Ferrittauglichkeit in HF Anwendungen

Gast #5382650
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Hallo Hans,

es kommt darauf an, welche Eigenschaften du über die Frquenz messen 
willst.

Wenn es um die Übertragungsverluste vs. Frequenz geht, geht das am 
besten mit einem Wobbelmessplatz. Anbei ein Beispiel aus einem Dokument, 
wie so etwas aussehen kann. Hier wurden jeweils zwei identische Trafos 
"back-to-back" durchgemessen.

Das geht natürlich auch mit einem einzelnen 1:1-Trafo wie von dir 
beschrieben.

Man kann auch den Kern mit z.B. 10wdg bewickeln und die Induktivität 
messen. Evtl. kannst du dann aus den üblichen Ferritkatalogen das 
Kernmaterial über den AL-Wert (bei bekannter Bauform) mit seinen 
HF-Eigenschaften ermitteln.

MfG, Horst
Angehängte Dateien:
Gast #5383082
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Grob abschätzen kannst du unbekannte Ferrite schon mal
in dem du die leitfähigkeit des Materials mit einem
Ohmmeter prüfst. Die schlecht oder garnicht leiten
sind für höhere Frequenzen gedacht. Die etwas leiten
sind für niedrigere Frequenzen und haben dann auch
eine höhere permeabilität. Wenn du es genauer wissen
willst, mußt du Testwicklungen aufbringen und
Messungen durchführen. Am Ausgang dann vielleicht mit
einem HF-Detektor gleichrichten und so die Amplitude
messen.

>Ich will sie als Übertrager mit 3 Prim + 3 Sek Windungen an den
>Messender
>anschließen.Bekomme ich da vernünftige Werte?

So ein Übertrager hat ja Hochpassverhalten, bei niedrigen
Frequenzen werden dann wohl etwas mehr Windungen nötig sein.
Den Ausgang noch belasten, vielleicht so mit 50 Ohm.

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