Guten Tag zusammen,
Ich betreibe einige LED Leuchten mittels einer 24 Volt Batterie. Für den
Fall das die Batterie eine gewisse Spannung unterschreitet, soll die
Spannungsversorgung von einem Industienetzteil übernommen werden. Die
Umschaltung soll ohne Helligkeitsschwankung stattfinden. Soweit ich
recherchiere konnte sind normale Relais nicht zweckmäßig. Gibt es eine
"einfache" Lösung für dieses Problem?
Mit bestem Gruß
Jacob
Mal abgesehen davon, dass ich den Sinn nicht verstehe die arme
24V-Batterie abzunutzen, wenn Netzteilstrom zur Verfügung steht - die
LED's haben üblicherweise eine Konstantstromquelle, die dafür sorgt,
dass die 1. nicht durchbrennen und 2. gleichmäßig hell sind. Und das
über einen gewissen Spannungsbereich.
Wenn die mit 24V Bleiakkus funktionieren sollen akzeptieren die meist
Spannungen bis rauf zu 30V. Die Konstantstromquelle kann eine kurze
Unterbrechung wie das Umschalten eines Relais normalerweise problemlos
überbrücken - das sind nur Sekundenbruchteile. Ich würde erst mal das
Relais ausprobieren bevor ich mir da was komplizierteres einfallen
lasse. Kommt halt auf die Stützzeit der Stromquelle an.
Hi
Alternativ das Industrie-Netzteil auf den Akku aufschalten, somit
versorgt das Netzteil Akku UND Schaltung.
Im 2.ten Schritt den Akku von der Schaltung trennen.
Akku -----[/]------+---Schaltung
Netzteil -[/]------+
Die Millisekunde, Die der Akku durch das Netzteil geladen wird, sollte
verschmerzbar sein.
MfG
Vielen Dank für Eure Anregungen!
Langfristig möchte ich die Batterien (Bleigel) gerne über eine kleine
Photovoltaikanlage laden. Eine Grundbeuchtung im Haus soll dann per LED
Leuchte sichergestellt werden. Wenn die Batterie erschöpft ist, soll das
Netzteil übernehmen. Ich plane jeden Raum mit 24 Volt Gleichstrom zu
versorgen. Maximal 4 Ampere je Raum und natürlich auch nicht immer
gleichzeitig. Warum mache ich das Ganze? Das Haus ist aus den 50 er
Jahren und wird nicht gedämmt. Fenster werden jedoch erneuert und um die
Luftfechtigkeit nicht ständig selbst regeln zu müssen, möchte ich gerne
einen automatsierten Fensterbeschlag (Winkhaus PADM) verwenden. Der
benötigt 24Volt. Daher war die Überlegung diese ohnehin nötigen 24 Volt
auch an andere Stelle noch zu nutzen. So werden je Raum weiterhin 4-6
LED Leuchten und eine USB Buchse versorgt. Zuleitung je Raum, erfolgt im
Leerrohr mit 4mm2. Momentan teste ich Leuchten der Firma Frensch. Diese
Arbeiten teilweise in einem Spannungsbereich zwischen 10 und 30 Volt,
sind Made in Germany und kosten leider auch 50€ je Stück (Frensch F19, 6
Watt). Hat noch jemand einen Tip zu preiswerteren Alternativen? Das
ganze Projekt mag bescheuert klingen, ich möchte mich jedoch wirklich
gerne an einer kleinen Photovoltaikanlage versuchen und die Energie
speichern und selbst nutzen. Das ganze passiert mittelfristig. Vorerst
mache ich einige Versuche im Keller unserer Mietwohnung. Vorerst teste
ich nur das Netzteil mit den Leuchten und die Umschaltung. Für weitere
Anregungen und Hinweise bin ich sehr dankbar.
Mit bestem Gruß
Jacob
Hallo
Möglicherweise gibt es kein "einfaches" Konzept die Sache mal eben
anzugehen.
Ich hab hier eine 120V Online USV. Da ist das folgendermaßen realisiert:
Im Netzbetrieb wird die Netzspannung gleichgerichtet und der
DC-Zwischenkreis mit einem Hochsetzsteller auf ca 180VDC stabilisiert.
Diese Gleichpannung wird anschließend mittels Wechselrichter in AC
gewandelt.
Die Batteriespannung beträgt "lediglich" 120VDC, ist mittels Dioden von
der gleichgerichteten Netzspannung abgekoppelt und wird nur belastet
wenn die gleichgerichtete und gesiebte Netzspannung unter die
Batteriespannung abfällt.
Übertragen auf Dein Projekt würde das bedeuten mit geringerer
Batteriespannung zu arbeiten und inkauf zu nehmen dass bei
BAtteriebetrieb das Licht evtl etwas schwächer wird. Dazu sind sowohl in
die DC- als auch die Batteriezuleitung zur Beleuchtung eine Diode in
Flußrichtung einzusetzen. Die Batterie wäre dann natürlich zwingend
separat zu laden was sowieso empfehlenswert wäre.
LG Armin
Hallo,
ich würde beim Unterschreiten der Akkuspannung nicht zwischen Akku und
Netz umschalten, sondern ein Ladegerät zum Akku dazuschalten. Der
Bleiakku wird es dir danken (Stichwort Sulfatierung).
Gruß, Joe
Hi
Gerade bei Beleuchtung wäre der Helligkeitsunterschied zwischen Akku und
Netz erschlagen, wenn eh eine KSQ benutzt wird - dann spielt
letztendlich die Spannung, Die wirklich ankommt, auch nur eine
untergeordnete Rolle.
Die normalen 24V-Verbraucher müssten aber mit den Spannungen zurecht
kommen, Die ein 24V-Akku so mit bringt - ist Das gegeben?
Wäre ja blöd, wenn der Akku auf 26,batsch Volt geladen wird (es scheint
halt Mal die Sonne) und Dir fliegen Deine 24V-Verbraucher um die Ohren,
da Diese halt für 24V DC ausgelegt sind und nicht für den Betrieb in
einem KFZ (und Deren Spannungsbereich beim Laden/Starten).
Bei mir kümmern sich 4 Zellen um ein Akku-Pack einer Ameise und
versorgen die Katzenklappe, die RFID-Zugangskontrollen an den Außentüren
und im Windfang so wie Nachts das WC nebst Lüfter (und der Steckdose im
Flur an der Badezimmertür ... irgend wer hatte dort das Kabel 'Steckdose
Flur' vergessen).
Netter Nebeneffekt: Bei Stromausfall (das letzte Jahr immerhin 2x ca. je
eine halbe Stunde - früher hüstel war Das anders) gibt's im FLur vor
dem Bad und im Bad selbst Licht.
Ebenfalls werden von dem Akku meine Elektronik-Spielereien mit 12V
versorgt - ein im ganzen Haus verteiltes Telefonkabel wartet darauf,
endlich Sensorik und µCs aufnehmen zu können ...
(jupp, für das Geld, was Das Alles gekostet hat, kann man auch einige
kWh Strom verbraten ...)
MfG