LC-Filter herstellen

OP #329826
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Hallo.

Ich habe eine Spannungsversorgung, die vor dem Eingang direkt hinter
dem Trafo geglättet werden soll. Bisher sitzt dort ein einzelner
4700µF, 63V und diesen möchte ich nun um eine Spule erweitern, um als
LC-Glied die Brummspannung weitestgehend zu unterdrücken.

      L
    ---|XXXXX|-x---->
               |+
vom            = C
Gleichrichter  -
               |
    -----------x---->

Laut Netzfrequenz von 50Hz muss die Spule mei einem C von 4700µF etwa
2,2mH haben.

Wie kann ich die Spannung eventuell noch weiter glätten ?
Was für eine Spule muss verwendet werden ? (muss Strom von bis zu 4A
aushalten)
Empfiehlt es sich diese selbst zu wickeln - wenn ja, wie macht man das
(bezogen auf Ausgangsmaterialien) ?

Vielen Dank für alle Antworten.
Gast #329830
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bis 4A?!?
Problem ist der hohe Gleichstromanteil in der Spule. Verbunden mit der
hohen geforderten Induktivität (2.2mH werden bei weitem nicht reichen!
Wie hast Du die errechnet?) gerät diese schnell in die Sättigung. Die
dürfte wohl ähnliche Ausmaße annehmen, wie dein Netztrafo, oder?
eine Spule nimmt man ja nun eigentlich schon lange nicht mehr...
Warum möchtest/musst Du auf so eine unhandliche Induktivität
ausweichen?
OP #329831
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Erstmal vielen Dank für eure Antworten !

Also. Einsatzbereich ist ein SB-Netzteil. Die Spannung liegt bei max.
35V vom Trafo und in "Spitzensituationen" können gut und gerne 4A
fließen. Die Restwelligkeit sollte so gut wie möglich sein (max. 100mV,
bessere Werte sind gerne willkommen)
Ich habe bisher hauptsächlich RC-Filter verwendet und mich mit LCs noch
nicht so sehr befasst doch sollen LC-Glieder eine wesentlich bessere
Siebung haben als RC-Glieder - oder sollte man in solchen
Leistungsbereichen besser bei der klassischen Variante mit RC bleiben ?


Formel als Grundlage war : f=1/(2*Pi*SQRT(L*C))
ergibt umgestellt : L=1/(C*(2*Pi*f)²)

ergibt für L(50 Hz) = 2,156 mH



Für die klassische Variante : wie wirkt sich der Einsatz zweier
Widerstände (siehe Schaltbild) in etwa auf die Restwelligkeit aus ?
Sollte sich dadurch doch auch verbessern oder ist dieser Effekt nur
minimal, sodass diese Rs nur Energie verbraten ?

      R __   R __
    ---|___|-x-|___|-->
             |+
vom          = C
G-Richter    -
             |
    ---------x-------->


Oder gibt es noch andere Ideen zur Verbesserung der Restwelligkeit ?
Gast #329832
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Die Spulenlösung wird auch funktionieren , ist aber relativ aufwendig.
Der Kern wir wie ein "normaler" Netztrafo aussehen. Für Testzwecke
kannst du evtl. einen solchen benutzen (aber !!!! die Primärwicklung
kann dann trotzdem ordentlich Spannung führen).
Je größer die Induktivität der Drossel um so besser.

Eine aktive Regelschaltung wird aber wahrscheinlich die besseren
Ergebnisse liefern und einfacher aufzubauen sein.


Gruß Thomas
Gast #329840
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Hallo

die Rs machen Verlustleistung und die Versorgung "weicher".

Ein Längsregler verhält sich im Prinzip auch wie ein Widerstand nur
ändert er sich dynamisch.

Die größe der Cs hängt vom entnommenen Strom und der Restwelligkeit ab.
Mehr C weniger Restwelligkeit.

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