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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsteiler schaltung


Autor: Sandmännchen (Gast)
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hallo!

Ich habe nun lange Zeit nach einer Schaltung gesucht, welche mir bei
einer stabilisierten Eingangsspannung (regelbar zwischen 0 und 30V) am
Ausgang die Hälfte dieser Eingangsspannung sowohl in positive als auch
negative Richtung bereitstellt...


Am Eingang 20V ergibt am Ausgang also + / - 10V

So , ich habe nun die Schaltung in Eagle gezeichnet und bin kurz davor,
eine Platine zu ätzen, nur ist mir in der Anleitung aufgefallen, dass
die zwei Elkos am Ausgang mit 40V angegeben sind...

Das dumme ist, ich habe im moment zwei tantal elkos verbaut mit 16V ,
da das meiner Meinung nach reichen müsste und ich müsste das ganze
layout umwerfen, wenn ich auf einen größeren typ umsteigen müsste..

Wäre jemand so freundlich, die Schaltung im anhang anzusehen, und mir
zu sagen, ob und wenn warum es nötig ist, für die zwei Cs am Ausgang
(C1 und C2) 40V Typen zu verwenden?!

Danke!!

Autor: abuze (Gast)
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kann es sein, dass die ausgänge falsch angeschlossen sind ?

wenn du die spannung mit r6 einstellen willst, wird das nur die
Sicherungen mehr oder minder aufheizen

da die c's in reihe zur ub sind, und wenn symmetrisch ausgeregelt wird
kommst du mit 16 V C's auf 32V Ub --> müsste dann also i.o. sein.

check nochmal die Schaltung, kanns mir nicht wirklich erklären

Grüße

Autor: Sandmännchen (Gast)
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Hi!

Also ich habe die Schaltung kontrolliert, die sollte so passen. Ich
kann leider keinen Link posten, hab die Schaltung aus einer uralten
Funkamateur Zeitung von 1988 ;-)

Mit R6 wird gar nix eingestellt...

Die Feinabstimmung der Schaltung passiert mit dem Poti am nicht
invertierenden eingang des OPV...

Aber die grobe Einstellung der Spannung passiert ja vom vorgeschalteten
Netzteil. Diese Schaltung ist quasi ein Add-on zu einem bestehenden
Labornetzteil, welches lediglich einen Ausgang von 0-30 Volt
besitzt...
mfg

Autor: abuze (Gast)
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aha, verstehe, dann wird da also bloß die Masse ins rechte licht
gerückt, falls die Belastungen unverhältnismäßig werden.

mit den C's bleibts aber so, da fällt ja bloß die halbe Ub ab, also
kommste mit 16 V auf 32 V

Autor: Sandmännchen (Gast)
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Ja perfekt! Diese Bestätigung hab ich gesucht :-)

Ja,richtig, das hatte ich vergessen zu erwähnen, die Schaltung erzeugt
quasi einen "schwimmenden Nullpunkt", wie es in der Beschreibung
genannt wird.

Obwohl ich die Funktionsweise net so ganz durchschaue...

Ich meine, ich stelle z.B.: am nichtinvertierenden Eingang des OPV eine
bestimmte Spannung ein, eben durch das Netzteil davor. Das heißt, ich
stelle dort die Referenz für den OPV ein.

Dieser versucht ja, dass die Spannugn zwischen den Eingängen 0V wird,
das heißt, er wird versuchen, so zu regeln, dass am invertierenden
Eingang auch die eingestellte Spannung anliegt.
Diese liegt damit auch am Ausgang an, also am "neuen" 0 -Punkt.

Aber wie die Transistoren geschaltet sind, und wie der Eigentliche
Ausregelvorgang funktioniert, leuchtet mir nicht ein :-)

Autor: abuze (Gast)
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wenn du "plus" zweig anschaust macht der pnp auf wenn die OPV
ausgangsspannung gegen 0 (UB/2) geht wodurch der npn immer mehr
kurzgeschlossen wird --> je positiver der OPV umso mehr strom durch F1
das tritt ein bei belastung im "negativen Zweig" wobei mehr strom
"von Oben" kommen muss

die "ausregelnde Wirkung" kommt durch die Kennlinien des Transistor
arrays. annähernd kann man sagen, das in einem Arbeitspunkt fast jeder
Strom fließen kann. das letzte delta wird dann durch den OPV
korrigiert

nur ansatzweise,... komplett verstehen tut man sowas glaub ich nur ganz
gut mit PSPICE ( Simulatinstool)

Autor: Sandmännchen (Gast)
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Mhm, ok, jetzt versteh mir das ganze schon besser :-)

Ja, ich werd mir mal so ein Simulationstool beschaffen, hab gehört
Multisim soll ein Hit sein, ist aber wohl nicht gedacht für
Privatanwender bei dem Preis ;-)

Autor: abuze (Gast)
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multisim kann ich aus persönlicher sicht nicht empfehlen

studentenversionen sind billiger :-)

Autor: Sandmännchen (Gast)
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Kannst du etwas näher beschreiben, warum dir das Programm nicht
gefällt?

Ich hab mir auf der Homapage zwar mal umgesehen, aber bei der
Demoversion des Programms kann man nicht einmal speichern - das ist
dann nutzlos in meinen Augen.

Aber die Vollversion sieht super aus. Zumal man (laut Beschreibung)
damit auch HF Kreise mit Frequenzen über 100MHz simulieren kann, wo das
"mormale" SPICE nur mehr beschränkt Gültigkeit hat..

Autor: abuze (Gast)
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NF, Analog, Digital : PSpice

HF, Microstrips, Filter: Serenade


meiner meinung nach das beste, ich betone hier nochmal MEINE Meinung

Erfahrungsgemäßt sollte jeder das verwenden womit er auch umgehen kann.
bei der Orcad Pspice Version gebe ich zu, ist das mitunter nicht so
einfach.
Hat man sich ersteinmal auf etwas eingeschossen, macht es wenig sinn
wieder wochen in die einarbeitung in neue tools zu stecken.
ich schwöre halt auf diese tools.

MultiSim jedoch ist mir zu grob gehalten, ... erinnert mich irgendwie
an LabView (kann ich auch nicht wirklich leiden :-)
das kriegt man auch besser gelöst, wie man bei anderen Anbieter sieht
Für einfache Sachen perfekt für den Anwender. Aber was ist, wenn man
mal ins detail gehen will, überall messblöcke wie das Oszi dran ?
nee nee, ...
meiner meinung nach gehört multisim in die Schule, aber nicht auf den
Entwicklertisch

Ich möchte hier nochmal betonen, dass dies meine persönliche Meinung
ist. Ich möchte hier keinesfalls zu einer Debatte hinsichtlich
simulationstools anregen. das gabs hier schon oft genug.

Wenn multisim ok für dich ist, dann benutz es. Wenn du an die Grenzen
kommst, steigst du halt irgendwann um. Es kommt immer darauf an, was
man machen will. Nicht immer führen die besten Tools zum schnellsten
ergebnis. Und darum geht es doch heutzutage - Zeit. :-)

Grüße

Autor: TravelRec. (Gast)
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Hallo Sandmännchen:

Schon mal die Verwendung eines Leistungs-OVs in Betracht gezogen, so
wie z.B. den TDA2030? Der kann 2A (entsprechend gekühlt) und die ganze
Transistorenkaskade kannst Du Dir schenken. Die Schaltung wird dann
auch deutlich kompakter.
Grüße!

Autor: Sandmännchen (Gast)
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@Abusze:

Danke für den Hinweis, Serenade kannte ich bislang nicht.


@TravelRec. :

Ja wie gesagt, ich habe Ausschau nach einer Schaltung gehalten, welceh
von der Funktionweise so funktioniert wie oben erwähnt. Um
Änderungen/Verbesserungen hinsichtlich der Bauteile hab ich mir ehrlich
gesagt noch keine Gedanken gemacht, da ich schon ein selber gebasteltes
Labornetzteil zuhause hab mit einem LM200 und dieser schafft gut
gekühlt ebenso 2A und hat auch ne Strombegrenzung.

Was die Zusatzschaltung betrifft, hab ich bislang noch kein Augenmerk
auf die Leistung gelegt, da ich für meine jetzigen Basteleien auch
auskomme mit einem Maximum von 500mA :-)

Die "Leistungstransistoren" die hier verwendet sind schaffen ca. 1 A
und das reicht vorerst...

Aber natürlich hast du Recht und man könnte einiges besser/stärker
machen!

Autor: TravelRec. (Gast)
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Nee, klar, mach ruhig, ich wollte nur Alternativen anbringen, die das
Leben (die Schaltung) einfacher machen und auch noch Geld sparen.

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