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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Sinnvolle verwendung von E/EProms


Autor: max.p (Gast)
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Hallo

Ich würde über einen Freund die gelegenheit bekommen mit einem Galep4
die E/Eproms die sich im laufe der Zeit so angesammelt haben zu
beschreiben. Es ist zwar eine tolle gelegenheit, aber leider fehlen mir
die Ideen was ich damit anfangen könnte. Also immer her mit den
vorschlägen ;)
Zum speichern in verbindung mit AVRs sind mir seriellen Speicher lieber
als die unhandlichen 28 - 32 Poligen DIL Geheuse.
Reicht es eigentlich aus wenn ich die EProms in die sonne lege um sie
zu löschen?

mfg
Max

Autor: Sascha K. (Gast)
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Hi Max,

zum Sonnenlöschen: Auf jeden Fall dann vor dem Programmieren prüfen, ob
die Zellen zurückgesetzt sind. Aber ansich eine praktizierbare Methode

Beim einmaligen Programmieren würde mir nicht spontan einfallen, was
ich in einen EPROM flashen würde... :-/

Trotzdem viel spaß damit :)

Sascha

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Man könnte Eproms als Dekoder programmieren. Oder zum Beispiel habe ich
mal eine Maschinensteuerung mittels Eproms gebaut, bei der an
den Adressleitungen einige Zähler saßen und bei den jeweiligen
Zählerständen an den Datenleitungen dann die entsprechenden Schaltpegel
ausgegeben wurden.

MfG Paul

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Ich hab mal aus einem alten Bios + Adresszähler eine "Lichtorgel"
gebaut.. ;)

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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oder einen Testdruck-Generator (macht aber nur Sinn für nicht mehr ganz
so gebräuchliche Drucker mit Parallel-Schnittstelle).

eeprom mit Bitpattern füllen (kann ja ruhig was komplexes sein), und
dann das Handshake-gewackel mit ein bischen Hühnerfutter steuern

Autor: Hubert (Gast)
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Ich habe mal 5Stück übereinander gelötet und diese dann als Türsperre
verwendet. Den Rest habe ich liebevoll verpackt und an Rufus T.F.
geschickt.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Das Löschen in der Sonne war bei den alten N-MOS-EPROMs kein Problem,
die CMOS-EPROMs brauchen dazu aber verdammt lange (Wochen), weshalb ich
das Löschen mit UV-Lampe bevorzug(t)e.

Ich habe auch noch eine Menge EPROMs liegen, die werden aber kaum noch
gebraucht. Die Commodore-Plus/4-Zeit ist vorbei, da wurden etliche
EPROMs für oft gebrauchte Standard-Software eingesetzt.

Im Moment weiß ich mit den Dingern auch nicht viel anzufangen.
Gelegentlich wurde mal eine Firmware für TNC (Packet-Radio) gebraucht,
mal ein BIOS für 'ne Netzwerkkarte oder 'n Kickstart für'n Amiga,
aber auch da ist es schon lange ruhig geworden.

...

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"Ich habe mal 5Stück übereinander gelötet und diese dann als Türsperre
verwendet."


Tja früher 1990 konnte ich die noch an meinen 8031 als Programmspeicher
klemmen.

Aber um 1994 kamen ja die AT89C51 raus mit internem Flash.
Und ab 2000 zogen auch viele andere nach.


Daher wüßte ich heutzutage auch nichts anderes, als entweder als
Türstopper oder ab damit in die Ablage rund.


Peter

Autor: Felix (Gast)
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Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Zähler an die Adressleitungen, DAC hinten dran und als Soundgenerator
irgendwelche Samples abspielen lassen.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Ups... hätte vielleicht erstmal auf den Link von Felix klicken sollen :)

Autor: max.p (Gast)
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Hallo

Also erstmal danke für die Bastelideen, eine Lichtorgel ist auf
jedenfall was nettes. Die Idee mit dem DAC lässt sich ja noch ausbaun,
z.B. ein Eprom mit ner Sinuswelle und ein anderes mit Sägezahn oder so.
Wolt mich sowieso mal an einem TTL-Grab versuchen :-)
Werde die EEproms die nächsten tage mal in die sonne legen, sicher ist
sicher.
Auf jeden Fall nochmal danke an alle.

mfg
Max

Autor: Klaus (Gast)
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Wenn's "EEproms" sind, als Typbezeichnung z.B. 2816, 28256, dann wird
die Sonne nix helfen. "EE" bedeutet schon immer "electrically
erasable".

Was Du vermutlich meinst bzw. vorliegen hast, sind "Eproms", also mit
einem "E", das bedeutet lediglich "erasable".
Eigentlich wäre hierfür die Bezeichnung "UV-Eprom" besser, weil diese
Bauteile (i.d.R.) ein Löschfenster haben und mit UV-Licht gelöscht
werden können.
Typen sind hier z.B. 2716, 27256.

Dann gab's noch die reinen "Prom", die waren nur "programmable"
sowie die "Rom", nur "readable".
Aber frag' doch Wikipedia , das kann auch Dein Freund sein !
http://de.wikipedia.org/wiki/EEPROM
http://de.wikipedia.org/wiki/EPROM

Du kannst die Dinger auch mal ordentlich fotografieren und in Ebay
anbieten.

Autor: ??? (Gast)
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Gabs hier nich mal ne Schaltung mit nem EProm als BCD zu 7-Segment
Decoder... so richtig mit A-F wie früher und nicht so wie die heutigen
Decoder nur mit diesen pseudodingbla...

Autor: Marko B. (Gast)
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Spielmodule für den Atari 2600? Aber das wären Raubkopien, solange Du
die Spiele nicht selbst programmierst.

Wenn Du mit alten Computern/Spielautomaten/Konsolen bastelst, dann
könnten sie evtl. nützlich sein.

???: Klar, das geht, aber TIL311 sind handlicher (wenn wir schon bei
Uralttechnologie sind).

Autor: max.p (Gast)
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Hallo

@all
Nach einer grünglichen untersuchung meiner TTL-Restbestände werd ich
auf jeden fall mal einen 16bit zähler aufbauen und das ganze als
lichterkette mit verschiedenen programmen benutzen.

@Klaus
Hab ich schon gewust. hab beide varianten hier. Aber trotzdem danke für
die
Warum solte ich die Teile den verkaufen? inzwischen hab ich schon
einige ideen ;)

@Marko B.
Kennst du eine Quelle für TIL311 Nachfolger? Die werden ja
warscheinlich nicht mehr hergestellt.

mfg
Max

Autor: Marko B. (Gast)
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Max: Doch, die Teile werden immer noch hergestellt:

http://www.taosinc.com/

Gibts auch zu kaufen:

http://www.mouser.com/search/ProductDetail.aspx?R=TIL311

Stückpreis 26 US$ :P

Zum Glück hab ich ja noch einen kleinen Vorrat.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Gabs hier nich mal ne Schaltung mit nem EProm als BCD zu 7-Segment
> Decoder... so richtig mit A-F wie früher

Bei BCD gibt's aber kein A-F. Wenn du das haben willst, mußt du statt
BCD einen stinknormalen 4bit-Dualcode nehmen.

Autor: dg3hda (Gast)
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... ich hab mal jemandem eine tabelle gestrickt der sie in 3 große
eproms brannte, LED-Display an die Datenanschlüsse, ADC-Parallelausgang
an die Eingänge - zweckangepasster Displaycoder :-) (hier waren es
mehrere Skalierungen, dBm 50 Ohm, mV und dBµV! )

Grüße,
Hendrik

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> eine tabelle gestrickt der sie in 3 große eproms brannte,

Alles gut und schön, aber mir wäre (heute) der Aufwand für's
Verdrahten (Platine) einfach zu hoch. Dazu kommt, dass noch
Segment-Treiber benötigt werden, da die EPROMs den Segment-Strom nicht
aufbringen werden.

Aber vielleicht bin ich ja nur von AVRs verwöhnt...

...

Autor: Benedikt (Gast)
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>Dazu kommt, dass noch Segment-Treiber benötigt werden, da die EPROMs
den Segment-Strom nicht aufbringen werden.

Wenn man sich an die Spezifikationen hält ja. Mit Low Current Anzeigen
und ein wenig über den Spezifiaktionen  betriebenem EPROM funktioniert
das aber wunderbar.

Ich habe mir auch vor einiger Zeit Ein EPROM mit 8bit -> 7Segment
Dekoder gebaut. Außer dem EPROM benötigt man nur einen Takt für den
Multiplex und zwei Transistoren für die Stellen.
Da ein EPROM genügend Speicherplatz bietet, kann man die Anzeigen noch
drehen, und man kann gemeinsame Anoden oder Kathoden verwenden.
Weiterhin ermöglicht das EPROM die Darstellung als Hex (00-FF) oder
Dezimal (00-99)

Autor: Klaus (Gast)
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Ich hatte auch einmal eine .HEX Daten für eine Ampel-Steuerung mit einem
Eprom (2716 reicht).
Man braucht zusätzlich ein 8-Bit-D-FF (74HC374 oder 74HC574) wie eine
Taktquelle (555).
Schon kann man 6 LEDs betreiben, die in Sequenz einer Ampelanlage
laufen...eine Finite State Machine (FSM).

Autor: max.p (Gast)
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@Marko B.
Der Preis sagt ja wohl alles :-)

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