Gast
#342301
Eben habe ich erstmals einen Mega128L benutzt. Dank der hervorragenden Tipps auf diesen Seiten ist es mir schnell und gut gelungen, den SMD-Baustein auf meine selbst entworfene Platine zu löten. Dann habe ich den 4 MHz Quarz mit zwei 15 pF Kondensatoren, Dioden und Pullup-Widerstände in den Programmierleitungen, sowie Anschlüsse für LC-Dislplay und STK200-Programmier-Dongle eingelötet. Die Betriebsspannung war 5V. Mit SP12 habe ich folgende Fusebytes eingestellt: LowFuses: 11111111 HighFuses: 11011001 ExtFuses: ------11 Danach habe ich ein für den Mega16 geschriebendes Programm für den Mega128 übersetzt und zu übertragen, das zunächst einige Ausgabe auf dem Display macht. Dieses hat funktioniert. Daraufhin habe ich einige weitere Bausteine auf die Platine gelötet. Im Wesentlichen waren das einige 5V rail-to-rail OPs, die zunächst zwei Port F Anschlüsse kontaktierten. Danach ging es bergab: Erst wurden die Display-Ausgaben langsamer (4 Zeichen/ Sekunde) und auch Warteschleifen wurden sehr langsam. Es schien, als wenn der Prozessortakt plötzlich um ein Vielfaches langsamer wäre. Darauf hin habe ich einige andere Fuse-Einstellungen probiert und auch wieder die obigen benutzt, jedoch nie mehr etwas aufs Display bekommen. Das Display ist in Ordnung, wie der Anschluss am Mega16 zeigt. AvrDude hat danach viele Male problemlos leicht veränderten Code übertragen und verifiziert. Dann traten Verifizierungsfehler auf, danach wurde der Prozessor nicht mehr erkannt. Nach 12 Stunden war wieder eine fehlerfreie Übertragung möglich, jedoch erschien trotzdem nichts mehr auf dem Display. Meine Frage: Ist es möglich, dass der Prozessor durch statische Spannungen zerstört wurde? Ich habe die Platine mit der Hand oft angefasst. Oder gibt es noch eine Chance, etwas auszuprobieren, um den Originalzustand wieder herzustellen?