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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik BUZ 11 als Schalttransistor verwenden


Autor: Thomas L. (tom)
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Hallo :)

Ich habe vor einen BUZ 11 als Schalttransistor für einen PWM Ausgang
eines Atmega88 zu verwenden.
Nun steht jedoch im Datenblatt bei der Threshold Spannung:
Min: 2.1 V
Typ: 3V
Max: 4V

Wenn mich nicht alles täuscht hat der Ausgang des Atmega bei High Pegel
entweder 5V oder 4,3 - bin mir jetzt grad nicht sicher. Was soll ich
daher zwischen Ausgang Atmega und Gate Transistor werfen? Gar nichts?,
eine 1N4148?


Und noch etwas: Ist zwischen Ausgang des uCs und BUZ 11 ein Widerstand
erforderlich? Im Datenblatt ist einer bei einem Anwendungsbeispiel
eingezeichnet. FETs sind aber doch Spannungsgesteuerte Stromquellen -
oder ?


Herzlichen Dank für die Antworten :)

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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OT: BUZ11 ist abgekündigt! :)

Autor: Thomas L. (tom)
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na super :)

Was kann man als Ersatz nehmen ?

Autor: Marco S. (masterof)
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Das ist doch sozusagen ein standart fet wie bei den transistoren der
BC546-549?

ps: abo

Autor: Thomas L. (tom)
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Ja genau - ein klassischer Wald & Wiesen FET ...

Nur hatte ich bis dato noch nix mit FETs zu tun ..

Autor: Christian Rötzer (Gast)
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Ich nehme an, Du hast diesen MOSFET bereits...

Du sprichst von der Gate Treshhold Voltage. Das ist die Spannung, die
Du mindestens anlegen mußt.

Dein Problem ist ein ganz anderes: Liefert der BUZ11 bei 5 Volt
Gatespannung genügend Strom? Laut Datenblatt sind das typisch 8
Ampere. Darüber geht der RDSon rasant nach oben.

Suche Dir einen Logik-Pegel-MOSFET mit niedrigerer Gate Treshhold
Voltage, z.B. BUZ11L, der aber dann wohl auch abgekündigt ist.

Grüße

Christian

Autor: Thomas L. (tom)
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Nein, ich habe ihn noch nicht - bin also komplett flexibel. Von den
Daten hätte er mir halt zugesagt und der war mir auch irgendwie vom
Namen her im Gedächtnis.

8A? Reicht locker ... ich brauche gerade mal 1es :)

(und nein, ich will keinen Bipolaren verwenden)

Autor: Mike Kr (mike_kr)
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gibts denn schon einen nachfolger für den buz?

Autor: Christian Rötzer (Gast)
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Mein Lieblings-MOSFET ist der SPP80N03L. Der schiebt bei Ugs=5V
praktisch beliebige Ströme, er zurrt Dir Drain mit 0.006 Ohm gegen
Ground. Kosten tut er auch nicht viel.

Autor: Thomas L. (tom)
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Würde ja schon mal gut klingen.
Gibts da irgendwo ein datasheet bzw. wo kann man den beziehen?

Habs gerade beim Reichelt probiert - Sense.
Conrad - Noch nie was gefunden
Der lokale Händler hat den sicher auch nicht ...

Autor: Christian Rötzer (Gast)
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Reichelt? Dann IRL 3803. Zurrt genauso :-)

Autor: Duck (Gast)
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Hi

Schau mal nach IRLZ34N den gibt es bei Reichelt hat ähnliche Werte wie
der BUZ11 ist aber ein Logiclevel-Typ damit besser zum Betrieb an einen
Controller geeignet als der BUZ.

Datenblatt:
http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/17...

Gruß
Duck

Autor: Thomas O. (Gast)
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der IRLZ34N ist ja sau billig 42 Cent die anderen Teile kosten um einen
Euro. Der IRF540 (von IRF) wäre noch ne alternative der macht bei 5V
ca. 17A und ist bis 100V Spannungsfest. Der IRF540 von ST schafft 15A
und Intersil noch 10A. Kosten einige Cents mehr als der IRLZ34N.

Autor: Thomas L. (tom)
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Irgendwie blick ich bei den Typenbezeichnungen da nicht mehr durch ...

Gibts da irgendwie ein System dahinter ?

Autor: Thomas L. (tom)
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Vom IRLZ34N habe ich mir jetzt mal das Datenblatt angesehen ...
Für UGS bzw. eben die Threshold Spannung ist dort maximal 2V angegeben.
Das ist für mich ja nicht unbedingt sinnvoll - oder übersehe ich da was
?

Autor: Thomas O. (Gast)
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Es gibt einmal die VGS-Spannung die sagt was man max. am Gate anlegen
darf bevor das Ding zum Himmel geht. Dann gibt es die Thresholdangabe
die besagt ab welcher Spannung am Gate der Transistor einen bestimmten
Strom durchläßt z.b. min. 2V / max. 4V (VDS=VDS ID=250µA) bei den
Diagrammen sieht man aber ganz genau wieviel VGS Spanung für welchen
Strom nötig ist (Abhängig von der VDS-Spannung)

Autor: Thomas L. (tom)
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Ahhh .. so langsam kommts wieder aus den Tiefen meines Hirns gekrochen
...

Datenblatt studieren geh

Autor: peter dannegger (Gast)
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Ich bevorzuge FETs, die sich an die Nomenklatur halten, d.h. die man
schon am Namen erkennt, z.B.:

SPP18P06: 18A, 60V, P-FET

SPP70N10L: 70A, 100V, N-FET, Logik-Eingang (5V)


Peter

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