Die anderen Leitungen werden dazu benutzt den M16er überhaupt erst in
den Flashmodus zu versetzen. Ein im M16er befindliches Programm (nicht
im normalen Userflash) wird hierzu gestartet.
In der Doku zum Chip sind sehr weit hinten die verschiedenen
Betriebsarten erklärt, dort kann man auch erkennen welche dann diesen
Mode wählen.
Der USB-Flasher (ich denke Du meinst den MSV-USB-MON von Mitsubishi)
nutzt diese Leitungen und auch der Flasher von Segger. Verwendest Du
keinen Flasher, der diese Leitungen bedient, mußt Du diese mit Schaltern
oder Jumpern für das Flashen setzen.
Wenn ich mit dem M16 debugge, nehme ich den UART1. Der ist mit dem
KD30(8) verbunden und ermöglicht so das Debuggen.
Der MSV-USB-MON kann außer flashen auch die Verbindung zum Degugger KD30
herstellen. Die UART1 ist für die Flashfunktion und auch für den
Debugger (über das mon_main im M16er) auf dem 10pol. Header gelegt.
Bevor Du debuggen kannst muß das mon_main in den M16 geladen werden.
Dabei wird es in den oberesten Flashblock gelegt und behindert Deine
Source somit nicht. Der Debugger flasht jedesmal, wenn Du ein neues
Programm(Deine Applikation) in den M16er lädst, überschreibt aber den
mon_main nicht.
Das arbeiten ist wirklich total einfach damit, ähnlich dem AVR-Studio,
nur das ein Teil der Debuggers auf dem M16 sitzt und die UART1 belegt.
Gruß
Reiner