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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Um nichts kaputt zu machen....


Autor: Niki Hammler (Gast)
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Wieder einmal hallo ;)

Also mein AVR soll einen String über das UART an die serielle 
Schnittstelle eines PC's senden, sobald ein Handy klingelt.
Das Handy hat einen Pin der auf 5 Volt geht wenn wer anruft. Den möchte 
ich gerne an INT0 anschliessen um mit einer einfachen Routine dem PC 
sagen zu können wann das Handy läutet...

1.) Dieser Status Pin ist zusätzlich noch an einem anderen Schaltkreis 
dran und ich zweige diesen einfach ab. Geht das einfach so ohne bei 
einem Schaltkreis etwas zu zerstören und ohne dass bei einem etwas 
kaputt wird? (Ich meine es könnte ja z.B. Spannung beim einen abfallen 
so dass ich bei einem kein schönes Signal mehr habe)
2.) Wenn ich das jetzt so messe habe ich ein LOW Signal von 0,8 Volt. 
Der AVR erkennt das schon noch als low an, oder? Falls nicht, denke ich, 
wäre ein Pullupwiderstand angemessen. Doch wie schliesse ich diesen an?
3.) Da ich ja nur begrenzt Strom in den Eingangspin leiten kann, würde 
ich gerne wissen wieviel Strom aus dem Handy Pin rauskommt, um damit 
einen Vorwiderstand ausrechnen zu können.
a) Ist es richtig, den einfach zwischen Status Pin und I/O Port zu 
löten?
b) Wie kann ich den Strom vom Handy messen? Ich weiss, in Serie, doch 
wenn ich keinen Verbrauchen hab...wie wärs eine LED dranzuschliessen, 
dann vor der LED zu messen und die 20mA abzurechnen die die LED nimmt?
4.) Die Handy Leitung ist die perfekte Antenne. Ich krieg sofort ein 
High Signal wenn irgendwo ein Transformator oder so ein/ausgeschaltet 
wird. Deshalb hab ich am ersten Schaltkreis, wo das Handy schon 
dranhängt einen Kondensator zwischen Handy Pin und GND gelötet. 
Eigentlich müsste ich jetzt auf der AVR Schaltung keinen mehr brauchen, 
weil die Handy Leitung ist ja verbunden und GND liegen auch zusammen.
5.) Kann ich ein TTL Gatter OHNE Widerstand und sonstigem Zeug mit dem 
AVR kombinieren? Wäre es dann gescheit, einfach ein AND Gatter 74xx zu 
nehmen, an einen Eingang das Handy Signal ohne irgendwas, an den zweiten 
Eingang VCC ohne irgendwas und den Ausgang ohne irgendwas an INT0? (oh 
gott, noch ein IC onboard)

Also kurz gefragt:

Brauch ich einen Vorwiderstand für das Vorhaben? Wenn ja, wie schliesse 
ich ihn an, wie berechne ich ihn, oder besser, wie bekomme ich die 
Stromstärke vom Handy Kabel?

THxx

Niki

Autor: Steffen (Gast)
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Ich bin ja nicht der Fachmann für sowas, aber ich denke das Handy 
liefert soviel Strom wie du von dem Pin vorderst bis das Ding kaputt 
geht!

Also am besten den Vorwiderstand so berechnen, das der Strom z.B. auf 
1mA begrenzt wird.

Autor: Siegfried (Gast)
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Warum willste denn unbedingt einen Controller zwischen Händi und PC 
hängen?

Versuch doch mal den folgenden Ansatz:

100k-Widerstand zwischen 74HCT04-Eingang und dem Handy-Anschluss.
74HCT04-Ausgang direkt auf einen der Druckerport-Signale des PCs (z.B. 
Ack oder Error usw.). Den Status kann man sehr einfach unter der 
jeweiligen Druckerportadresse + 1 abfragen.

Die 100k und 74HCT04 Lösung sollte aber auch am AVR-Eingang 
funktionieren.

Portadressen z.B. 0378, 0278, 03BC (Hexadezimal)

z.B. in QBasic

port = &H378
status = port + 1

x = INP(status)

... usw.

Siegfried

Autor: Niki Hammler (Gast)
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Hallo,

1.) hmm, wie meinst du das? Welches Ding kaputt geht??
2.) Ja, ich will, weil ich so schon fast keine Ports frei hab, und der 
AVR steckt sowieso dran. Ich weiss, dass es über die 
Parallelschnittstelle einfacher gehen würde, aber mir mangelts an Ports.

Die Frage ist nur, wie berechne ich einen Widerstand für eine EINGABE? 
Das ist ja was anderes als bei einer Ausgabe.

Einfach so einen 10kOhm anschliessen??

PB0 <o>--------|_10k_|--------- Handy

Oder so ähnlich wie in http://www.mikrocontroller.net/tutorial2.htm, nur 
dass man anstatt VCC "Handy" nimmt?

Niki

Autor: Siegfried (Gast)
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Normalerweise geht ein Ausgang nicht kaputt, nur weil man ihn 
überlastet. Man solls halt nicht auf die Spitze treiben....

Du liegst auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn der Ausgang deines 
Handys hochohmig angezapft wird (z.B. 100k). Der 74HCT04 ist ein 
Inverter. Jeder andere Baustein mit CMOS-Eingang und TTL-Ausgang sollte 
ebenfalls funktionieren. Der 74HCT04 wird so normalerweise nicht 
angesteuert, er schaltet mit einem 100k-Widerstand im Eingang und einem 
High-Signal von ca. 1,3 bis 1,5V sicher durch. Die unbenutzten Eingänge 
des 74HCT04 sollten überigens über einen 10k nach VCC gelegt werden, 
sonst braucht der Baustein mehr Strom.

Vorschlag (ohne Gewähr):

Handy --> 100K --> 74HCT04 --> AVR

Das Signal kommt dann am AVR invertiert an.

Siegfried

Autor: Niki Hammler (Gast)
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Hmm, danke...ich hab notfalls eh noch nen AVR auf reserve..ich werds 
einfach so einmal probieren...

Autor: Thomas_D (Gast)
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Warum willst Du denn überhaupt einen Mikrocontroller und diesen 
seltsamen Pin deines Handys nutzen? Heutzutage haben doch so ziemlich 
alle Handys (zumindestens alle die ich kenne) ein serielles Interface 
eingebaut, und sind auch mit AT+C Standartkommandos kompatibel. Also 
einfach das Handy per Datenkabel an die serielle Schnittstelle des PCs 
hängen - das Handy sendet dann automatisch bei eingehendem Anruf den 
String "BEEP"!

DERTHOMAS

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