Video Quelle mit hilfe eines 4066 umschalten

Gast #343843
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Hallo Leute,

ich versuche mit gerade einen scart umschalter zu bauen mit ganz ganz
vielen 4066 und als prozessor einen kleinen atmel der dann über einen
taster einliest welcher scarteingang jetzt ausgegeben werden soll...

soweit so gut.

habe gerade eine kleine testschaltung aufgebaut wo ich nur ein
audiosignal schalte. dies stellt kein problem dar. aber das videosignal
lässt sich nicht sauber schalter. habt ihr eine idee oder einen
vorschlag was ich machen könnte damit dies sich sauber schalten lässt
ohne das das bild "falsch" ausgegeben wird?


vielen dank im vorraus.


Peter
Gast #343849
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@Blackbird
Was ist denn eine 'vollstandige Entkopplung' und das auch noch bei
Videosignalen ? 40dB, 50dB ?
Beispielsweise kann ich ja auch ein Kabel umstecken, ohne das andere
Kabel zusätzlich kurzzuschließen.
Gast #343850
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Hi
das dürfte interesant sein:
http://jap.hu/electronic/avswitch.html

Nochmal diese analogschalter sind früher teilweise heute noch in tv
geräten und low-cost produkten verbaut. Man muss nur einen kleinen
buffer am ausgang des 4066 oder 4051 betreiben dann ist dsa ergebnis
i.O. für meine anwendungen hats gereicht ich fand die maxim video ICs
einfach zu teuer.

mfg hackspider
(Firma: Rehrmann Elektronik) #343851
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Hallo Peter,
im Prinzip geht das schon mit dem 4066. Eine zusätzliche Entkopplung
macht Sinn, da die hochfrequenten Anteile des Videosignales sonst über
die Kapazität der Analogschalter übersprechen können. Allerdings mußt
Du noch Einiges beachten: Zunächst mußt Du das ankommende Videosignal
mit 75 Ohm gegen Masse terminieren und einen DC-Pegel aufaddieren,
damit die Umschalter richtig arbeiten können. Hinter dem Umschalter muß
das Signal hochohmig ausgekoppelt werden, da die Schalter einen
Innenwiderstand bis zu einigen 100 Ohm haben können, abhängig vom
genauen Typ, der Betriebsspannung und der momentanen Signalspannung.
Danach muß das Signal mit einem Verstärker min. um den Faktor 2 wieder
verstärkt werden, um den Spannungsabfall zu kompensieren, der später
entsteht, wenn der Ausgang, der einen Quellenwiderstand von 75 Ohm
haben soll, ordnungsgemäß mit 75 Ohm terminiert wird. Hinter dem
Verstärker muß der DC-Pegel wieder herabgesetzt werden, damit der
Terminierungswiderstand für das Ausgangssignal nicht abraucht.

Jörg

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