Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Erklärung Schaltung für mBus


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von Werner (Gast)


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Hallo,

ich versuche gerade die angehängte Schaltung (von mBus org) zu 
verstehen, ein mBus (Master) / RS232 Wandler. Auf mBus werden Daten über 
2 verschiedene Spannungspegel (36/24V) gesendet und über Strommodulation 
empfangen.

Folgenden Teil habe ich schon verstanden:

- Wenn über R9/10 mehr als 0,65 V abfallen, was passiert wenn über den 
Bus mehr als 0,65 / 82 Ohm = 8 mA fließen, öffnet T3 und gibt +15 V über 
D2 zur RS232. Wozu ist noch T2 nötig?

Fragen:
- T1 ist eine Art "Emitterwiderstandsumschaltung" für T4/R6?
- Wo/wie entstehen die 36/24 V auf dem Bus, bzw. in diesem Fall dürften 
es wegen der Vorsorgung höchstens 30V sein?
- Ist T5 wohl ein Spannungsfolger / Impedanzwandler, der von T4 
angesteuert wird?

Werner

: Verschoben durch Moderator
von fop (Gast)


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T2 schaltet durch, wenn T3 nicht geschaltet hat und zieht dann den Pegel 
an Pin2 des Computers schneller nach -15 V als R11 alleine. Läßt aber 
keinen erhöhten Querstrom fließen, wenn T3 geschaltet hat.

Dadurch, dass der Emitter von T1 an 0V liegt, hebt er beim Öffnen das 
Potential am Emitter von T4 an, so dass dieser sperrt. R6 geht doch nach 
-15V, so dass man R4 keinesfalls als Parallelwiderstand zu ihm 
bezeichnen kann.

Nun, die rund 29,3V am Bus kommen über R9,R10 und T5 zustande, wenn die 
obere Busleitung auf fast +15V gezogen wird und die andere wie immer auf 
-15V liegt.

Ja T5 ist in klassischer Kollektorschaltung, auch Emitterfolger genannt. 
T4 dürfte mit Hilfe von R5, R12 und D3 die 24V für den Bus hinzaubern 
(wenn er nicht über R4 davon abgehalten wird).

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