Gast
#5354509
Hallo liebe Elektronikfreunde, ich habe letztens Messungen an einer Synchronmaschine, die an einem IGBT-Umrichter mit einer PWM-Frequenz von 8 kHz angeschlossen war, gemacht. Dabei hab ich eine Phasenverschiebung von etwa 15° festgestellt. Meine Frage ist eher theoretischer Natur. Man bildet ja mit unterschiedlichen Duty-Cycle den Sinus nach. Wie muss man sich denn die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung in diesem Falle vorstellen? Dem ganzen ist ja ein Stromregler unterlagert und schließlich fließt ja nur im eingeschalteten Zustand Strom. Dieser Strom ist ja über eine Sinusperiode nahezu konstant. Anteilsmäßig während der PWM-Zyklen fließt ja der höchste Strom, wenn der obere IGBT der Halbbrücke zu 99% bis 100% eingeschalten und der untere IGBT der Halbbrücke die ganze Zeit ausgeschalten ist. Wie kann das sein, dass der Strom zu diesem Zeitpunkt nicht maximal ist? Kommt es aufgrund der in der Motor-Induktivität gespeicherten Energie dazu? Viele Grüße Max