Dein "RGB mit nur einer Leitung pro Farbe" arbeitet mit
Analogsignalen, bei denen die Spannung der gewünschten Helligkeit
entspricht, das Display aber will digital angesteuert werden.
Hinzu kommt ein für den Betrieb des Displays wesentliches Signal, das
an einer VGA-Schnittstelle nicht anliegt und in TFT-Monitoren mit
ziemlich hohem Aufwand regeneriert werden muss - der Pixeltakt.
Wenn Du deutliche Einschränkungen in der Bildqualität hinnehmen kannst,
dann gibt es für das von Dir genannte Display eine Möglichkeit*, es an
den VESA-Anschluss einer alte PC-Graphikkarte anzuschließen.
Der Aufwand, so ein Display an einen beliebigen analogen VGA-Anschluss
anzuschließen übersteigt den Wert des Displays jedoch erheblich:
- Du musst den Pixeltakt aus den Videosignalen extrahieren, der liegt
bei etwa 30 MHz. Mit einer PLL kann das möglich sein.
- Du benötigst drei schnelle A/D-Wandler, um aus den analogen
Videosignalen die vier Bit je Farbe zu generieren - die Wandelrate
entspricht dem Pixeltakt, also müssen die A/D-Wandler mit mindestens 30
Megsasamples/sec arbeiten. Immerhin genügen welche mit 4 Bit Auflösung.
- Du musst aus hsync und vsync die anderen Ansteuerungssignale für das
Display erzeugen
Dann benötigst Du noch eine Ansteuerung der Hintergrundbeleuchtung
("Inverter"), die zur im Display verbauten CCFL-Röhre passt.
Die ist übrigens auch bei der VESA-Lösung erforderlich.
*) http://www.maltepoeggel.de/html/tft2pc/