Hallo!
Bin eben über das hier gestolbert: https://www.voltera.io/
Die Eierlegendewollmilchsau für Hobbyentwickler.
Zumindest auf dem ersten Blick.
Kenn jemand diesen "PCB-Drucker-Lötmaschine"!?
Was ist euer Eindruck davon?
Grüße
Hans-Peter
Icke ®. schrieb:> Hans-Peter M. schrieb:>> Was ist euer Eindruck davon?>> Daß du Werbespam verbreitest.
Dem kann ich mich anschließen. Das ist wieder nur so ein hipper
Makerdreck. Nichts brauchbares halt.
Benni schrieb:> Das sollte näher begründet werden.
1. Gastbeitrag
2. bisher nicht hilfreich aufgefallener User
3. Link auf eine Produktseite
4. kein eigener Kommentar zur Sache
Hans-Peter M. schrieb:> Die Eierlegendewollmilchsau für Hobbyentwickler.
Paßt vom Preis her überhaupt nicht zur Zielgruppe.
Icke ®. schrieb:> Benni schrieb:>> Das sollte näher begründet werden.>> 1. Gastbeitrag> 2. bisher nicht hilfreich aufgefallener User> 3. Link auf eine Produktseite> 4. kein eigener Kommentar zur Sache>> Hans-Peter M. schrieb:>> Die Eierlegendewollmilchsau für Hobbyentwickler.>> Paßt vom Preis her überhaupt nicht zur Zielgruppe.
Es gibt Menschen die in ihr Hobby etwas mehr investieren.
Die Punkte 1 bis 4 sind äußerst subjektiv.
Eine Kritik die das Produktes betrifft ist für mich wichtiger. Im
Idealfall sollten Anwender über das Produkt berichten.
Benni schrieb:> Eine Kritik die das Produktes betrifft ist für mich wichtiger.
Schon klar, denn du bist das Alter Ego des Threaderstellers. Die Nutzung
mehrerer Nicknamen im gleichen Thread verstößt übrigens gegen die
Nutzungsbedingungen.
Benni schrieb:> Im Idealfall sollten Anwender über das Produkt berichten.
Nein, in deinem Idealfall sollen Anwender auf das Produkt aufmerksam
gemacht werden. Virales Marketing heißt das auf Neusprech.
Abgesehen davon dass die Leute es als Spam empfinden was du schreibst
ist das Teil meiner Meinung nach semioptimal.
Platinen lassen sich in Chinaland billig bestellen. Die Tinte wird wohl,
wie es bei allen Tinten, einen ziemlich hohen Widerstand haben. Das kann
schon mal Probleme machen. Und wie macht es das Teil mit
durchkontaktierungen?
Dann kann das Teil zwar Lötpaste dispensern aber keine Bauteile setzen
was der grössere Arbeitsaufwand ist. Mit einer Matritze und Rakel lässt
sich das Auftragen auch ohne grosse Probleme selbst machen.
Bohren scheint das Teil auch nicht zu können.
Also dann geh ich ja besser hin und nehm was billigeres.
Jetzt kommt etwas Werbung, also alle die da was dagegen haben weggucken.
Ich war auf der Maker-Faire in Hannover wo auch kurz der MaxyPosi von
der Make gezeigt wurde. Das Teil kann zwar (noch) nicht drucken aber es
kann Platinen bohren, fräsen und wie auf der Messe gezeigt eine
SMD-Platine automatisch bestücken. Das sah richtig gut und flott aus.
Und wenn der reine Tisch ohne Bestücker wirklich für 400 Euronen zu
bauen sein soll (was ich etwas bezweifele) ist es sehr günstig und
universell. Der Bestückungsaufsatz kostet natürlich auch etas aber es
soll so bei 200 Euronen liegen mit Pumpe und Bauteilsauger.
Die Ansteuerung der Maschine läuft mit G-Code, ist Opensource und zum
Bestücken hatte der Redner ein kleines eigenes OS-Programm zum
Bestücken. Aber es gibt mit OpenPNP auch was "professionelleres".
5000$ für nen Tinten-Drucker ist imho zu viel.
Angesichts der Preise bei allpcb.com, pcbway.com und jlcpcb.com für
Platinen mit z.B. O,3mm Drill, 6/6mil copper (Standard) inkl. Stencil
usw. würde ich mir niemals eine solche Investition mehr antun. Auch
nicht selber ätzen oder fräsen. Da kommen die ca. 10..15 Jahre zu spät
mit der Idee.
Die werben mit 5€ pro Platine, das ist vermutlich auch noch schön
gerechnet. Dann noch die Investition für die Maschine + Materialien.
Fehlprints, Ärger und Lernkurve inklusive.
In meiner Werkstatt doppelseitige Platinen herstellen zu können ist für
mich, trotz günstiger Dienstleister, immer noch sehr wichtig.
Man spart sich eine Menge Zeit,
- bis der erste Prototyp fertig ist,
- wenn man am Layout etwas ändern möchte oder
- man zusätzliche Platinen braucht.
Jedes mal zwei Wochen warten, das würde mir die Freude am Hobby nehmen.
Aus diesem Grund halte ich jede Option zur selbständigen Herstellung von
Platinen für interessant.
Was mir hier fehlt ist:
Wie sieht diese 5€-Platine aus? Größe? Hat die eine große Massefläche?
Haben die sich die Langzeitstabilität schon angeschaut?
Gibt's Angaben zur mechanischen Stabilität? SMD-Stecker wird man da
vermutlich nicht drauf löten können.
Mein Arbeitsablauf:
CNC-Fräse zeichnet das Layout mit 50mW-UV-Laser direkt auf die
fotobeschichtete Platine.
Entwickeln, ätzen.
Die Platine wird mit der CNC-Fräse gebohrt.
Bei großen Masseflächen vermutlich deutlich schneller, günstiger und mit
besserem Ergebnis. Am Entwickeln und Ätzen kommt man halt nicht vorbei.
Florian W. schrieb:> Jedes mal zwei Wochen warten,
Typische(!) Zeit bei den genannten Anbietern 1 Woche, übers Wochenende
ging es auch schon in 4 Tagen, wohlgemerkt inkl. Versand. Dafür gibt es
gute Industriequalität, Durchkontaktierungen, Lötstopplack, Best.druck,
etc.
Icke ®. schrieb:> Daß du Werbespam verbreitest.
Wie soll ich denn "zeigen" worum es geht?
Icke ®. schrieb:> 1. Gastbeitrag> 2. bisher nicht hilfreich aufgefallener User> 3. Link auf eine Produktseite> 4. kein eigener Kommentar zur Sache
1. So lange ich mich nicht registrieren muss ...
2. Aber regelmäßiger Besucher dieses Forums
3. s.o.
4. jetzt schon ;-)
Bastelbär schrieb:> Bohren scheint das Teil auch nicht zu könnenBastelbär schrieb:> OK, bohren kannn es aber Nieten zum Durchkontaktieren ist nix.
Nieten ... Für Vias?! Oh!
Ich denke, dass auf Dauer die laufenden Zubehörkosten nicht zu
unterschätzen sind.
Grüße
HP
Marktwächter schrieb:> 4200,-$? Welcher Hobbyentwickler soll sich den leisten können?
Ohne Bohren etwas günstiger. Aber dennoch nicht billig. Das ist wahr!
Für den Preis kann man auch eine Käsefräse zum Iso-Fräsen bekommen, da
hat man hinterher wenigstens echte Kupfer-Leiterbahnen. Und die kann
dann auch andere Basteleien umsetzen.
Ich find's für den limitierten Einsatzzweck ein bisschen überteuert.
Naja...wieviele Platinen muß man wohl bauen damit sich das bei aktuellen
Elecrow-Preisen amortisiert? Und dann ist man immer noch auf zweilagige
Platinen beschränkt. Allein das wäre für mich schon nichts mehr.
Masseflächen stelle ich mir damit schwierig vor.
Und wie lange kann ich die Lötpampe eigentlich lagern? SMD-Lotpaste will
nach sechs Wochen aufgebraucht sein, wie steht es hier?
Nur Bestücken und Löten würde mir persönlich reichen. Und da ich
Dampfphasen-Löten gut finde würde ich dafür auch eine zweite Maschine in
Kauf nehmen.
Benni schrieb:> Das sollte näher begründet werden. Konstruktive Kritik ist gefragt.
Conduktive Ink ist Mist für alles was Stromtragfähigkeit braucht.
Bohren + Kupferhohlnieten ist ja sowas von 90er Jahre.
Das habe ich früher gemacht und es war die Pest am Hals.
Ohne beidseitiges verlöten einer jeden Durchkontaktierung gibt das
keinen zuverlässigen Kontakt, und das reinpöpeln der Nieten ist eine
echte Strafarbeit.
Für das Geld kann ich mir ganz schön häufig PCB Eilservice leisten und
habe dann eine professionell gefertigte PCB.
Schnelle Prototypen kriege ich mit Tonertransfer oder Belichten + Ätzen
selber hin.
Für Prototypen brauche ich keinen Pastendispenser.
Auch QFN und BGA gehen ganz gut mit vorverzinnen, Flussmittel +
Heißluftföhn.
Mit dem richtige Arbeitsablauf sind ein paar Tage Lieferzeit für die PCB
kein Thema. Die fülle ich mit Teilebestellung, Unterlagen erstellen,
Programmieren, Simulationen etc. pp.
Da fallen mir aber ein Haufen nützlicher Maschinen ein die ich mir
vorher kaufen würde.
Für 4k kann ich mir aber auch einige Expressplatinen bei Leiton
bestellen...sonst halt AllPCB für ein Zehntel des Preises dafür dauerts
halt ganze 8 Tage...boah
Außerdem:
Wer sagt den,dass das System so funktioniert wie ich will?
Vlt. ist es einfach scheiße...
LG
Wühlhase schrieb:> Masseflächen stelle ich mir damit schwierig vor.
Aus Leitplastik statt Metall dürften die auch kaum die gewünschte
Wirkung haben.
So ein System wäre ok, wenn es echtes Kupfer auftragen könnte, möglichst
auch in Vias. Das ist nicht aus der Welt, aber für Hobbyzwecke
endgültig unbezahlbar. Vermutlich ginge das auch nur mit
Keramik-Substrat, FR4 brennt einfach weg wenn man Kupfer (oder ein
anderes Metall) aufbringen will, egal ob geschmolzen, dampfförmig oder
per Sintern.
Georg
War auf der embedded world 2018 in Nürnberg live zu sehen.
Die Tinte die verwendet wird hat nur eine begrenzte Haltbarkeit /
Lagerzeit und ist nicht gerade billig! Sie enthält glaube ich Silber.
Wie schon angesprochen. Um die Kosten je Leiterplatte niedrig zu halten
werden nur die Leiterbahnen gedruckt. Masseflächen / breite Leiterbahnen
treiben die Kosten.
Das System sollte somit Regelmässig eingesetzt werden, ansonsten braucht
man immer wieder eine neue Tinten Kartusche. und entsorgt grosse mengen
nicht verwendete Tinte.
Ob spezielles Basismaterial benötigt wird wegen Oberflächenhaftung der
Tinte kann ich nicht sagen.
gruss
> Ich war mit einem Euro bis zum bitteren Ende dabei, weil ich> mir diese Show die sie (unfreiwillig) boten, nicht entgehen lassen> wollte.
Mit einem Euro? Wie geht das?
>We use FR1 - it does not contain fiberglass and is a softer material, which means
less wear on the drill bits. FR4 dust, on the other hand, contains fiberglass
particles which can be harmful.
FR1 ist Hartpapier, ob sie da die versprochende Präzision von 8 mil
hinbekommen?
Benni schrieb:> Icke ®. schrieb:>> Benni schrieb:>>> Das sollte näher begründet werden.>>>> 1. Gastbeitrag>> 2. bisher nicht hilfreich aufgefallener User>> 3. Link auf eine Produktseite>> 4. kein eigener Kommentar zur Sache>>>> Hans-Peter M. schrieb:>>> Die Eierlegendewollmilchsau für Hobbyentwickler.>>>> Paßt vom Preis her überhaupt nicht zur Zielgruppe.>> Es gibt Menschen die in ihr Hobby etwas mehr investieren.>
Ja, die Bereitschaft und Möglichkeit insoweit ist intersubjektiv
sicherlich gestreut.
> Die Punkte 1 bis 4 sind äußerst subjektiv.>
Keineswegs, alles überprüfbar objektiv wahr.
> Eine Kritik die das Produktes betrifft ist für mich wichtiger. Im> Idealfall sollten Anwender über das Produkt berichten.
Dann erwirb es und berichte von Deinen Erfahrungen - aber bezeichne sie
bitte nicht als objektiv.