Backlackspule berechnen

Gast #5209247
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Guten Morgen,

ich beschäftige mich momentan mit dem Thema Induktivitäten und Spulen. 
Für meine Anwendung habe ich mir überlegt, dass eine Backlakspule das 
Problem lösen kann. Mit meiner Rechnung (L=µ0*N²*A/l) komme ich auf eine 
Induktivität von 39 µH, wenn ich 10 Windungen annehme. Pro Lage nehme 
ich 3 Windungen an und komme somit auf 3,33 Lagen und erhalte somit eine 
Länge von guten 3mm. Als mittlere Fläche nehme ich 27 mm x 33 mm an.
Nun habe ich behelfsmäßig eine Induktivität mit diesen Maßen gewickelt 
und bekomme, selbst wenn ich sie zusammendrücke, nur auf etwa 7 µH. Wie 
entsteht der größe Unterschied? Gilt die allgemeine Formel bei so 
kleinen Längen nicht mehr und wäre mit einer berechneten Induktivität zu 
rechnen, wenn man die Spule entsprechend wickeln könnte? Hat wer 
Erfahrungen mit Backlackspulen?

Danke
#5209249
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@ Bernd Stromberg (Gast)

>Induktivität von 39 µH, wenn ich 10 Windungen annehme.

Das müssen schon recht große Windungen sein.

>ich 3 Windungen an und komme somit auf 3,33 Lagen und erhalte somit eine
>Länge von guten 3mm. Als mittlere Fläche nehme ich 27 mm x 33 mm an.

Viel zu klein.

>und bekomme, selbst wenn ich sie zusammendrücke, nur auf etwa 7 µH. Wie
>entsteht der größe Unterschied? Gilt die allgemeine Formel bei so
>kleinen Längen nicht mehr

Nein, denn es ist keine Zylinderspule sondern eine Kreisringspule. Dafür 
gibt es eine andere Formel.

google induktivität kreisring

https://books.google.de/books?id=mebnBQAAQBAJ&pg=PA100&lpg=PA100&dq=induktivit%C3%A4t+kreisring&source=bl&ots=L1FVhKCD66&sig=QOY3YmyOqWc6zCCuxYCUen7P7DA&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjK96G7xL3XAhUK16QKHbeEBl0Q6AEIXjAG#v=onepage&q=induktivit%C3%A4t%20kreisring&f=false

Dort ist die Formel für EINE Windung, bei N Windungen steigt L mit N^2.

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