Sensor für Kapazitive / Dielektrische Feuchtemessung in Wänden und Holz

Gast #5215074
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Hallo,

ich weiß es gibt diverse Feuchtigkeitsmessgeräte für Betonwände und 
Holz. Zum Beispiel:

https://www.amazon.de/dp/B003BUZXTY
https://www.conrad.de/de/materialfeuchte-messgeraet-t650-100840.html

Dabei liest man je nach Gerät das Wort kapazitiv oder dielektrisch. Kann 
jemand erklären wie das Verfahren genau funktioniert, oder ob es 
Sensoren gibt, die einem diese Information geben können?

Der Hintergrund ist, dass ich das gerne über einen längeren Zeitraum 
digital überwachen möchte und ich leider keine Zeit habe jeden Tag 
manuell mit solcheinem Gerät zu messen.

Ich freue mich über Tipps und Hinweise.

Viele Grüße
Martin
Gast #5215128
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Hallo Blume,

vielen Dank für den Tipp! Das Blumenmessgerät wird ja direkt in die Erde 
gesteckt. Damit kann ich natürlich in der Erde messen. Wenn ich dies 
allerdings an einer Wand verwenden würde könnte ich nur die Oberfläche 
messen. Die gezeigten Messgeräte mit der Kugel können aber etwa 4cm tief 
messen. Weiß jemand wie dies mit der Kugel funktioniert, wo man soeine 
Kugel bekommt und gibt es vielleicht einen Schaltplan wie diese dann 
anzuschließen ist? Beim Gies-o-mat  habe ich einen Schaltplan gesehen.

Viele Grüße
Martin
#5217428
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Die (Tiefen-) Feuchtemessung erfolgt kapazitiv, weil Wasser eine sehr 
hohe DK hat und sich deutlich von trockener Wand unterscheidet. Je 
feuchter, desto höher die Kapazität, sie liegt im pF-Bereich.
Eine Messung ist mit einem beliebigen Kapazitätsmeßgerät mit pF-Bereich 
und einem Schutzringkondensator möglich. Gemessen wird zwischen einer 
zentralen Platte und einem darumliegenden Blech mit einer Öffnung, die 
etwa 1 cm größer ist.

Das Meßgerät mit der Kugel arbeitet ähnlich, aber die Gegenelektrode ist 
die Kapazität zwischen Bediener und Umgebung, wobei deren Konstanz 
fraglich erscheint. Die Geräte sind schick anzusehen und erwecken beim 
Kunden einen hochwissenschaftlichen Eindruck.
Keine genaueren Daten zu finden, nur Marketing-Geschwätz. Die Schaltung 
ist natürlich top secret.

Die Schutzringkondensator-Methode ist jedenfalls eindeutiger.

Gruß   -   Werner
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