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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie komme ich von DC 30-90V auf 12 Volt


Autor: Hornet (Gast)
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Hallo

Ich suche eine einfache und effizeinte Lösung.

Ich habe je nach Anwendung eine Eingangspannung von 30 - 90 Volt DC und
brauche dann eine Spannung von 12Volt DC (max 0.5A) und dabei sollte ich
möglichst keine Engergie "sinnlos verheizen".

1. Lösung ein geregelten DC/DC-Wandler. Ist mir zu teuer und ich will
was selber machen.

2. Mehrere Spannungsregler nacheinander. Wird zuviel Leistung verheizt

3. Lösung über PWN ein FET ansteuern und die spannung mit einem
Kondesator danach glätten.

Sowas habe ich noch nie gemacht wäre aber sich interessant und
effizient.

Nur wie soll ich das genanu machen? Irgendwie mit einem OPV und NE555?

Oder neheme ich irgend ein PWM-Chip und verschalte ihn irgendwie mit
einem OPV?

Kennt jemand so einen Schaltung?

Mit welcher Frequenz müsste das PWM-Singal getaktet sein?


Gruss

Hornet

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Es gibt spezielle "HV"=Hochvolt-Ausgaben des LM2575, die gehen statt
bis  45V des Standardtyps bis 60V, darüber wirds selten. Bleibt noch
eine diskrete Ausführung, mit einem Schaltregler mit niedrigerer
Betriebsspannung und Schalttransistor

Autor: da_user (Gast)
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Autor: Hornet (Gast)
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Also vermutlich muss ich das diskret aufbauen.

Weiss jemand so im Netz ich so eine Schaltung finden kann?

Die nennt sich das "Gerät" genau? Geregelter DC/DC-Wandler?



gruss

Hornet

Autor: Thomas O. (kosmos)
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es gibt spezielle PWM-IC's glaube TL494 hieß so ein Teil da kann man
mittels Poti die gewünschte Spannung und auch die Frequenz einstellen.

Die Frequenz sollte möglichst hoch sein dann brauchst du anschließend
für die Glättung nicht so große Bauteile da ja eine viel kleinere Zeit
überbrückt werden muss (Kondensator). Das Teil passt also die PWM nach
der gewünschten Spannung an. Musst dir mal das Datenblatt anschauen
glaube das Teil ging nur bis 30 oder 40V.

Ansonsten nen kleinen µC mit ADC nehmen, die Spannung über
Spannungsteiler messen und dann die PWM auch ändern um die gewünschte
Ausgangsspannung zu erreichen.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Der MC33063/34063 wird hier öfters empfohlen:
http://www.onsemi.com/pub/Collateral/MC34063A-D.PDF
wegen seines günstigen Preises, erhältlich bei Reichelt, hat aber laut
Datenblatt nur 3.0 V to 40 V Input.
Es gibt dazu zwei Applikationsschriften: AN920A/D
http://www.onsemi.com/pub/Collateral/AN920-D.PDF
und AN954/D:
http://www.onsemi.com/pub/Collateral/AN954-D.PDF)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Die einzige Schaltung mit hoher Eingangsspannung ist in der AN920 auf
Seite 36 , Figure 35. 42 Watt Off−Line Flyback Switcher with
Primary Power Limiting, mit 115V Wechselspannung, Das IC wird über
einen 15kOhm 2 Watt-Widerstand und Zenerdiode versorgt. Als
Schalttransistor ein FET MTP4N50, an einem Trafo mit drei Wicklungen,
alles ziemlich viel Aufwand.

Autor: Hornet (Gast)
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Hallo

Mal Danke. Klingt alles interessant. Muss die Sache mal durch den Kopf
gehen lassen.

So unter  60Vin wäre es kein grosses Problem aber wenn ich 90V ist es
nicht ganz so einfach

Autor: Unbekannter (Gast)
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Geht das Grundsatzthema schon wieder los. Um es abzukürzen:

  Solange keine Spule eingebaut ist, ist die Verlustleistung
  immer gleich, egal ob mit oder ohne PWM.

Es gibt also zwei Möglichkeiten:

  a.) Linearregler:
      Verlustleistung minimal 10 Watt, maximal 40 Watt

  b.) Schaltregler:
      Verlustleistung minimal 0,25 Watt, maximal 1 Watt

Naturgesetze kann man nicht beugen, also vergesst die Phatansien mit
PWM und Kondensator wieder.

Autor: Philipp Co (ba4_philipp)
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Warum ändert die Spule denn das Verhalten? Ich dachte immer man kann
sich die nachgeschaltete LC Kombination als Tiefpass denken, so dass
nur noch der gleichanteil durckommt und die hohe PWM Frequenz und deren
Obwerwellen ausgefiltert werden.

Und (Verlust)leistung ensteht doch nur wenn irgendwo Strom und Spannung
gleichzeitig auftreten. Das ist doch bei einer (idealen) PWM nicht der
Fall.

Ich verstehe auch nicht welche Naturgesetze man dadurch beugt?

Soll nicht besserwisserisch sein, sondern würde gern aufgeklärt
werden.

Vielen Dank
Gruß Philipp

Autor: Norbert (Gast)
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Sonst schau dich mal bei Supertex um. Da gibt es z.B. den HV91xx. Die
arbeiten von 10-120V.

Schau dir die sonst einfach mal an.
http://www.supertex.com/products/selector_guides/107/101

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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http://www.elnamagnetics.com/library/planconv.pdf

Gut erklärt - lässt sich auf konventionell aufbauen

Autor: Ich (Gast)
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@ Philipp: Wenn man nur nen Kondensator dranhängt, baut man, wenn der
Schalttransistor einschaltet, einen so-gut-wie Kurzschluss von der
Versorgungsspannung über den Transistor und den Kondensator nach GND.
Dann hast du Strom (weil Kurzschluss) und Spannung (weil der
Kondensator nunmal z.B. nur auf 6V geladen ist bei 12V
Eingangsspannung, der Rest fällt am Transistor ab).
Wenn man ne Spule einbaut, fällt die Spannung an dieser ab.

MfG

Autor: Philipp Co (ba4_philipp)
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@Ich alles klar danke das hatte ich nicht bedacht. Ist dann quasi ein RC
Tiefpass und das R (das man eigentlich da nicht habe will und dann wohl
zum größten Teil im Transistor steckt) erzeugt die Verlustleistung.

Jetzt wird auch klar warum die Verlustleistung praktisch gleich ist.

Vielen Dank
Gruß Philipp

Autor: Thomas S. (Gast)
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Es gibt auch von National passende REgler LM50xx...bis 100 V und sehr
effizient.

Gruß Thomas

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