Stift-Hoch/Runterbewegung

Gast #337477
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ich würde den Stift mit etwas Metall durch eine Spule führen und
elektrisch anheben. Der Schreibdruck würde dann durch eine Feder
realisiert werden. In einer Endlage könnte man dann den Stift
spannungslos in einem "Deckel" versenken.
#337478
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Ist jetzt keine lösung für dein Stiftproblem. Aber könnte man nicht
einen Druckkopf aus einem Tintenstrahler nehmen, dann die Mechanik des
Lesekopfes verwenden um den Druckkopf zu positionieren (können die
überhaupt hochspritzen? und hält die Farbe auch ner CD?) Die CD legt
man dann falschrum rein und lässt sie drehen. Anhand eines
Tachoimpulses und der Position des Druckkopfes müsste man nun doch ein
Bild bzw Text auf die CD schreiben können?

Gruß Philipp
Gast #337482
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Hi,

dachte daran, den Stift nur in y/z-Richtung zu bewegen, also hoch
runter und linear richtung zentrum (per Lasermotor eines CD-Roms).
durch rotieren der CD kann ich alle Punkte anfahren.
PS: natürlich wär Tintenstrahl einfacher, aber die Idee mit Stift und
dabei sich drehender CD fasziniert mich mehr... Außerdem hab ich gerade
keinen alten kaputten Tinenstrahler hier.
#337483
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Achso, also das gleiche Prinzip nur halt mit Stift. Da ist die Frage nur
ob das schnell genug wird. Also Stift runterlassen bis genug druck zum
schreiben da ist und beim wieder hochziehen muss es ja auch schnell
gehen damit er nicht noch dünne streifen nachzieht.

Informiere uns mal bitte drüber was draus geworden ist.

Viel Erfolg und Gruß Philipp
Gast #337484
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wird nix werden. Ich kann mich an einen Plotter erinnern der aus
Kostengründen statt mit den teuren Plotterstiften zu malen auf
Filzstifte umgebaut wurde. Filzstifte neigen zu Sprenkeln wenn sie
schnell bewegt werden und dementsprechend sieht das Schriftbild dann
aus und ausserdem bleibt die Spitze ungern spitz sodass die Punkte
immer breiter werden. Den Plotterumbau haben wir damals jedenfalls
wieder rückgängig gemacht.

bye

Frank
Gast #337485
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Hm okay, schade dass es mit nem normalen Stift nicht gehen wird. Zu der
Tintenpatronengeschichte ist ja gerade was in der Elektor drin gewesen,
nur braucht man dafür ja wieder speziell beschichtete cds was ich jedoch
vermeiden wollte. Noch wer eine Idee?
Gast #337486
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Was spricht denn gegen einen Selbstbau?
Man könnte die CD/DVD per Schrittmotor drehen und den Stift mit einer
Spindel radial verschieben. Die Lift-Bewegung könnte man mit einem
Modellservo realisieren.
Die Platinenfräse von Hannes Lux funktioniert so in der Art.
Im ersten Fischertechnik-Computing-Baukasten war auch ein
Polar-Koordinaten-Plotter beschrieben. Damals wurde auch ein Filzer
(Mikropointer) benutzt. Damit kann man vielleicht nicht wirklich hohe
Geschwindigkeiten machen, aber passabel müsste es sein.
Interessantes Projekt eigentlich, wenn man es dann auch noch schafft,
die Polycarbonatscheibe linear zu beschreiben...
Gast #337487
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Du könntest dir mehr Zeit zum Malen nehmen und den Stift dann langsamer
bewegen. Dafür ist das mit den Magneten vielleicht etwas
kompizierter...
Schnelles Bewegen ist ja nur eine Frage der Leistung man könnte sicher
auch ein Loch durch die Cd schießen, wenn man Lust dazu hätte, aber das
langsame Bewegen, so dass die Spitze dran bleibt ist komplizierter.
Du könntest ja einen Stoßdämpfer einbauen. So einen, der mit Öl gefüllt
ist.
Gast #337493
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@Sebastian
ich schenk Dir einen!
kostet 3,90 Porto als Hermes Paket. Was hälts Du davon?
Der Anschlag ist gedämpft, der Verfahrweg beträgt 9mm.
Am Ende der in den Magnet tauchenden 2,6mm Messingachse sind beidseitig
3,5mm lange M3(?) Gewinde aufgeschnitten.

Der Magnet arbeitet bereits bei 1.5V@200mA. Bei 5V isnd mit ca
700-800mA zu rechnen. Er schlägt nahezu lautlos in den Anschlag und ist
mit dem Finger nicht mehr zu bewegen. Der magnet hat eine
vorzugsrichtung - umpolen sinnlos .-) (gerade getestet)
Er sollte deinen Stift also locker bewegen können. Mit einer kleinen
Feder liesse sich der Stift wieder anheben.

Dei befestigungslöcher (M3?) liegen in deiner Flucht zur Schubstange
bei einem Abstand von ca.21mm (sieht man im Bild)

Vlt. kann ich ja so mal jemanden unbekannter Weise weiterhelfen, statt
immer nur vorschnelle Kommentare abzugeben.

Gruß auch an Hannes

VlG
AxelR.
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Gast #337494
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> Aber könnte man nicht einen Druckkopf aus einem Tintenstrahler
> nehmen, dann die Mechanik des Lesekopfes verwenden um den
> Druckkopf zu positionieren

Die Mechanik dürfte nicht kräftig genug sein, aber die Idee mit dem
Tintenstrahl-Druckkopf ist gar nicht so schlecht. In einer aktuellen
Elektronik-Zeitschrift (weiß nicht mehr genau, welche) war ein Projekt,
bei dem eine Tintenpatrone mit einem AVR angesteuert wurde, so daß man
sie in die Hand nehemen und einfach über das Papier fahren konnte, und
sie hat dabei gedruckt.
Bei HP-Druckern ist der Druckkopf ja in die Patrone eingebaut. Also mit
einem µC ansteuern, dann noch eine Spindel zum Verschieben.

> (können die überhaupt hochspritzen? und hält die Farbe auch ner
> CD?) Die CD legt man dann falschrum rein und lässt sie drehen.

Warum muß man sie denn unbedingt falschrum einlegen? Was spricht
dagegen, einfach von oben zu drucken?

Daß die Farbe im Prinzip halten müßte, sieht man daran, daß es Drucker
gibt, mit denen man die CDs direkt bedrucken kann. Die Frage ist nur,
ob durch das Rotieren der CD die Farbe nicht verläuft, bevor sie
trocken ist.
#337495
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mit falschrum meinte ich die Cd sorum das die Schiene auf der früher der
Lesekopf fuhr und dann die Tintenpatrone nicht mehr auf die zu lesende
Seite zeigt sondern auf die zu bedruckenden. Wenn man die alte Mechanik
verwendet also quasi flaschrum ins Laufwerk. Von unten drucken dachte
ich nur weil die CD dann mit der alten Mechanik auch noch gehalten
wird.

Gruß Philipp

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