Die Timer und andere integrierte Peripherie arbeiten glücklicherweise
nach festem Zeitraster, unabhängig von Speicherzugriffszeiten.
Anders ist es bei der CPU Speed: Zum einen ist auch dort die CPU Clock
abhängig von Quarzfrequenz und PLL Multiplier, die
Verarbeitungsgeschwindigkeit wird jedoch durch Flash Wait States
ausgebremst. Am Memory Accelerator Module (MAM) kann man etwas drehen,
damit habe ich die Programmausführung aus dem Flash um den
(ungefähren!!!) Faktor 3-4 beschleunigt (am Oszi ausgemessen). Der
Faktor ist etwas abhängig von der CPU Clock und der MAMTIM Einstellung.
Eine präzise Beschreibung über die zeitbestimmenden Faktoren habe ich da
auch noch nicht gefunden. Auch kein Hinweis, daß man die MAM bei höheren
Taktraten verwenden müßte/sollte.
So fortschrittlich eine Memory Accelerator Technik auch sein mag: Eine
genau kalkulierte Zeitschleife per Software, wie bei µC's mit festen
CPU-Taktzeiten gewohnt, sowas kann man hier, glaube ich, vergessen.
Das Philips User Manual ist stellenweise gut, leider aber an manchen
Stellen auch sehr "von hinten durch die Brust ins Auge" geschrieben,
dazu selbstverständlich in Englisch.
Hier noch ein interessanter Link zu Geschwindigkeit Flash/RAM aus dem
Philips Mikrocontroller Forum:
http://forums.semiconductors.philips.com/forums/viewtopic.php?p=9786#9786
Gruß
Dietmar