Hallo Gunter!
Ich verwende die Programmier-Tools von National-Instruments. In der
Schule haben wir das gelernt.
Da gibt es das Programmiertool Labview und das Programmiertool CVI.
Labview ist eine Programmiersprache, wo man keine Zeile Programmieren
muss, sondern man zeichnet das Programm. Jedes Symbol ist eine Funktion,
welches auf der linken Seite Eingänge besitzt und auf der rechten
Ausgänge. Die einzelnen Funktionen sind mit Linien verbunden, die den
Datenfluss zwischen diesen Funktionen darstellen. Es ist eine etwas
andere Denkweise als das normale Progrmamieren, da in diesem Schaltplan,
den man zeichnet, quasi alles parallel abläuft und man hier etwas
aufpassen muss. Es ist jedoch nicht schlecht, wenn man Vorkenntnisse in
C mitbringt, da die Stringformatierung darauf aufbaut.
Labview hat den Vorteil, dass man sehr schnell ein kleines Programm
zusammen hat. Z.B. Verbindung über die Serielle oder Datei lesen, Datei
speichern. All dies geht sehr schnell und einfach. Zu Beginn war ich
sehr skeptisch gegenüber einer Grafiksprache, jedoch hat sich das Blatt
schnell geändert. Man findet auch Fehler sehr schnell.
Der Nachteil besteht jedoch darin, dass das Programm bei komplexeren
Problemen sehr kompliziert wird. Man verbringt dann schon sehr viel Zeit
damit, dass man irgendwelche Fenster vergrößert, da sich die darin
enthaltenen Funktionen nicht mehr ausgehen. Das ist besonders dann der
Fall, wenn man das Programm im Nachhinein erweitern will.
Aus diesem Grund arbeite ich auch gern mit CVI. Es handelt sich um ein
Produkt von derselben Firma. Hier programmiert man jedoch unter C. Ich
bin mit diesem Produkt sehr zufrieden. Mit diesem Tool gibt es für den
Hobbyanwender fast keine Grenzen mehr und trotzem bleibt das Ganze recht
übersichtlich. Will man ein aufwendiges Programm erweitern, so drückt
man einfach (wie gewohnt) die Enter-Taste und fügt den Text ein.
Nachteil: Die Fehlerfindung ist (im Gegensatz zu Labview) wieder etwas
aufwendiger. Wenn man in ein File schreiben will oder über die Serielle
was übertragen will, dann ist alles etwas aufwendiger.
Es gibt von dieser Firma eine Homepage: http://www.ni.com/
Ich glaube man kann sich sogar wo eine Testversion runterladen.
Beispiele sind enthalten. Ich glaube Schüler dürfen die Version gratis
nutzen. Aber man kann ja mal anrufen und fragen.
Achtung: Die Homepage ist die Unüberschaubarkeit in Person. Ich habe die
Erahrung gemacht, dass selbst NI-Mitarbeiter Schwirigkeiten haben bei
ihrer Produktvielfalt den Überblick zu behalten.
Martin