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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schrittmotorfrage


Autor: Lupin (Gast)
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habe aus einem CD-Rom LW den motor ausgebaut, der hat 9 Spulen und 11
Kontakteam folienstecker.

Ich würde den jetzt gerne ansteuern, habe aber keine ahnung wie. Ein
paar basics wären gut. Geht das einfach mit gleichspannung? Wieviel
spannung braucht der wohl?

Auf dem folienleiter steht MS1224ATD0029921M4 aber ansonsten steht da
nix drauf.

Autor: Dietmar (Gast)
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Bau lieber nen Motor aus nem Kopierer oder Drucker aus, sind oft 2- oder
4- Phasen Schrittmotoren. Oder kaufe einen vom Restposten beim
Elektronikversand.

Die eignen sich eher für Experimentierzwecke.

Gruß

Dietmar

Autor: Jörn-h. G. (joern_g)
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Ich würde eher sagen, dass es sich um einen BrushlessMotor handelt -
einfache Inbetriebnahme kannst du aber vergessen dann.

Hier noch interessante Links zu CD-ROM-Motoren:

http://slope-combat.de/shop/index.php?main_page=in...
http://goldeneye.ethz.ch/motoren/electric/cdrom/
http://www.flyelectric.ukgateway.net/motors.htm

cu joern

Autor: Jörn-h. G. (joern_g)
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Für den Fall, dass es dir nicht gleich auffällt - die Modellbauleutchen
verwenden Regler zur Ansteuerung dieser Motoren (nach Neuwicklung und
verstärken der Magnete).

So ein Regler ist dies hier z.B.:
http://goldeneye.ethz.ch/motoren/electric/cdrom/tm...

Also nichts was du dir mal eben so basteln könntest. Muss man sich
kaufen oder ist richtig kompliziert zu bauen.

cu joern

Autor: Dietmar (Gast)
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Nun ja, der Schrittmotor hat seinen Namen noch aus den ursprünglichen
Betriebsmodi. Mit 2 verschobenen Sinus aus z.B. einem PWM-Controller,
läuft der auch "glatt" bzw. kontinuierlich, wie ein DC Brushless,
ohne Stufen.

Gruß

Dietmar

Autor: Thorsten (Gast)
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Die Ansteuerung eines 3-Phasen Motors mit einem µC ist auch nicht
komplizierter, als die Ansteuerung eines Schrittmotors. Man benötigt
lediglich 3 Ausgänge, die man über einen Treiber, z.B. einem L293D,
verstärkt und an je eine Phase des Motors anschliesst. Danach legt man
nacheinander folgende Bitmuster an die 3 Ausgänge:

001
011
010
110
100
101
...

Und schon dreht sich der Motor. Die Drehzahl muss man natürlich über
die Wechselfrequenz des Bitmusters langsam hochregeln.

Gruß
Thorsten

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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@Dietmar

Allerdings haben Schrittmotoren nicht drei Phasen, wie die
CDROM-Motoren. Außerdem sind sie sehr hochpolig, um die kleine
Schrittweite zu erreichen. Dadurch verringert sich dann aber die
maximale Drehzahl.

@Thorsten

Ganz so einfach ist es nicht, wenn du den Motor mit halbwegs
brauchbarem Wirkungsgrad und mit wechselnder Last betreiben willst.
Dann mußt du nämlich die Position des Motors zum Prozessor
zurückkoppeln, um den richtigen Zeitpunkt für die Kommutierung zu
finden. Das kann man entweder mit Sensoren (z.B. Hall-Sensoren) wie
beim CDROM-Laufwerk machen oder sensorlos, indem man die jeweils freie
Spule als Sensor zweckentfremdet.

Was deine Schrittfolge betrifft, so brauchst du normalerweise tristate.
Sonst ist immer eine Spule kurzgeschlossen und bremst den Motor.

Autor: Dietmar (Gast)
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@Rolf Magnus:

Weiter oben hatte ich schon beschrieben, daß man Schrittmotoren auch
kontinuierlich laufen lassen kann, und zwar mit verschobenen
Sinusspannungen. Da gibt es keine Schritte mehr.

Das hatte sich im Laufe der Zeit entwickelt, in dem man zunächst von
Vollschritt nach Halbschritt, dann auf Mikroschritt überging und
schließlich beim Sinus raus kam.

Gruß

Dietmar

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Das ändert nichts an meiner Aussage.

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