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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schaltnetzteil-Treiber


Autor: schorschi (Gast)
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Werte Forengemeinde :),

ich hab jetzt schon länger rumgesucht und bevor ich mich in irgendwas
verrenne frag ich mal bei euch nach, ob da vielleicht jemand was weiß:

Ein Freund von mir braucht ein "kleines" Schaltnetzteil zum Eloxieren
von Alu (funktioniert wunderbar) mit so 10V - 25V und das möglichst bei
über 10A; Anforderungen an Restwelligkeit etc. gibt es somit keine. Er
hätte schon einen 500VA 11,5V Trafo rumliegen, den ich dafür auch
hernehmen wollte.
Nach dem die Spannung von dem Ding gleichgerichtet mitten drin liegt,
disqualifieren sich jetzt ein einfacher boost oder buck regler, die
Kombination aus beiden scheint mir auch etwas aufwändigt. Mein Plan
hätte einen Flyback mit Übersetzungsverhältnis 2,5 vorgesehen.
Mein Problem dabei ist allerding, dass ich nicht weiß, wo ich den
passenden Ansteuerungs-IC herbekomme. Prinzipiell müsste sich ja jeder
buck-regler dafür missbrauchen lassen, nur haben die meist ihre
Leistungshalbleiter intern, was sich bei diesen Strömen doch verbietet.


Jetzt meine Frage: Kennt jemand einen buck-Regler mit externen
Leistungsteil, den man leicht bekommt (Bürklin oder Reichelt) oder hat
eine Idee wie man einen "kleinen" Schaltregler aufbohren kann
(Mosfet-driver etc.) um in nutzen zu können.

danke
schorschi

Autor: Bernhard S. (bernhard)
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Hallo schorschi,

nimm einen einfachen IC und verlagere, durch geschicktes Beschalten,
den Leistungsteil nach außen?

Bernhard

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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Also ich würde mir da nicht so viel Arbeit machen. Nimm ein
500W-PC-Netzteil und davon den 12V-Ausgang (Wenn's reicht). Da hast du
dann so um die 15A, ich denke, das sollte reichen.

Autor: Bernhard S. (bernhard)
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@Philipp Burch

Ich denke, die +5V sind nur für so hohe Ströme ausgelegt?
(12V nur 1A)

Bernhard

Autor: Michael F_xxxxxxx (grisu901)
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@Berhard

Auszug aus der Bedienungsanleitung eines Sharkoon Silentstorm
SHA535-9A

+5V     32A
+3.3V   32A
+12V V1 18A
+12V V2 18A
-12V    0,8A
+5V SB  2,5A

Autor: schorschi (Gast)
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Hallo Bernhard,

soweit ist mir das schon klar, bleibt nur das Problem, wie man sowas
"geschickt" anstellt.
Ich hab mir da schon Gedanken gemacht und hätte angedacht, an den
eigentlichen Ausgang einen Pulldown zu hängen und dann auf eine eine
Treiberschaltung mit PNP und NPN-Transitor zu gehen. Was da dann
rauskommt, müsste für einen MOSFET eigentlich verdaubar sein.

schorschi

Autor: schorschi (Gast)
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Wegen ATX-NT:
Ich hab mir das auch schon überlegt, bleibt aber das Problem, dass man
die Ausgangsspannung bis auf 25V oder sogar mehr schrauben können muss
und ich nicht glaube, dass das so ohne Weiteres möglich ist.
Außerdem, bis ich ein ATX-NT soweit habe, dass es das macht, was ich
will und die Spannungsfestigkeit der Kondensatoren erhöht habe (in 12V
Zweigen hängen oft genug 10V-Elkos) bin ich auch soweit, dass ich das
ganze selber bauen kann.

Autor: Bjoern Buettner (tishima)
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Hallo!

Auch ich habe schon einige versuche mit eloxieren gemacht und
festgestellt, das die ideale Spannung bei meinen Werkstuecken zwischen
24-30V, es floss dann ein Strom von ca. 8-10A,  liegt und wollte dann
einfach eine Stromregelung machen. Aehnlich wie bei dieser Motoregelung
von Conrad ( Artikel-Nr.: 192287 - 62 ). Also einfach einen grossen
Trafo - Gleichrichten - grosser Kondensator ran, so daß ich eine
Gleichspannung von ca.24V-30V erhallte.
Dann so einen Fet mit Sense Ausgang nehmen per PWM eine Stromreglung
machen den Strom am Sense Ausgang per µC Messen und die PWM
ausgleichen.
Gleichzeitig soll der µC die abgegebene Ladungsmenge errechnen und nach
erreichen einer voreingestellten Ladungsmenge abschalten.
Vieleich kannst Du ja irgenwas von den gedanken die ich mir zu dem
Thema gemacht habe nutzen, denn es ist ja eigentlich nur wichtig eine
reproduzierbare Ladungsmenge an das Werkstück abzugeben um
gleichmaessige Ergebnisse zu erlangen.

mfg,
Bjoern

Autor: Alexander (Gast)
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Also ich würd' sagen, daß ein Flyback bei dieser Leistung ausscheidet -
eher forward. Und außerdem ist der Aufwand des Spulenwickelns sicherlich
größer, als nen simplen buck-boost zu basteln.

Alex

Autor: Bernhard S. (bernhard)
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@schorschi,

hab mir gerade mal Deine Schaltung angeschaut, der Treiber-Teil sieht
ganz vernünftig aus, aber

das Leistungs-Teil würde ich auf STEP-DOWN, also als Abwärtsregler
umfunktionieren (Bsp: von 25 auf 15 Volt)

Vorteil: Kleiner Eingangsstrom und großer Ausgangsstrom

In Deiner Variante ist es genau umgekehrt

Was hältst Du davon?

Bernhard

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