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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Sagenhaft _mickrige_ Induktionsspannung verstärken


Autor: Stephan (Gast)
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Heyho und einen schönen guten morgen :P

Ich bin grade echt am Grübeln, hier erstmal die Fakten:
 - Spule einer Quarzuhr gibt jede Sekunde ein Magnetfeld ab
 - In einer Spule in unmittelbarer Nähe ensteht nun also eine
Induktionsspannung
 - Das Magnetfeld der Uhr ist natürlich nur für den Rotor bestimmt -
sprich, das Magnetfeld 'durchläuft' erstmal den Rotor, dann evtl. das
Uhrwerk, das Armbanduhrgehäuse und zu guter Letzt in die externe Spule.

Was dann letztendlich an der 'Abnehmer'-Spule an Induktionsspannung
ensteht, ist so sagenhaft günstig, da hält kein Discounter mit ;) ^^

Die Frage stellt sich nun also, wie verstärken?
Ich dachte an einen Opamp. OpampEingang1 an 0V, ebenso wie
SpuleEingang.
SpuleAusgang liegt dann halt am invertierten OpampEingang2.

Ähnliche Lösungen hab ich schon gebaut, aber die hatten nun aber
wirklich nichts mit Induktionsspannungen zu tun, die ich nichmal auf
meinem Messgerät zu fassen kriege.

Wenn ihr nen deftigen Tipp zum Reinsetzen für mich habt, wär ich euch
sehr verbunden ;)

Lieben Gruß
Stephan

Autor: Christian Schoch (kriki)
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Naja, unter Umständen gibts ja die Möglichkeit über einen zweiten
Übertrager das ganze hochzutranfsformieren.

Bezüglich:
Ähnliche Lösungen hab ich schon gebaut, aber die hatten nun aber
wirklich nichts mit Induktionsspannungen zu tun, die ich nichmal auf
meinem Messgerät zu fassen kriege.

Bist du sicher, dass da überhaupt was daher kommt ?!
Bzw. gibts voher schon Möglichkeiten, das Signal zu verstärken/Spule zu
vergrößern ?

Autor: Edward Cardew (Gast)
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Muss es das Magnet Feld sein? Ein Piezzo Lautsprecher oder Microfon dran
und Tick Tick Tick ...
Edward

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Ich habe diese beiden abwechselnd pos. und neg. Magnetfeld- Nadelimpulse
an meiner Swatch-Armbanduhr mal gesehen, Aufnehmer ein empfindlicher
Hallsensor von Honeywell SS94... (URL siehe hier unter Artikel-
Sensoren- Magnetsensoren)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Autor: Stephan (Gast)
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"Christian Schoch:
Bist du sicher, dass da überhaupt was daher kommt ?!
Bzw. gibts voher schon Möglichkeiten, das Signal zu verstärken/Spule
zu
vergrößern ?"

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass sich mit der putzigen
Induktionsspannung was anfangen lässt.
Ich stell mir nu mal vor, die Spannung mit ner Darlingtontranse (??
hieß doch so, oder? die beiden Transen, die sich gegenseitig
verstärken) zu verstärken. Problem darin ist für mich einfach, dass die
Basisspannung dafür nich ansatzweise reichen dürfe, von daher habe ich
immernoch meine opamp-lösung im kopf, und werde das wohl dann auch mal
ausprobieren.

Wobei ich hierwieder befürchte, nur jedes zweite Magnetfeld aktiv
nutzen zu können...

Christoph Kessler:
ich werde mir das mal anschauen ;)

Danke an euch beide erste für die Antworten :)

Gruß
Stephan

Autor: Stephan (Gast)
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"Edward Cardew:
Muss es das Magnet Feld sein? Ein Piezzo Lautsprecher oder Microfon
dran
und Tick Tick Tick ...
Edward"

Hallo :)
Letztendlich sollte das ganze natürlich auswertbar sein... nen tiny
dranhängen und gut is :D nur die Verstärkung macht mir echt zu
schaffen.

Gruß
Stephan

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Der Unterschied zweischen Hallsensor und Induktionsspule ist, dass Hall
auch Gleichfelder misst, während die Spule eine Hochpassfilterung
macht. Das 50Hz Netz dürfte immer stören. Ich hab noch irgendwo den
Plot von der Swatch, muß mal suchen, es waren jedenfalls Nadelimpulse
im Sekundentakt.
Eine anderer empfindlicher Aufnehmer wäre der Fluxgate-Magnetsensor,
das geht auch mit einem Ferrit-Ringkern und kann sogar die
Sonnenwindschwankungen im Erdmagnetfeld sichtbar machen

Autor: Klaus (Gast)
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Kauf' Dir halt eine 2. Uhr zum zerlegen, bau' die olle Spule aus,
wirf' diese weg und greife das Signal von den verbleibenen Lötstellen
ab.
Fertig.
Warum einfach, wenn's auch umständlich geht ?

Autor: Stephan (Gast)
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lölchen @ Klaus

Der Witz an der Sache ist es doch, bei Quarzuhren - ohne sie zu öffnen
- auf Vor- oder Nachgang zu prüfen. Wer mir jetzt mit digitalem
Abgleich oder Inhibition kommt, den kann ich beruhigen ;) ein paar
Jahre zurückdenken, da gibts schöne Trimmer zum verstellen des Ganges
:P

Es wäre sicherlich einfacher, die Schwingungen des Quarzes über das
mitwackelnde GEhäuse mit abzugreifen, aber da macht mir der digitale
Abgleich nen Strich durch die REchnung ;)

Aber das ist alles fertig, mit fehlt lediglich ne schöne Form der
Signalabgreifung. Vllt. ist der Hallsensor ja bald schon mein bester
Freund ;)

Gruß
Stephan

Autor: alfsch (Gast)
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guck mal unter "zeit-waage" oder so ähnlich, da gibts schon x
schaltungen zum abgleich von uhren...
auch mit induktiven sensoren, für quartz uhren usw.

Autor: EZ81__ (Gast)
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Gerade probiert: Eine Quarzuhr liefert in 5mm Abstand von einem
E-Gitarren-Tonabnehmer Peaks bis zu 40mV. Das sollte sich schon
auswerten lassen, falls das kräftige statische Magnetfeld der TAs den
Gang der Uhr nicht beeinflussen sollte...

Grüße
;Matthias

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