Probleme beim Löschen eines AVR 2313

Gast #26928
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Ich hatte mein erstes eigenes Programm auf den AVR übertragen und danach 
natürlich ausprobiert. Hat auch bis auf ein paar Kleinigkeiten 
funktionieren. Nach dem ausprobieren wollte ich dann das neue Programm 
aufspielen, was aber nicht ging, da WinAVR keine Verbindung zum AVR 
aufbauen kann. Ich kann weder lesen, noch schreiben, gar nix mehr!
Ich hab es auch schon mit kleienren Spannung probiert (je 5min., zu 
wenig?), dennoch konnte ich den Chip nicht löschen.
Was soll ich noch machen, bin kurz vorm verzweifeln!

Danke schon mal für jeden Vorschlag, der das Problem lösen könnte!
Gast #26933
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Es bleibt immer noch die Frage: Wie versuchst Du den Atmel zu löschen? 
Dies geschieht nämlich mit einem Befehl, der über die ISP gesendet 
werden muß (letztlich durch die Programmiersoftware). Das Anlegen einer 
Spannung reicht da nicht. So etwas gabs mal bei alten EEProms, wenn ich 
mich recht entsinne.
Gast #26934
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Schon klar, schon klar. Ich hab mich wohl falsch ausgedrückt. Ich hatte 
mehrere Testprogramme drauf geladen und auch erfolgreich wieder gelöscht 
(WinAVR). Nachdem ich aber mein eigenes Programm draufgespielt hatte und 
auch wieder löschen wollte, gings nicht mehr. Jetzt suche Lösungen, den 
2313 wieder zu löschen.
Gast #26935
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Das Wichtigste ist, dass du eine Verbindung zu dem Prozessor hast. Kann 
man die Signatur-Bytes lesen? Wie lange ist das Kabel? Hast du schon mal 
mit dem Oszi gemessen, ob vom LPT was kommt?
Martin
Gast #26936
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Wahrscheinlich hast Du mit Deiner Programmiermimik ein Signaturbyte
verändert, sodaß der Programmer bei der nächsten Aktion den
Prozessortyp nicht mehr erkennt.
Da hilft nur das Schreiben eines eigenen Programmes für den seriellen
Programmer ohne Signaturabfrage oder ein Eigenbau eines
Parallelprogrammers über den LPT-Port mit eigenem Programm.
Leider verschweigt Atmel den Programmieralgorithmus für die
Signaturbytes, sodaß solche Prozessoren nur noch mit obigen
Hilfsmitteln verwendbar sind.
Vielleicht kennt ein Leser dieser Zeilen diesen Algorithmus (geht
wahrscheinlich nur für die Parallelprogramierung) ?
Gast #26937
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Wenn ich das Datenblatt richtig lese, lassen sich die Signature-Bytes
nicht überschreiben, sondern nur mit den Lock-Bits vor dem auslesen
schützen (Dateblatt S. 60). Die Lockbits sollen sich mit einem
Chip-Erase zurücksetzen lassen (S. 62). Zumindest der Programmer sp12
bietet für den Fall die Möglichkeit an, den Chiptyp manuell per
Kommandozeilenparameter einzustellen.
http://www.xs4all.nl/~sbolt/e-spider_prog.html

Aus der Readme Datei von sp12:
NOTE: when a device has been locked againts reading, the device
     code (signature bits) may be unreadable, making sp12 refuse to
     do anything whatsoever with the device. If you need to regain
     access, You will have to erase the device using a command like

         sp12 -iS2313 -E

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