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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 4 Stk. Attiny2313 und 1 Quarztakt


Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo.
Ich möchte 4 Attiny 2313 aus einem gemeinsamen Takt betreiben. Hat
schon mal jemand versucht, an einen Attiny der mit Quarz und
kondensatoren von 22p beschaltet ist, die Xtal1 und Xtal2 Anschlüsse
von weiteren attiny parallel zu schalten?
Oder: Wäre es besser, einen Quarz-Generator mit 2 Nand-Gattern zu
bauen und die 4 Mann daraus zu betreiben?

Problem: Ich kann im Datenblatt nicht erkennen, wie dann Xtal1 und 2
beschaltet werden müssen.

MfG Paul

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Also die erste Lösung geht nicht. Der Quarz ist ja nur der Schwingkreis.
Der Oszillator (Verstärker mit Rückkopplung) sitzt im AVR. Wenn du davon
vier parallel schaltest, kommt nix brauchbares raus.
Statt eines Quarzes kannst du einen Quarzoszillator verwenden. Der
erzeugt schon einen fertigen Takt, den du an alle vier AVRs schicken
kannst (AVRs dann nicht auf Quarz, sondern auf externen Oszillator
fusen).
Eine weitere Möglichkeit ist der ckout-Pin. An einen AFR schließt du
den Quarz an. Durch entsprechende Einstellungen der Fuses kannst ihn so
einstellen, daß der Takt am ckout-Pin rauskommt. Die anderen dann da
dran hängen und wie oben auf externen Oszillator laufen lassen.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Dann kommt es noch auf die Frequenz an, einen Takt von mehreren
Megahertz (HF) würde ich nur ungern über die ganze Platine ziehen
(EMV).

...

Autor: Dietmar (Gast)
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...und was auch noch gehen sollte:

Man baut an einem der 4 µC die Standard-Quarzschaltung auf.
An den verstärkten Ausgang, ist glaube ich XTAL2, schließt man die
Inputs XTAL1 der weiteren µC an und läßt dort XTAL2 offen. Die stellen
für die Haupt-Quarzschaltung dann kaum eine Belastung dar.

Bedingung ist, daß die Signale an den XTAL-Pins einen Mindestlevel
einhalten, das steht sicher im Datenblatt.

Habe diese Schaltung mit 2 µC der Philips-LPC2000-Serien aufgebaut,
funktioniert ausgezeichnet und hat keinen Bauteilaufwand.

Nachteil ist, daß man µC1 nicht in den Power Down Mode setzen darf,
weil dann der Taktgenerator abschaltet.

Gruß

Dietmar

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Danke erst mal für Eure Auskünfte. Ich habe jetzt erstmal einen
Generator mit 4Mhz-Quarz und 2 Nand Gattern aus D200 (müßte 7400 ent-
sprechen. Einen attiny 2313 kann ich damit takten. Leider muß ich auf
die Lieferung der anderen 2313 warten und kann erst mal nicht weiter.

@Rolf
Das ist eine gute Idee, aber leider habe ich alle Anschlüsse schon
verplant :-(

....wenn ich jetzt noch wüßte, was für einen TTL-Lastfaktor die Xtal
Anschlüsse der 2313 haben, dann wüßte ich auch, ob ich eventuell die
übrigen 2 Gatter das D200 als "invertierenden Inverter" (schöner
Ausdruck!) nehmen muß. Dann würden am Generator 2 Xtal´s hängen und die
anderen beiden am Ausgang´des doppelten Nagators.  Wißt ihr, was ich
meine?

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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2313 ist in CMOS-Technik aufgebaut, da gibt es keinen TTL-Lastfaktor, da
der Eingangswiderstand um 5 MOhm liegt.
Nur die Eingangskapazität zählt, und die ist wohl so niedrig, dass
Atmel diese nicht angibt.
Das Layout ist wohl der eigentliche Lastfaktor.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Nimm doch einen Quarz-Büchsenoszillator, der ist genügsam und robust und
bestimmt kleiner als jede Inverterschaltung.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Jadeclaw
Ich habe mich jetzt mal auf Deine Aussage verlassen. Eben habe ich auf
einer
Experimentierplatine 2 Atmega8515 und den einen attiny2313 nur mal
mit Ub, Masse und Resetbeschaltung probiert (ich habe im Moment nichts
anders da). In denen läuft das gleiche Programm (Timer runterzählen,
1 Sekundenimpuls, LED dran). Generator wie oben. ES GEHT!

Dann wird es mit den 4 2313 sicher auch gehen. Auf zum Leiterplatten
entwerfen.

Danke nochmal für Eure Tip´s.

MfG Paul

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