Mal wieder: Logicanalyzer

OP #342149
Lesenswert?
• ▲
▼
Nachdem ich bei meinen ersten Versuchen ein CLD anzusteuern Stunden mit
der Fehlersuche verbracht habe, wäre ein Logicanalyzer doch ganz
angenehm.
Wenn ich das richtig sehe, gibt es ein paar bezahlbare Alternativen:
- Eigenbau mit FPGA
  Da gefällt mir vor allem der miniLA:
http://sourceforge.net/projects/minila
- der 34-Kanal Intronics:
  http://www.pctestinstruments.com/index.htm
- billigere 8-Kanal-Typen wie der

Die Eigenbauten kommen mit Leiterplatte und Bauteilen auch locker auf
100 Euro und das Risiko, dass beim Löten des FPGAs Probleme auftreten
ist (zumindest bei mir) recht hoch. Normale DIP-Teile bekomme ich schon
gelötet, mal ein einzelner SMD-Widerstand ist auch ok, aber einen FPGA
mit was weiss ich wievielen Pins - da ist die Chance, dass es
schiefgeht doch recht gross.

Bevor ich aber knapp 400 Euro für den Intronics ausgebe, würde mich
interessieren, wie eure Meinung ist. Mit 8 Kanälen könnte ich schon
leben, aber die Interpreter für I2C und SPI beim Intronics sind
natürlich schon nett.

Gibt es bei dem Intronics Teil eigentlich irgendwelche Möglichkeiten
andere Interpreter nachzurüsten? Ich denke, solche Sachen wie
IR-Dekodierungen, USB und LCD-Ansteuerung wären schon sehr schön. Aber
irgendwie scheint es nicht so, als könnte man da eigene Interpreter
nachrüsten - oder?
Gast #342150
Lesenswert?
• ▲
▼
Ein Logicanalyzer wäre schon ein wunderbares Gerät. Ich wollte diesen
Selbstbau LA anschauen, jedoch hab ich keine Schematic gefunden. Hast
du die? WElches File ist es denn bitte oder kannst du es bitte Posten.


Naja. Wenn es nicht gerade ein BGA-Gehäuse ist, dann sollte man es doch
von Hand löten können. Wäre halt interessant welche Bauteile verwendung
finden.

In der Linksammlung gibts glaube ich ein LA Projekt mit 32 Kanäle...
auch im Eigenbau... da würden sie ein PLCC Gehäuse verwenden. Dafür
gäbe es schöne IC-Sockel, wenn du halt nicht gerne SMD lötest.
Gast #342152
Lesenswert?
• ▲
▼
Das projekt wäre ziemlich interessant.. vorallem, da es auch einen USB
Adapter dafür gibt.
Man müsste halt schauen, ob man die Bauteile recht einfach bekommt..
und auch zu vernüftigen Preisen. Die Platine müsste man wahrscheinlich
ätzen lassen. Da könnte man auch gleich einen Shop wählen, der auch
bestückt, dann würdest du dir das löten ersparen ;-).

Aber ich danke dir für den Link. Vl komme ich ja mal dazu den zu bauen.
OP #342153
Lesenswert?
• ▲
▼
Der FPGA ist erhältlich, kostet aber knapp 50 Euro. Nehmen wir mal noch
mindestens 50 Euro für die Platine dazu (vermutlih eher mehr), dann
sind es schon 100. Mit den anderen Bauteilen ist man vermutlich auf 150
Euro (einen Quarzoszillator für 3.3V zu bekommen scheint laut deren Doku
auch nicht trivial zu sein) - und das ohne Bestückung. Ich vermute mal,
die Bestückung würde nochmal 50 kosten würde - dann ist der Preis schon
recht heftig. Zumal man dann immer noch keine Garantie hat, dass das
Teil wirklich läuft...
OP #342156
Lesenswert?
• ▲
▼
Den hab ich schon gesehen, aber das ist ein riesiges Teil, hat keine
Garantie und ist sicher schon 15 Jahre alt. Alleine die 2
5.25-Zoll-Floppys lassen mich erahnen, dass es bei Problemen kaum
möglich sein wird, irgendwas zu reparieren. Mit Versand zu mir
(Schweiz) sind das locker 150 Euro - das ist mir dafür dann doch etwas
viel.

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.