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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Linearregler mit PWM speisen


Autor: Regler (Gast)
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Hallo,

ist es möglichen einen Linearregler z.B. 7812 mit einem PWM Signal zu
speisen?

Autor: Schnuffi (Gast)
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Hallo,
ich denke du meinst den Feedback Pin mit ner PWM ansteuern. Das geht
indem du die PWM mit nem RC-Tiefpass "gleichrichtest".

Gruß

Autor: Thomas Berger (tomb)
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Wenn das PWM-Signal mit einem LC-Glied vor dem Regler wieder zu einer
DC-Spannung geglättet wird, denke ich schon.
Habe das aber noch nie gemacht. Schau doch das Datenblatt der Reglers
an, was für Ansprüche dieser an die Eingangsspannung stellt.

Gruss Thomas

Autor: Rahul (Gast)
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Klar geht das, nur welchen Effekt soll das haben?
Atmel benutzt beim STK500 drei Tiefpässe hintereinander, um die PWM zu
glätten, und damit dann LM317 anzusteuern (ist sogar ein Reglekreis...)

Autor: Regler (Gast)
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Danke für die Antworten.

Effekt bzw Nutzen?

Ich habe ein PWM Signal aus dem ich eine Festspannung generieren muß.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Mir verschlisst sich immer noch der Sinn.
Warum um alles in der Welt möchte jemand mit
viel Aufwand eine variable Spannung erzeugen
nur um das dann in einen Festspannungsregler
hineinzuschicken. Das ist so als ob ich mir
vom Hundertwasser eine Farbvorlage für mein
Haus machen lasse, nur um es dann weiß zu
streichen.

Bin schon neugierig wie's weitergeht.

Autor: schlumpf (Gast)
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Na, ich hab das Problem auch noch nicht ganz verstanden...
Möchtest du eine Gleichspannung generieren, deren Pegel abhängig vom
DutyCycle des PWM ist?

Autor: Regler (Gast)
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Also nochmal genauer....

Mir ist ein PWM gegeben aus dem ich eine feste Gleichspannung
generieren muss. Diese Gleichspannung muss ab unabhängig vom DutyCycle
konstant bleiben. Keine Fragen nach Sinn oder Unsinn, ich hab mir das
nicht ausgedacht, sondern es sind vorgegebene Tatsachen.

Autor: Dennis Strehl (Gast)
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Ne Diode in Flusrichtung und nen großen Kondensator hinterher, dann hast
du ne Gleichspannung, die dem Maximalwert des PWM-Signals abzüglich der
Diodenspannung entspricht. (Abgesehen davon dass je nach
Leistungsaufnahme des Reglers und Frequenz etwas Brummen auf der
Leitung ist).

Sinn? Vielleicht Stromübertragung über ne Datenleitung?

Autor: schlumpf (Gast)
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ah okay, na dann frag ich mal besser nicht nach dem Sinn. Wie hoch soll
denn die Gleichspannung sein? So hoch, wie die Amplitude des
PWM-Signals?

Autor: schlumpf (Gast)
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Eben, das dachte ich auch gerade. Einfach den dicken Kondensator und mit
ner Diode entkoppeln, dass er nicht zurückspeist. Natürlich hat die
Spannung ne Restwelligkeit, aber wenn du mit der Gleichspannung
auskommst, die kleiner als die Amplitudes des PWM ist, kannst ja ggf
noch nen Längsregler dazwischenschalten. Das sollte funktionieren.
Allerdings musst du dir im klaren sein, dass du dann der Schaltung nur
so viel Energie entziehen kannst, wie du über den PWM beim kleinsten DC
reinbekommst!

Autor: Regler (Gast)
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Die Gleichspannung muss um einiges kleiner (aber konstant(!)) sein, als
die Amplitude des PWM Signals. Deshalb ja auch die Idee mit dem
Linearregler.

Autor: schlumpf (Gast)
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Ja, dann würde ich es so machen. Allerdings musst du das mit dem
Kondensator schon dazubasteln, denn du darfst mit der
"Eingangsspannung" der Längsreglers natürlich nicht unter die minimal
zulässige kommen!
Musst eventeull ein bisschen rechenen oder probieren, wie groß der
Kondensator sein muss, aber dann sollte es klappen.
Voraussetzung ist aber auch, dass der Innenwiderstand der Quelle des
PWM deutlich kleiner als der Lastwiderstand ist, sonst bricht dir dein
PWM-Signal natürlich komplett ein!

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Wenn ich mal einen Schritt zurücktrete, dann stellen
sich mir folgende Anforderungen dar:

* da gibt es ein PWM Signal
* weiters gibt es einen 2-ten Ausgang
* wenn am PWM Ausgang kein Signal anliegt
  soll am 2.ten Ausgang auch keine Spannung anliegen
* wenn am PWM Ausgang ein Signal daherkommt
  soll am 2.ten Ausgang eine fixe Gleichspannung rauskommen.

Kann man das so sagen?

Ansonsten stellt sich mir naemlich dauernd die Frage:
Warum um alles in der Welt hängt er nicht einfach den
7812 an eine konstante Versorgungs-Spannung und gut ists.
Das PWM-Signal soll doch anscheinend in irgendeiner Form den
2.ten Ausgang beeinflussen. Nur wie?

Aaah. Könnte es sein, das das PWM Signal die eigentliche
Versorgungsspannung darstellt (wie zb. dein Gerät ist
ein Motor) und du aus dieser PWM-Versorgung eine 2.te
konstante Spannung gewinnen musst?

Autor: schlumpf (Gast)
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Ja Karlheinz, davon geh ich aus dass er einfach keine Versorgung hat und
mit dem PWM sich ne Versorgung generieren will. Alles andere wäre ja
natürlich völliger Irrsinn!

Autor: Marco S. (masterof)
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abo

Autor: Regler (Gast)
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Hallo,

erstmal danke. Die Idee mit der Diode und dem C vor dem Linearregler zu
Gleichrichtung funktioniert bestens. Ich muss nur noch die richtigen
Werte rausfinden.

@ schlumpf & K.H. eure Spekulationen sind richtig. Ich habe nur eine
Versorgungsspannung und das ist das PWM Signal, das auch einen
enstprechenden Strom liefern kann. Aus dieser Spannung muss ich eine
konstante Festspannung erzeugen, die auch bei sich ändernden Duty Cycle
konstant bleibt.

Autor: Rahul (Gast)
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Dann solltest du auch einen Lowdrop-Regler benutzen, damit deine
nachfolgende Schaltung auch noch bei möglichst kleinen Impulsdauern
läuft.

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