Gast
#5562862
Hallo. Ich verstehe den Sinn der Sensitivitätsfunktion und der komplementären Sensitivitätsfunktion nicht so richtig. Das wird mir im Skript viel zu abstrakt erklärt und im Internet habe ich auch noch keine verständliche Quelle gefunden. Ein Bode Plot zu einer alten Klausuraufgabe befindet sich als Beispiel im Anhang. Die Aufgabe ist wie folgt gestellt: a) Erklären Sie die Bedeutung der Sensitivitätsfunktion S(s) und der komplementären Sensitivitäatsfuntion T(s). b) Ist der geschlossene Kreis für Referenzsignale mit einer Frequenz von 10 rad/s geeignet? Begründen Sie Ihre Antwort. c) Ist der geschlossene Kreis für Messrauschen mit einer Frequenz von 0.1 rad/s geeignet? Begründen Sie Ihre Antwort. d) Ist der geschlossene Kreis für Störungen mit einer Frequenz von 0.1 rad/s geeignet? Begründen Sie Ihre Antwort. Was ich bis jetzt habe: Die Sensitivitätsfunktion ist ein Maß für die Empfindlichkeit eines Systems gegenüber Störungen. Die komplementäre Sensitivitätsfunktion ist analog dazu ein Maß für die Empfindlichkeit gegenüber Messrauschen. Das Fundamentaldilemma besagt, dass entweder Störungen oder Messrauschen gut gefiltert werden kann, aber nicht beides gleichzeitig. Das sieht man glaub ich auch an dem Schnittpunkt zwischen der roten und der schwarzen Kurve im Amplitudengang ganz gut. Die komplementäre Sensitivitätsfunktion hat eine Übertragungsfunktion wie der geschlossene Kreis, ist dass damit in den Fragen gemeint? Wie kann ich an die Fragen aus b) c) und d) herangehen?
