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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schachprogramm auf Mikrocontroller


Autor: Peter Höffner (Gast)
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In den 80er waren Schachmodule populär (Mephisto München mit Lyon-,
Portorose-, Almeria-Modul etc.). Sind diese Module Mikrocontroller?
Kann man über USB oder RS232 Schachsoftware vom PC auf den
Mikrocontroller (ohne weiteres) übertragen oder braucht man den
Quellcode in C oder Assembler dazu? Wenn man sowas (mit den
vorgefertigten Teilen) bauen will, wie fügt man das Display mit den
eingegebenen und ausgegebenen Zügen an (z.B. e2e4 c7c5), also nicht wie
auf dem PC visuell das Schachbrett als Bild? Gibt es da eine Baureihe
von Mikrocontrollern die sich dafür besonders eignet? Vielen Dank für
Eure Antwort(en)?

Autor: Thomas (Gast)
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Auf dem Spectrum ZX81 gabs mal ein Schachprogramm das in den Speicher
von 1kb passte. Allerdings war das Spielfeld etwas kleiner...

Autor: Bjoern M. (salival)
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Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Der Quelltext zu "KIM Microchess" ist schnell mit Google zu finden, in
6502-Assembler geschrieben, brauchte 1k RAM plus die 128 Byte im
Portbaustein ich meine ein 6530. Mit dem Stack wurde noch irgendwie
rumgeschoben, damit es passte. Spielstärke , naja, es kann die
Schach-Regeln, denkt minutenlang nach, soll ziemlich doof sein, ich
kann das nicht beurteilen.

Autor: Daniel M. (usul27)
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Gibt es nicht irgendwas für die ARMs? Da wäre ja die CPU schon recht
leistungsfähig. So ein Projekt würde mich auch mal reizen.

Autor: Peter Höffner (Gast)
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Wie ich jetzt verstanden habe, kann ich nicht einfach ein gängiges
Schachprogramm wie z.B. Fritz auf den Mikrocontroller per USB
herüberladen, weil ein Mikrocontroller kein Betriebssystem hat. Weiß
jemand wie das stärkste Schachprogramm, welches frei im Internet mit
Source-Code vorhanden ist, heißt?

Autor: Frank Erdrich (erdi-soft)
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Guckst du mal hier:

http://www.labcenter.co.uk/index.html?/products/avr.htm

Da ist ne Beispielapplication dabei, die ein AVR-System simuliert auf
dem ein Schach läuft. Sourcecode könnte evtl. dabei sein, weiß ich
jetzt nicht.
Und ich bezweifle, dass das Spielstark ist.

Immerhin benötigt Tiefensuche nen haufen Speicher, selbst mit
Alpha-Beta-CutOff. Ob dir Breitensuche da nen Vorteil bringt, wage ich
zu bezweifeln.

Wenn ich mich aber richtig erinnere, dann gab es auch schonmal bei
einem Wettbewerb nen Beitrag, bei dem ein Schachprogramm auf nem AVR
lief. Soll recht gut gewesen sein. Allerdings finde ich keinen Link
mehr dazu.

Autor: MNR (Gast)
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Zum Thema Mephisto:
http://www.schachcomputer.at/mephisto.htm

Ich habe so ein Modul mit einem 6502, und gegen den kann ich keinen
Blumentopf gewinnen (na gut, ich spiele auch miserabel).

Wenn man hier einen Mega128 mit ext. RAM nähme, wäre der zumindest von
der HW weit überlegen. SW müßte man sich als C Code besorgen und
entsprechend anpassen.

Gruß,
Matthias

Autor: Peter Höffner (Gast)
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Könnte ich die Anzeige für die Schachzüge theoretisch auf ein
Taschenrechner transferieren? (Bauteile sollten schon mehr oder weniger
vorhanden sein, nur für das Verbinden der Teile bin ich möglicherweise
halbwegs intelligent genug).
Meine Idee: Schachprogramm mit Quellcode aus dem Internet mit USB auf
den Mikrocontroller (der ja kein Betriebssystem hat, so daß der
Quellcode in Assembler oder C benötigt wird); Mikrocontroller mit einem
oder zwei dünnen, langen Drähten mit einem kleinen Taschenrechner als
Ein-/Ausgabegerät verbinden.
Wenn ich das geschickt verkleide kann ich meinen Freunden erzählen, daß
mein 5 Euro-Taschenrechner Schach spielen kann und es Ihnen zeigen *g

Autor: Kola (Gast)
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Für den Taschenrechner HP-41C gab es mal ein Schachprogramm, das war
superintelligent und konnte sogar auf einem Drucker die Positionen
drucken. Vielleicht solltest du dir einfach den HP-41C kaufen, denn das
Programm habe ich noch.

Autor: Oliver (Gast)
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Theoretisch geht das, aber praktisch (und sei mit deshalb nicht böse)
reicht dein Kenntnisstand über Mikrocontroller und "Drähte" zur Zeit
bei weitem nicht aus.

Oliver

Autor: HAL9000 (Gast)
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Dat kann evtl schwer werden, ich meine dass neue Taschenrechner den
Controller für das Display komplett in ihrem IC integriert haben. (Es
sei denn du hast noch son alten Taschenrechner mit grünen floureszenz
display ;))
dh. um das Display mit "ein zwei dünnen Drähten" (ich würd eher sagen
10 bis 15) müsstest du komplette Controllerlogik in deim Mikrocontroller
einbauen.
Es wäre bei weitem simpler, sich für n paar Euro n display bei
Pollin/Reichelt zu kaufen, und dieses mit tatsächlich nur "ein paar"
Drähten anzuschließen.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Zu dem Demoprogramm von Proteus steht auf einer Seite aus Kuala Lumpur,
Malaysia noch etwas mehr:
http://www.blitzlogic.com/chess.HTM

" Proteus VSM In Action - Tiny Chess
As a another example of what Proteus VSM can do we decided to design a
complete chess computer. The sample design is included in both the
demonstration version of Proteus Professional and the Proteus Lite
shareware. ...
The software is written almost entirely in 'C' so allowing it to be
easily ported to other microprocessors (an almost identical design
based on the Motorola MC68HC11E9 has been implemented). "

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