Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Temp-Logger als Spannungslogger (Thermoelement)


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von Karls Q. (karlsquell)


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Hallo,
ich habe folgendes "Problem":

Bei uns in der Firma werden an Werkzeugen Heizpatronen eingesetzt. Diese 
Werden über eine Steuerung ein und ausgeschaltet (230V).
Da an manchen Stellen die Heizpatronen ausfällig oft kaputt gehen, 
würden wird wir gerne die Temperatur in der Nähe der Heizpatronen 
mitloggen.

Für die Temperaturmessung steht ein passender Templogger mit 
Thermofühlern vom Typ K zur Verfügung und ist auch schon mehrfach für 
ähnliche Zwecke genutzt worden. Soweit sogut.

Nun soll auch gerne die Einschaltzeit/Ausschaltzeit von den Heizpatronen 
mitgeloggt werden. Deshalb meine Frage:
Kann man dem Temperaturlogger über einen freien Eingang irgendwie die 
Schaltpannung der Heizpatrone zuführen, sodass Temperatur und 
Schaltzeiten in einem Diagramm erscheinen?

Soll heißen, ich gaukel dem Templogger im Einschalt/Ausschaltzeitpunkt 
eine kleine Spannung vor, sodass er dann irgend einen Temperatursprung 
anzeigt.

Es ist vermutlich einfacher, das Steuersignal der SPS abzugreifen, als 
die 230V der Heizpatrone.

Gruß
Johannes

von Bastiaan (Gast)


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Hallo Johannes, einfachs halber ein ad595 verwenden und konditionieren 
mit ein null offset und Verstärkung, zusatzlich 100 Hz filter. Dann 
kontiniuerlich uberwachen uber ein analoge eingang von -12V +12V welches 
korrespondiert mit 0-500C grad. Ebenso datasheet von heizpatronen 
durchlesen uber anstieg geschwindigkeit, thermocouple type. Datasheet 
an269, und ad595 gut durchlesen. Sehr dunne thermocouple von Omega haben 
ein reaktionszeit von 2-5ms. Wenn die thermocouple in diese heizpatronen 
eingebaut ist wird die reaktionszeit nicht schneller sein weil hier sich 
ein keramik Ummantelungen befindet.

Arbeitet ihr mit siemens sps? Oder uC?

Das anschaffen von ein thermocouple calibrator CL3512A wird vieles 
vereinfachen in der Messung.

Mit freundlichen Grüßen

Bastiaan

von A. S. (achs)


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Thermoelemente brauchen ja eine Spannung... Also ggf. eine Photo-LED 
nehmen und mit den 230V (und Vorwiderstand bzw. Kondensator) eine LED 
draufscheinen lassen. Ggf. noch einen Widerstand zur Abschwächung 
parallel zur Photo LED.

Da es eine Heizpatrone ist, sollte ein Vorwiderstand nicht kritisch 
sein.

1MOhm sollten reichen. Aber bitte eine zweite (LE)D antiparallel zur 
ersten.

von Karls Q. (karlsquell)


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Danke für die Antworten.

Ich werde mir das im laufe der Woche mal vor Ort anschauen, denn bis 
jetzt gab es nur Infos übers Telefon.
Werde mich dann eventuell noch mal melden.

Gruß und Danke,
Johannes

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