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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 230V AC Eingang


Autor: Michael Blank (Gast)
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Hallo,

ich bin z.Z. am Design einer kleinen Relais-Platine mit versch. Arten
von Eingängen auf Basis eines MSP430F449. Nun zu meinem Problem:
Digitale Eingänge (24V DC) sind kein Problem, jedoch möchte auch
irgendwie 230V AC Signale auswerten können (Schalter in der
Haussteuerung).

Wie bekomme ich es denn auf einfache Weise hin, den 230V AC Eingang aud
den MSP weiterzuführen?? Die einzige Lösung die mir gerade einfällt
wären Trafos, was mir jedoch viel zu viele Bauteile (vor allem zu
große) sind. Ist es vielleicht irgendwie mit einem Optokoppler
machbar??


mfg,

Michael

Autor: jack (Gast)
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Kondensator (1µ, 400V) --> Widerstand --> Optokoppler.

Gruß
Jack

Autor: AVRNIX (Gast)
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2x Widerstände -> da diese meist nur für 200 V ausgelegt sind und so 2 x
1MOhm einbauen.

Autor: jack (Gast)
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Bei 2MOhm fließen nur 100 µA, also besser 2x 100k

Autor: Lupin (Gast)
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wozu denn den kondensator? braucht man bei AC keinen gleichrichter (?)

Autor: jack (Gast)
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C ist hier kapazitiver Vorwiderstand. Ob man gleichrichten muß,
hängt von der Auswertung im µ ab.

Autor: AVRNIX (Gast)
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Ach so noch eine Antiparalle Diode am Eingang vom Optokoppler, dort
sitzt eine IR Diode. ( z.B. wie beim CNY 72 ).

Wenn C und Widerstand in Reihe sind, hast du ein Wechselspannung
Spannungsteiler.

Anbei wie es in ein schlauen Buch gemacht wurde ;)

Autor: Thomas (Gast)
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Genau das Problem hatte ich auch gerade. Da ich es möglichst klein haben
wollte, fiehlen für mich Trafo und Kondensator flach. Habe nun zwei
widerstände + AC Optokoppler mit sehr geringem IF genommen. Klappt
wunderbar.
      ____        ____________
o----|_____|------|             |----
                  | SFH 6286 - 2|    Hochpass -> µC
230V~ ___       |             |
o----|_____|------|_____________|----


Der SFH 6286-3 wäre noch besser, den hab ich aber nirgends bekommen.

Gruß

Thomas

Autor: Michael Blank (Gast)
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vielen dank für die antworten!

werden aber nicht bei der Schaltung von AVRNIX die Vorwiderstände
extrem warm werden???

Autor: AVRNIX (Gast)
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P=Uss*I=250V*1,41 * 100E-5A=0.35W -> ich glaube da wird nicht warm,
selbst bei 250V, und 1mA :-) und man baut ja zwei Widerstände ein,
sodaß jeder P/2 aufnimmt > 0,2W und ein Standard Widerstand hat 0,5W.

Autor: Klaus (Gast)
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Selbstleitenden FET für 1 mA  , Supertex LND150 o.ä. .
Vornedran Brückergleichrichter  1000V , hintendran Optokoppler für 1 mA
mit VDE Zulassung SFH610 oder ISOCOM etc.

Schaltschwelle wahlweise mit zusätzlicher Z-Diode festlegen.
Mit einer 6V2 Diode wird alles ab ca. 10 VAC / 12 VDC als "Spannung
vorhanden" erkannt.

Da wird nix warm und geht auch noch bei 400V ~ .

Autor: Brunni (Gast)
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hallo,

ist eine recht nützliche schaltung von AVRNIX, nur für was sind
eigentlich C1 und R3???

mfg
brunni

Autor: AVRNIX (Gast)
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C1 R3 sollen ein Filter sein für das Brummenn ( 50Hz )zu dämpfen , damit
ein guter Pegel am Ausgang ist.

Autor: ich (Gast)
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Hi,

die Diode, die parallel zum Optokoppler liegt hat lt. Datenblatt
ein max. Sperrspannung von URRM = 100V.

Da sollte dann doch eine andere her.



ts

Autor: Interessierter (Gast)
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> ....und ein Standard Widerstand hat 0,5W.


Wieso hat ein Standardwiderstand 0,5W?

Meine haben 0,125W. Andere benutzen standardmäßig 0,25W.
Und allen Standardwiderständen ist gemein, daß sie nur eine
Spannungsfestigkeit von 100V haben.

Bei zwei in Reihe geschalteten(siehe oben) können da locker an jedem
Widerstand 170V liegen.

Autor: A.K. (Gast)
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@ich: in dieser Schaltung tut es sogar die B-E-Diode eines
Allerweltstransistors mit ihren ~7V.

Autor: AVRNIX (Gast)
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OK 0,25W - habe es mal mit einen TIL... OK ausprobiert, klappt sogar :-)

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