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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Funkverbindung 2.4GHz: Ratlos!


Autor: Frank N. (arm-fan)
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Hallo!

Ich suche jetzt schon ewig nach einer günstigen Möglichkeit,
eine Funktion in einem Gerät über Funk (vorzugsweise auf 2.4GHz)
von einem Fußtaster aus, zu schalten. Die zu überbrückende Entfernung
liegt dabei nur bei 2-3 Metern.

Dabei soll die Verbindung möglichst störsicher gegen
Handy, BT, WLAN etc. sein und es sollen gleichzeitig mehrere Geräte
mit ihrem gepaarten Fußtaster betreibbar sein, ohne sich gegenseitig
zu beeinflussen.

Versuche mit ZigBee und dem PICDEM Z Evaluation Kit von
Microchip haben sich auch nicht als das gelbe vom Ei herausgestellt,
da der Stack noch nicht so richtig ausgereift und seit der letzten
Version auch nicht mehr kosten bzw. -lizenzfrei ist. Mal abgesehen,
dass das ganze Overkill ist, um ein einziges Signal zu schalten.

Hat jemand vielleicht noch eine Idee, wie sich so etwas
realisieren ließe? So richtig fällt mir bald nichts mehr ein.

Autor: thkais (Gast)
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Da würde ich 433Mhz-Funkmodule hernehmen und eine "sichere"
Übertragung programmieren. Mit den entsprechenden Prüfsummen und
Timeouts sollte das klappen. Wenn 433 MHz zu unsicher erscheint, wäre
das nächste die 868 MHz-Frequenz. Einfach eine Übertragung per UART,
und weils selbstprogrammiert ist, ists auch "lizenzfrei" ;)

Autor: thkais (Gast)
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Oder ne andere Idee: Wenns drahtlos sein soll und nur 2-3 Meter
überbrückt werden sollen, dann nimm eine IR-Übertragung. Die ist
garantiert Störsicher gegen das Handy und W-Lan Gedöns... Oder hat Dein
Fernseher schonmal ungewollt den Kanal gewechselt?

Autor: Frank N. (arm-fan)
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IR scheidet aus, weil Sichtverbindung (durch die Tischplatte)
nicht gegeben ist ;-)

2.4GHz solltens sein, weil international noch am besten brauchbar.

Autor: Frank N. (arm-fan)
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Gegen eine eigenes Protokoll hab ich auch gar nichts einzuwenden.
Ich weiß nur nicht, wie das mit der ganzen Frequenz- bzw. Kanal-
Hopperei so vonstatten gehen soll. Machen das irgendwelche Funk-
transceiver von selbst. Oder wie bekommt man mit, dass z.B. gerade
Nachbars WLAN Router auf dem Kanal senden, um dann auf einen anderen
auszuweichen?!?

Autor: Frank N. (arm-fan)
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Ich sollte langsamer tippen. Ich bin der deutschen Sprache in der
Regel mächtig... ;-)

Autor: KarlHeinz (Gast)
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Die selbe Aufgabenstellung habe ich derzeit auch. Ich wäge zwei Lösungen
ab, die mir von Amber wireless vorgestellt wurden Die haben zum einen
eine ZigBee Mac-Layer Lösung auf dem MSP geschrieben, das hat den
Vorteil, dass der Stack nicht so mächtig ist, eine aufwändige
Vernetzung brauche ich ehn nicht und eine Applikation muß ich sowieso
oben drauf setzen. Der MSP hat darüber hinaus den Vorteil des
Stromsparmodes und das System wird < 5ms aktiv. Alternativ dazu haben
die ein proprietäres Modul bei 2,4GHz. Das hat den Vorteil, das es noch
kleiner ist und schmalbandiger, kann also nicht so stark gestört werden
wie möglicherweise ZigBee. Das sind meine Überlegungen. Ich warte
derzeit auf die ersten Muster, die in den nächsten Tagen kommen sollen.
Das eine Modul findest Du als AMB8420 bei denen, das habe ich als 2,4GHz
Version ausgewählt. Die ZigBee Mac-Layer Variante ist nicht auf der
Internetseite, da musst Du nachfragen.
Viel Erfolg

Autor: Marco S. (masterof)
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abo

Autor: Bernd Rüter (Gast)
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Ich habe in der Vergangenheit mit 869MHz gearbeitet.

Da würde ich ein einfaches Sendemodul nehmen, daß zufällig seine
Informationen in kurzen Paketen sendet.
Der Empfänger ist auch klein und einfach und lauscht dem empfangenen.
Wichtig sind kurze Pakete, damit die Wahrscheinlichkeit der Kollision
klein wird. Es reichen sicher ein paar Bytes.
Dann wird eine eindeutige Kennung (redundant) verwendet mit Prüfsumme.

Wenn man es schon mal gemacht hat, ist es nicht schwer.

Ich habe als Empfänger Module von Hy-Line eingesetzt. Die haben dafür
auch brauchbare Sender (AM). Ich habe den ARF27 von Reimesch genommen,
weil der richtig Dampf hat.

So,
wo ist das Problem ?

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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kann man denn da nicht irgendso ein Funkthermometer ausweiden und
umfrisieren?

Autor: Frank N. (arm-fan)
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Danke für den Hinweis KarlHeinz.

Bin beim weiteren Suchen noch auf folgende RF chips gestoßen:

CC2500 von Chipcon
http://www.chipcon.com/index.cfm?kat_id=2&subkat_i...

und

nRF24AP1 von Nordic Semiconductor
findet auch Verwendung auf Modulen von: www.thisisant.com

Hat damit schon jemand Erfahrungen sammeln können.
Insebesondere Bezugsquellen wären bei den ANT-Modulen interessant.

Mal noch ne allgemeine Frage zum Frequenzhopping:
Ich hab jetzt in den Datenblättern zu den RF-Chips gelesen, dass es
schon Funktionen gibt, um abzufragen ob ein Kanal frei ist. Schön.
Dann probiert der Sender solange alle Kanäle durch, bis er einen
freien gefunden hat. Aber wie bekommt den der Empfänger mit, auf
welchem Kanal nun gerade gesendet wird??

Grüße, Frank

Autor: Holger (Gast)
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Wie wär es mit dem ATR2406 von Atmel.

Für den gibt es ein Referencedesign mit fertiger Software und Layout.

Link:
http://www.atmel.com/dyn/products/product_card.asp...

Autor: Frank N. (arm-fan)
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... auch nicht schlecht! Werd ich mir auch mal anschauen. Danke.

Autor: KarlHeinz (Gast)
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Frank

das f-hopping musst Du in Form realisieren, dass entweder der Sender
etwas länger auf einer F verweilt und der Rx diesen finden kann oder
aber Du legst ein fester hopping Schema fest. Sollten sich die Module
einmal nicht finden, kannst Du auch einen Organisationskanal
definieren. Mit den AMB Modulen ist das möglich. Gegenüber dem Nordic
Chip bietet der Chipcon IC mehr Möglichkeiten in der Definition der
einzelnen Parameter. Der Nordic Chip hat nur 5 Register zur
Einstellung, der CC1100 ca. 50. Damit bist Du in der Lage besser auf
Deine Anforderungen einzugehen. Weiter ist nun das 868 F-Band erweitert
worden, von 863 bis 870MHz mit einigen Vorgaben, wie lbt und f-hopping
oder auch DSSS. D.h. man kann ein robustes und intelligentes
Funk-System dort aufbauen. Wenn Du auf 2.4GHz arbeiten möchtest, kannst
Du anstelle des CC1100, auch den CC2500 nehmen. Diese IC´s werden im
übrigen jetzt von EBV und Spoerle angeboten, da bekommst Du auch die
fertigen Module.

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