeblich die Schaltflanke verschnellert und im Bereich bis 10 pF liegen sollte. Leider macht die Simu auch hier keinen Unterschied ob mit oder ohne diesen Kondensator, die Steilheit bleibt konstant? Wäre nett wenn mir jemand meine Fragen beantworten könnte. Vielen Dank.
