Liebe Forumsgemeinde, Nach meinem Wiedereinstieg in das Hobby Elektronikbasteln steht inzwischen der Kauf eines brauchbaren Einsteigeroszilloskops an. Nach Einlesen und durchstöbern dieses Forums wollte ich zunächst das allgemein empfohlene Rigol DS1054Z kaufen, wurde aber durch sehr positive Berichte im eev-Blog auf das Gerät „Micsig TO1104“ als ein Tablet-Oszilloskop aufmerksam, das bei etwas höherem Preis ähnliche Spezifikationen wie das Rigol DS1054Z hat, den Vorteil der Mobilität (Akku) bietet und insgesamt moderner als das doch schon wieder einige Jahre alte Rigol zu sein scheint. Hier im Forum konnte ich zu den günstigeren Tablet-Oszilloskopen von Micsig nichts finden. Es scheint sich dabei aber nicht um eines der üblichen China-Spielzeuge zu handeln, sondern um eine brauchbare Oszilloskop-Alternative im Einsteigerbereich. Ich plane ernsthaft die Anschaffung dieses Oszilloskops und würde mich über sachbezogene Beiträge, insbesondere aber über eigene Erfahrungen mit dem Micsig TO1104 freuen. Im Voraus vielen Dank Florian
Weiß natürlich nicht, ob du Mikes Englisch verstehen kannst, aber seine Ausführungen klingen sehr plausibel https://youtu.be/DNou_H-kHZY - in Kürze: wenn man wirklich es mobil braucht, ganz brauchbar - keine Decoder (RS232 etc) verfügbar.
- Danke Harald, das YouTube Video von Mike Harrison hatte ich schon gesehen und teilweise auch verstanden - decoding geht seit 1.8. auch mit neuer kostenfreier Firmware, seit neuestem auch WiFi-Anbindung via App an Android- oder iOS Smartphone. Alles ganz nett.
Würde mich freuen, wenn du hier deine ersten Eindrücke schilderst
Florian, schließe mich Harald an, ich wäre auch sehr an deinen ersten Erfahrungen mit dem Micsig interessiert.
Meine ersten Eindrücke von meinem Micsig tBook Mini TO 1104: + Sehr robustes portables akkubetriebenes Gerät + Großer gut ablesbarer Touchscreen-Farbbildschirm + Touchscreen-Bedienung zunächst ungewöhnlich, funktioniert aber nach Eingewöhnung einwandfrei. Leider ist (auch im Netz) kein ausführliches deutsches oder englisches Handbuch zu finden, aber die Steuerung lässt sich durch den im Menü enthaltenen Quick Start Guide und Micsig-Videos im Netz rasch erlernen und ist intuitiv. + Guter Kontakt mit Micsig: Einen Tag nach Anfrage wurde mir vom chinesischen international sales director in einer sehr freundlichen Mail kostenfrei der Code für „serial bus decoding“ und „German language“ zur Verfügung gestellt; damit war ein upgrade problemlos möglich. Das deutschsprachige Menü wird von mir allerdings wegen vieler orthograpischer Fehler (z.B. „Dautch“ in der Sprachauswahl ...) nicht verwendet. Das englische Menü ist auch nicht ganz korrekt, aber gut verständlich. - Die mitgelieferten vier Tastköpfe sind vom Typ P130A (200MHz, fix 1:10). Hier hat Micsig wohl etwas eingespart - früher wurden nach Forenberichten umschaltbare 300 MHz-Sonden mitgeliefert. + Beeindruckend sind Features wie WLAN-Anbindung, Speicherung von Fotos/Videos, Bedienung via App (Android und iOS), die auch alle einfach funktionieren. Bei der Beurteilung der eigentlichen Oszilloskop-Funktionen möchte ich mich (obwohl das eigentlich Interessante) als Anfänger zurückhalten, da ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe und mich nicht für kompetent genug halte. Ich finde es schade, dass es noch keinen Vergleich zu einem etablierten konventionellen „Einsteiger-Oszilloskop“ wie dem Rigol DS1054Z gibt, das von den Spezifikationen und dem Preis her sehr ähnlich ist, aber nicht portabel und ohne die modernen Feature wie Bedienung via App. Wenn es jemand Kompetenten im Münchner Raum gibt, der ein Rigol DS1054Z verwendet und es mit dem Micsig TO 1104 vergleichen will, kann er sich gerne an mich wenden und man kann den Vergleich hier ggf. publik machen.
Beitrag #5235160 wurde von einem Moderator gelöscht.
Danke für den Testbericht! Sieht ja ganz gut aus. Allerdings wüsste ich nicht, warum ein 1054 nicht portabel sein sollte. Wenn der Akku das Argument sein sollte, es fallen mir nicht sonderlich viele Szenarien ein, wo man etwas messen müsste und keine Steckdose in der Nähe ist. Weiterhin ist die Nutzbarkeit der Investition über -sagen wir- 10..15 Jahre beim 1054 eindeutiger.
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