@Stefan R:
Mit nem Optokoppler (mit antiparalleler Diode wegen C in Reihe) würde
ich das auch realisieren, und die Ruffrequenz erfassen. Alles andere
erscheint mir auf Grund der komplexen Widerstände im Fernsprechnetz und
der Erdungsverhältnisse zu aufwändig.
Die Rufwechselspannung von etwa 25 Hz muß man mit einer Kapazität von
der Leitung entkoppeln, etwa so wie das auch bei der alten mechanischen
Klingel oder bei Starkstromanschalterelais realisiert war:
Ruhezustand: Optokoppler aus
Klingeln: Optokoppler überträgt Ruffrequenz
Sprechen: Optokoppler aus
Die Rufwechselspannung variiert etwa zwischen 30V und 90V, was seine
Ursache in der Leitungsimpedanz und Belastung der Signalquelle (früher:
RSM, Ruf- und Signalmaschine, speiste ohne Verstärker alle Telefone
einer Vermittlungsstelle parallel, die gleichzeitig klingelten) hat.
Die Höhe dieser Spannung sollte hier keine Rolle spielen.
Für die Frequenz kann man ein Fenster definieren, um z.B. auch Systeme
mit 50 Hz Ruffrequenz abzudecken.
Gruß
Dietmar