Hallo, ich würde gerne für mein Auto ein "Licht-Update" basteln. Genauer genommen geht es um das Einschalten des Abblendlichts bei überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit (z.B. 110km/h) um auf Autobahnen die auf 120km/h begrenzt sind zusätzlich und automatisch Licht dazugeschaltet wird. Mein Auto: BMW E93 Facelift mit Lichtsteuerung (wenns dunkel wird, geht Licht automatisch an). Die Linbus-Befehle für das Lichtschaltzentrum sind mir bekannt, und ich kann damit jede Lampe einzelln ansteuern (ausser Rückwärtsgang, der geht offenbar direkt). Die Geschwindigkeitsauswertung mache ich über den CAN, da bekomme ich die Geschwindigkeit im Frame codiert vom Kombiinstrument. Ich würde die Schaltung gerne etwas robuster auslegen. Am Versorgungseingang kommt erst mal eine Längsdiode rein, damit bei Verpolung nicht gleich was gegrillt wird. Ich hab gesehen das Schaltungen, welche wenig Strom aufnehmen auch mit einem Schutzwiderstand, und einer TVS ausgerüstet werden bevor die zum Spannungsregler gehen. Was ist davon zu halten? Ich kenne das so nicht und würde Abstand halten. Mein Prof meinte ich solle mir "Automotive Electronics Design Fundamentals" ansehen. Aber da ich nicht in Serie gehen möchte, muss ich es ja nicht gleich übertreiben. Als uC setze ich einen AT90CAN128 (bzw. einen Alternativ-AVR mit CAN) ein. Es gibt dort auch einen mit zusätzlichem LIN. Beschaltung des AVR nach Datenblatt (ich kenne ja die Abbock-C-Fraktion). Frage: Wer hat Erfahrung mit der Robustheit von AVR im Fahrzeug? Dabei spielt es für mich keine Rolle ob er den LIN/CAN angezapft hat oder ob er nur eine Garagentorfernsteuerung gebaut hat, solange die durch das Bordnetz versorgt wird. Ich habe testweise mal einen AVR mit Spannungsregler über den Zigarettenanzünder eine Zeit spazieren gefahren ohne Probleme. Er war ein GPS-Datenlogger mit SD-Karte. Wie hoch sind die Spannungsspitzen beim Start? Wie würdet ihr den Versorgungszweig schutzen?
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